1. Wintercup 2021/22 – Mitspieler gesucht
Werte Bundesligakollegen,
im Forum startet in Kürze die erste Ausgabe des Wintercups. In diesem Wettbewerb wird ein abgeänderter KO-Modus testweise durchgeführt. Das Teilnehmerfeld ist hochwertig, aber bislang nur zur Hälfte besetzt. Es braucht mehr Freiwillige.
Nähere Infos zu Modus und Spielregeln findet ihr hier: http://forum.torrausch.net/index.php/topic,3239.0.html
Bedingung für die Teilnahme ist, bedingt durch den Veranstaltungsort, ein Zugang zum Forum.
Start: Unmittelbar wenn die Teilnehmerliste voll ist
ZATs: Samstag, 8:00 Uhr (hart)
Anreiz: Erfahrung im meistgespielten Europapokalmodus sammeln und spezielle Siegerehrung erhalten
Einmalige Chance: Sich mit zahlreichen Torrausch-Prominenten in einem Wettbewerb messen, wie es nur bei der alle zwei Jahre ausgetragenen WM möglich ist
Veranstalter: Speedy
Saisonstart für Schwalbe
Der Saisonstart in der Bundesliga steht unmittelbar bevor. Das polnische Orakel hat TK ausgelobt für einen Zeitungsartikel. Inzwischen sind dem ja auch einige Trainer und Manager gefolgt.
Äffle und Pferdle müssen demnach auch folgen, um nicht schon vor dem Start ins Hintertreffen zu geraten. Nur was könnten sie schreiben?
Wir wollen Meister werden?............zu großspurig!
Wir wollen nicht absteigen?............das glaubt uns eh keiner!
Wir wollen den DFB-Pokal gewinnen?........sowieso unmöglich!
Also überlassen wir anderen ihre Ankündigungen von Meisterschaft über DFB-Pokal bis zu Europapokalambitionen.
Schwalbe Freiburg wird zum Saisonstart eine einzige Überraschung sein.
Für die Gegner, für die Fans und womöglich sogar für sich selber?
Von der Vorbereitung drang auf jeden Fall nix nach draußen, so dass auch die Journalisten vor einem Rätsel stehen.
Wir halten dicht.
Mist...noch keine 150 Wörter! Wie viele fehlen noch? Nicht mehr so viele?
Zehn?
Fünf?
Drei?
Zwei?
Eins?
Mainz?....Ah der erste Gegner. Das muss ein Zeichen sein.
In diesem Sinne...
Endlich wieder Erste Liga
Braunschweig neuer Trainer kann es noch immer nicht fassen, das er in seiner ersten Profitrainer Station gleich einen Club aus der 1. Bundesliga betreuen darf. Laut eigener Aussage rechnet er damit das er kurz vor Saisonstart noch aus diesem Traum aufwachen wird. Aber nicht nur Funger ist voller Freude auf die neue Saison auch ganz Braunschweig ist völlig aus dem Häuschen das sie endlich wieder erstklassig sind.
In seiner ersten Pressekonferenz zeigte sich Funger völlig unbeeindruckt von den Gegnern der 1. Bundesliga. Nachfolgend ein paar Zeilen Originalton.
Funger: Die Mannschaft und ich sind heiß wie Frittenfett auf den Morgigen
ersten Spieltag, unsere Gegner können sich schonmal warm anziehen, wir haben nicht vor uns hinten reindrängen zu lassen. Nur weil unser Budget das niedrigste der Liga ist. Wir werden in der Saison von Anfang an alles geben und für einige Überraschungen gut sein. Laßt die Spiele beginnen....
Wir vom Braunschweiger Anzeiger unterstützen unser Team natürlich im vollem Umfang und hoffen das den Worten auch Taten folgen.
Wir werden natürlich weiter über unser Team Berichten und sind schon gespannt ob wir die ersten 9 Punkte feiern dürfen.
Hamburger Ansage
Hallo allerseits,
Zunächst einmal wünsche ich dem Ligaleiter und allen Trainern ein frohes neues Jahr.
Anschließend möchte ich dem SV Weser Bremen zum Meistertitel und Rot-Weiss Regensburg zum DFB-Pokalsieg gratulieren.
Darüber hinaus will ich den Vereinen Braunschweig United, dem Mainzer FC und Vorwärts Dynamic Dresden zum Eintritt in die Bundesliga beglückwünschen.
Für mich persönlich ist es bereits die dritte Bundesliga-Teilnahme mit den Kiezkickern Hamburg, die mir wahrlich ans Herz gewachsen sind. Die Begeisterung für den Torrauschwettbewerb bleibt ungebrochen.
Unser erstes Spiel der neuen Saison werden wir in Leverkusen bestreiten, dann werden wir gegen Spiele Haching antreten und zum Schluss wird FC Turbine Chemnitz dran sein. Wir freuen uns auf spannende Partien.
Wir beginnen die Saison mit einem überdurchschnittlich hohen Torkontingent und wollen die ganze Zeit über ein hohes Niveau an Spielfertigkeit aufrechterhalten.
In der letzten Saison belegten wir den fünften Platz. Das wollen wir als Ansporn nehmen, noch besser abzuschneiden und vielleicht sogar Meister zu werden.
Der fünfte Platz erlaubte uns zudem, an der Europa League teilzunehmen. Im Gegensatz zu Speedy Gonzales, dem Trainer des Club Deportivo Ratones de Colonia, sehen wir diesen Wettbewerb nicht als „Strohhalmcup“, sondern als ideale Gelegenheit, sich zum ersten Mal auf dem internationalen Feld zu präsentieren, Erfahrung zu sammeln und Ruhm zu erlangen.
Es stellt sich die Frage, warum Speedy Gonzales überhaupt DenBatic, Trainer von Rot-Weiss Regensburg, zu sich eingeladen hat, handelt es sich doch bei der kölschen Pressekonferenz eher um eine One-Man-Show.
Was ebenfalls Fragen aufwirft, ist Speedy Gonzales‘ Alter. Das Wort „Pimpf“ scheint ihn ganz schön geprägt zu haben, vielleicht war er selbst einer. Dies könnte bedeuten, dass er vielleicht bereits im Jahre 1919 geboren wurde und damit heute 103 Jahre alt wäre. Möglich wäre es. Und es würde zum Vereinsnahmen passen: Club Deporrrtivo Rrratones de Colonia (schön das „r“ rollen).
Ich wünsche DenBatic, dem selbsternannten „Pokalexperten“ eine krachende Niederlage im DFB-Pokal und eine ebenso krachende Niederlage in der Bundesliga (was ja eigentlich schon in der letzten Saison der Fall war). Nein, das waren nicht „viele knappe Niederlagen und dumme Unentschieden“, das war taktisches Unvermögen.
„Alle Impfdokumente des Dortmunder Trainers haben ihre Richtigkeit“? Da simma froh. Mit einem labilen Trainer ergibt sich eine ebenso labile Mannschaft, die nichts gewinnen wird. „Schwachstelle war, wie im echten Leben, die Defensive“. Ihr Dortmunder dürft euch demzufolge auf zahlreiche Gegentore freuen.
Und Christian, vor dir wird niemand niederknien. Stell dich eher darauf ein, dass du und deine Mannschaft auf dem Spielfeld im wahrsten Sinne des Wortes ins Gras beißen werdet.
Zum Schluss möchte ich mich beim Ligaleiter PolishOracle bedanken. Er gibt sich viel Mühe und tut alles, um das Spiel abwechslungsreich zu halten.
In diesem Sinne: Auf eine spannende neue Bundesligasaison!
Vom Pimpfsein
#199, Pressekonferenz zur Bundesliga 2022-1 – ZAT 1
Speedy Gonzales, Colonia
Periodista: „Wir heißen Señor Gonzales zur heutigen Saisoneröffnungskonferenz willkommen! Und darüber hinaus hat sich Mitkonkurrent DenBatic eingeladen, den wir an dieser Stelle ebenfalls begrüßen.“
DenBatic (aufgeregt): „Ähhhh. Ähhhh.“
Periodista (richtet an den Gast höflicherweise die erste Frage): „Señor Batic, eine neue Saison beginnt, für Sie die zweite in Ihrer noch kurzen Karriere: wie sehen Sie dem Duell mit den Ratones aus Colonia unter der übererfolgreichen Leitung von Señor Gonzales am 5. und entscheidenden 10. ZAT entgegen? Mit Respekt, Ehrfurcht? Angst? Entsetzen?“
DenBatic (immer noch aufgeregt): „Ähhhh.“ (sammelt sich allmählich) „Die Konkurrenz ist groß, nicht nur in Colonia wird Fußball gespielt, auch in Bremen, München, Freiburg, Hamburg, …. Es gibt eigentlich viel zu viele Trainer, viel zu viele Konkurrenten. Heutzutage will doch jeder Pimpf den Trainerschein machen und in der Bundesliga trainieren. Zu meiner Zeit war ich der einzige in der ganzen Stadt!“
Gonzales (mischt sich ein, bestens gelaunt): „Wuuuhahahaha, Señor „Pimpf“ Batic, der einzige Seinesgleichen in der ganzen Stadt! Wuuuuhahahaha.“
DenBatic (irritiert): „Señor Gonzales, was gibt es da zu lachen?"
Gonzales (wirkt wieder konzentriert, sachlich): „So sieht also ein Pimpf aus. Habe vorher noch nie einen gesehen – und schon gar nicht damit gerechnet einem aus Regensburg zu begegnen.“
Periodista: „Bueno, Señor Gonzales, nehmen Sie DenBatic‘ Aussage doch nicht so wörtlich. Gesagt hat er es zwar, aber gemeint hat er sicher etwas anderes ….“
DenBatic (wieder aufgeregt): „Ähhhh. Ich meine immer, was ich sage ….“
Periodista (irritiert, lässt es mal so stehen, wendet sich mit seiner ersten Frage an Gonzales): „Señor Gonzales, Saisonstart. Mit Platz drei in der Vorsaison und der Finalniederlage im Pokal können Sie nicht zufrieden sein. Und am allerwenigsten mit dem vorzeitigen KO-Runden-Aus in der CL. Welche Ziele nehmen Sie sich nun in dieser Saison vor?“
Gonzales: „Zunächst einmal möchte Meinewenigkeit diese Gelegenheit nutzen, um dem Meisterentrenador aus Bremen, Señor Christian, zu seinem Titel zu gratulieren, auch dem Pokalheld aus Regensburg, Entrenador DenBatic! Congratulaciones! Beide verdiente Sieger des Wettbewerbs. Zu meinen Zielen: Priorität wird es sein, die Niederlagen aus der vergangenen Saison umzukehren, insbesondere die gegen Leverkusen, Dortmund und die gefühlte gegen Regensburg. Von untergeordneter Bedeutung ist die Platzierung in Liga und Pokal. Sie muss nur besser sein als in der Vorsaison und einen CL-Platz garantieren. Denn EL ist Scheiße.“
Periodista: „Sie bezeichneten die EL einst als Strohhalmcup, als Wettbewerb der Gescheiterten, als Wichtelpokal, als Witzveranstaltung ohne Humor. Stehen Sie weiterhin dazu?“
Gonzales: „Bueno, Meinewenigkeit tritt an, um in der CL zu spielen. Davon weiche ich keinen cm ab ….“
Periodista: „Das bedeutet?“
Gonzales: „Dass meine ehrgeizige Assistentin H.N. Meinewenigkeit in der EL vertreten wird, allenfalls stehe ich beratend zur Seite. Selbst werde ich beobachtenderweise in der CL zugegen sein, um Vorbereitungen für die nächste Saison zu treffen, wo ich Colonia unmissverständlich sehe und erwarte!“
Periodista: „Sehr bescheiden, Ihre Ziele für diese Saison. Und damit beschließen wir die heutige Pressekonferenz.“
(Im Flur Richtung Ausgang sind zwei mäßig aufeinander abgestimmte Stimmen zu hören, die gemeinsam ein kleines Lied trällern, das mit folgenden Lyrics präsentiert wird ….) „Pimpfilein, ging allein, in die weite Welt hinein. Regensburg, steht im gut, ....“ (Nicht schön, macht aber Laune für die bevorstehende Saison)
Zweite Saison
Batics zweite Saison in Deutschland steht an. UND ALS POKALSIEGER, SIEGER SIEGER SHALALALA! In der Liga war es aber eine sehr komplizierte Saison, irgendwie hingen wir da immer irgendwo im Mittelfeld fest. Kamen nicht richtig hoch, gott sei dank sind wir aber auch nicht runtergerutscht. Da gelobe ich Besserung aber wir haben ja den Titel und Titel ist Titel egal was gesagt wird und auch wenn Christianic sich schon als neuer Pokalsieger sieht, da muss er echt über mich klettern. Ich bin der Pokalexperte hier. Von Anfang bis zum Schluss hatte alles 100 % gut geklappt. Locker in der Gruppenphase durchgekommen, dann in der K.O. Phase rasiert und im Finale etwas Glück gehabt. Aber das braucht man auch manchmal.
In der Liga hatten wir dieses Glück eben auch nich immeric, viele knappe Niederlagen und dumme Unentschieden. Muss einfach besser werden. Und dann wünscheric ich euch noch einen guten Rutsch, rutscht nicht zu weit.
Guten Rausch und viel Erfolg in der neuen Saison!
So, dann mach ich mal den Anfang. Also nicht den Markus, denn alle Impfdokumente des Dortmunder Trainers haben ihre Richtigkeit.
Ich hoffe alle Trainer der anderen Teams hatten schöne Weihnachtstage und kommen gut ins neue Jahr! An dieser Stelle auch noch Glückwünsche nach Bremen für die Meisterschaft und nach Regensburg zum Pokalgewinn!
Nun zu mir. Ich werde auch in der neuen Saison wieder als Trainer der Schwarz-Gelben an den Start gehen und versuchen erfolgreicher abzuschneiden als bisher. Es wird, wenn alles gut geht, meine zweite komplette Saison, nachdem ich die Dortmunder zur Rückrunde der vorletzten Saison im Abstiegskampf übernommen und gerade so zum Klassenerhalt geführt habe. Zu Beginn der vergangenen Saison sah es so aus als könnte es dieses Mal etwas erfolgreicher laufen, doch letztendlich standen die Dortmunder am letzten Spieltag wieder genau einen Platz vor den Abstiegsrängen. Schwachstelle war, wie im echten Leben, die Defensive. Wie der Trainer hier Einfluss nehmen kann, bleibt abzuwarten. Viel Erfolg allen in der neuen Saison!
Der Meister von der Weser
Hallo Freunde des runden Leders,
zu den kommenden Auswärtsspielen heißt es denn. Kniet nieder der Meister ist
da!!! Ich freue mich bereits auf die neue Saison und den reformierten DFB-Pokal.
Statistisch gesehen bin ich wieder dran den Pokal zu gewinnen. Also strengt
euch nicht zu sehr an, denn der Pott geht an die Weser. Ich habe mir als
Saisonziel das Double aus Pokal und Meisterschaft gesetzt. Ich weiß das die
Kölner oder Regensburger auch sehr gute Ambitionen haben werden. Aber an die
Männer von der Weser müssen die erst einmal an vorbeikommen. Wir haben zur
Pause ordentlich auf dem Transfermarkt zugelangt und einen guten Kader zusammengestellt.
Es geht auch schon gut los in der neuen Saison. Das erste Spiel bestreiten wir
bei der Turbine aus Chemnitz. Im zweiten Spiel kommt es zu der Konstellation Meister
gegen Pokalsieger und im dritten Spiel Pokalvizesieger gegen Meister. Also im die
Chemnitzer sind in der vergangenen Saison noch im letzten Zat von Platz 4 auf
Platz neun gefallen. Vielleicht teilen Sie sich Ihr Torkontigent ja mal etwas
besser ein. Regensburg hat al Pokalsieger in der Liga den Platz 10 erreicht.
Die Ligasaison war also durchwachsen. Der C
lub Deportivo Ratones de
Colonia ist im letzten Zat noch von Platz 6 auf 3 gestiegen und ist damit
auch International vertreten. Ich freue mich auf die spannenden Spiele mit euch
und auf die individuellen Zeitungsberichte, vor allem die aus Köln waren immer
sehr interessant. Last die Spiele beginnen und vergisst nicht zu setzten. Und
nicht so viel Tore gegen Bremen, das macht keinen Sinn. Bis dahin wünsche ich
allen einen guten Rutsch.
Euer Meistertrainer Christian
Starke Steigerung nach sensationellem Silvesterabend
Zuallererst möchte ich Speedy Gonzales ein großes Lob für seine umfangreiche, ausführliche und aufschlussreiche Analyse der Bundesligageschichte aussprechen.
Es freut mich, dass mittlerweile acht Mannschaften Kicker-Artikel veröffentlichen. Dies ist nicht zuletzt dem genialen Einfall des Ligaleiters zu verdanken, mit einem zusätzlichen Torkontingent den nötigen Anreiz zu schaffen. Es bleibt zu hoffen, dass auch unter gewöhnlichen Bedingungen fleißig Artikel geschrieben werden.
An dieser Stelle möchte ich auch dem FC Turbine Chemnitz mein herzliches Beileid aussprechen. 7 Tore zu setzen und dafür keinen einzigen Punkt zu bekommen, ist echt bitter. Der Kosten-Nutzen-Faktor lag bei den Chemnitzern im negativen Bereich. Da hat selbst der Mainzer FC besser abgeschnitten, und das ohne Trainer.
Die Bundesliga 2022-1 begann für uns unspektakulär.
Das erste Spiel gegen Leverkusen verloren wir, weil die Nachwirkungen des durchzechten Silvesterabends noch deutlich zu spüren waren. Mit einem gewaltigen Kater lässt sich eben nicht gut spielen und deswegen konnten wir kein einziges Mal den Ball treffen. Es grenzte an ein Wunder, dass der Gegner nur ein einziges Tor schießen konnte.
Im zweiten Match gegen Spiele Haching ging es uns wieder etwas besser, doch von der Bestleistung waren wir immer noch meilenweit entfernt. Da wir den Ball nicht mehr doppelt sahen und ihn einigermaßen vernünftig treffen konnten, gelang uns sogar ein Tor. Leider konnte die gegnerische Mannschaft ebenfalls einen Treffer erzielen und so endete es mit einem durchwachsenen Unentschieden.
In der dritten Partie gegen den FC Turbine Chemnitz waren wir endlich wieder im Vollbesitz unserer Kräfte. Wir waren schnell, treffsicher und in athletischer Höchstform. Der vom Unglück verfolgten Turbine ging nach einiger Gegenwehr in Form von 2 Toren dann schnell der Dampf aus und so konnten wir sie mit 2 Treffern in der zweiten Hälfte vollständig ausschalten.
Das nenne ich mal eine beachtliche Steigerung.
Die Bilanz des ersten ZATs sieht folgendermaßen aus:
Eine Niederlage, ein Unentschieden und ein Sieg. Mit 4 Punkten befinden wir uns etwa in der Mitte der Tabelle, auf Platz 9. Wenn man bedenkt, wieviel Alkohol an Silvester getrunken wurde, können wir mit dieser Ausgangslage durchaus zufrieden sein.
Wir freuen uns auf weitere spannende Spiele.
Durchwachsener Saisonstart....
Der 1. Spieltag ist rum und wir vom Braunschweiger Anzeiger wollen mal schauen ob das Team um Trainer Funger ihren Worten auch Taten sprechen hat lassen.
Ein Offensiv Feuerwerk war angekündigt, aber was sollen wir sagen 1. Tag vorm ersten Spieltag verletzte sich unser Italienischer Starstürmer Tira Misu und das Ende vom Lied war es könnte 1 ganzes Tor in 3 Spielen erzielt werden. Was allerdings sehr positiv war, ist das mit diesem einen Tor solide 4 Punkte erspielt wurden für Tabellenplatz 10 reichten. Die wenigen Fans die Dank Corona ins Stadion durften waren nach diesem Offensiven Desaster allerdings sehr enttäuscht und so wie dis Fans hoffen auch wir das Tira Misu bis zum nächsten Spieltag wieder fit ist und sein Können unter Beweis stellen kann.
Werfen wir doch auch mal einen kleinen Blick auf den nun kommenden Spieltag.
Im 1. Spiel treffen unsere Braunschweiger auswärts auf Schlabe Freiburg, die mit dem Saisonstart sicher nicht so zufrieden waren und nach dem 1. Spieltag auf Platz 13 liegen. Könnte das Spiel zuhause noch souverän mit 3:0 gewonnen werden gab es dann doch 2 deutliche Auswärtspleiten mit 0:5 und 0:4. Hoffen wir mal das die Freiburger eher an ihre Auswärtsleistung als an ihre Heimleistung anknüpfen werden.
Im 2. Spiel trifft man zuhause auf den Tabelleführer Fohlen Gladbach die mit 2 Souveränen 4:0 Heimsiegen und einem Torlosen Remis in der Ferne in die neue Saison gestartet sind. Das wird bestimmt kein leichtes Spiel für unsere Elf.
Im 3. Spiel reist man zum Tabellennachbarn MTV München die mit 2 Saftigen Auswärtsniederlagen von 0:5 und 0:3 und einem fulminanten 5:0 Heimsieg gestartet sind. Auch dies wird sicherlich keinen leichte Aufgabe werden.
Zum Abschluss sei zu sagen, die ersten Punkte sind gemacht, auf das am 2. Spieltag noch einige folgen werden.
Wir lesen uns wieder nächste Woche wenn wir den 2. Spieltag Revue passieren lassen, desweiteren versuchen wir ein ausgiebiges Interview von unserem Trainer zu bekommen. Ihr dürft also gespannt sein.
Hier spricht der Dino...
Sagenhaft Speedy, tolle Recherche. Kaum zu glauben, dass die Fohlen tatsächlich schon so lange von mir betreut werden. Dann will ich mal in Kürze die 800 vollmachen.
Auch einen Dank an die Ligaleitung, ohne die eine so gute Langzeitmtivation nicht denkbar wäre. Auch der Dino aus Gladbach wäre fast ausgestorben und hat die letzte Saison irgendwie nur verwaltet. Es gab glaube ich sogar den einzigen NMR in der letzten Spielzeit!
Vielleicht kommt jetzt die alte Spielfreude zurück? Im Kicker gibt es eine Menge lesenswertes zu erfahren und in aller Regel findet man nach den Spieltagen einen Kommentar der Ligaleitung.
Der Start in die Saison war ungewöhnlich gut, wobei man natürlich davon profitierte, dass eine Heimmannschaft das Stadion nicht fand und es 2 Heimspiele gab. Was der Saisonauftakt wert ist, wird man nach dem 2. ZAT sehen, wo es zweimal auf des gegners Platz geht.
Die Deutsche Bundesliga – mit bunter Geschichte und blühender Zukunft
#200, Pressekonferenz zur Bundesliga 2022-1 – ZAT 2
Speedy Gonzales, Colonia
Periodista: „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz! Unsere Pressekonferenz jubiliert heute sozusagen. Zum 200. Mal treten wir zusammen, um dem geneigten Publikum eine Presseshow abzuliefern, mal informativ, mal unterhaltsam, mal lehrreich, mal völliger Blödsinn. Worüber wollen wir uns heute unterhalten, Señor Gonzales? Zur Feier des Tages bestimmen Sie heute, in welche Richtung diese Konferenz gehen soll ….“
Gonzales: „Tut Meinewenigkeit das nicht sonst auch? Bueno. Lassen wir uns heute mal über die Attraktivität dieser Liga aus. Ein kleiner historischer Exkurs, eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick in die Zukunft dieser Liga.“
Periodista: „Ein sehr guter Vorschlag, Señor Gonzales. Skizzieren Sie doch mal, wie hochkarätig diese Liga besetzt ist ….“
Gonzales: „Si, nichts leichter als das. Meinewenigkeit hat sich schlau gemacht und das nun auch bildtechnisch überarbeitete Archiv etwas studiert. In der heutigen Besetzung der Bundesliga gibt es drei Entrenadores, die mehr als 10 Saisons dieser Liga treu geblieben sind: Richard (Fohlen Gladbach) 24 Saisons (797 Spiele), milmoor (Stuttgart Forest) 22 (726) und Äffle und Pferdle (Schwalbe Freiburg) 16 (528) bilden sozusagen die Dinos dieser Liga. Es folgen weitere 5 Entrenadores, die auf deren Spuren wandeln: Christian (Weser Bremen) 8 Saisons (256 Spiele), Toto (Wattenscheider FC) 7 (222), wilo (Green Sheep Leverkusen) 6 (188), DenBatic (Rot-Weiss Regensburg) 1 (30) und Meinewenigkeit 5 (154). Alle haben gemeinsam, dass sie mindestens einen Titel in der Liga seit ihrer Zugehörigkeit gewonnen haben. Es lassen sich insgesamt 7 Meisterschaften und 11 Pokalsiege zusammenrechnen, die sich auf die Hälfte der Bundesliga-Entrenadores verteilen. Wenn das kein Qualitätskriterium ist und Anreiz bildet in dieser Liga zu spielen.“
Periodista: „Doch einer steckte alle genannten in die Tasche ….“
Gonzales: „Sehr aufmerksam beobachtet, Señor Periodista. Es gab mal einen Entrenador namens Snake, der in 20 Saisons (660 Spiele) sage und schreibe 11 Meisterschaften und 5 Pokalsiege holte.“
Periodista: „Wenn die Kontaktdaten noch vorhanden und aktuell sind, man sollte ihn für die Bundesliga erwärmen …. Ebenso wie andere ehemalige Mitspieler, wie z.B. JayJay (1 Titel, derzeit in Dänemark), Highscore (3 Titel), Carsten Seeheimer (2 Titel, derzeit in Griechenland) oder Louis van Gaal (3 Titel, derzeit in der Schweiz) ….“
Gonzales: „Abwerben aus anderen Ligen? Das macht man aber nicht ….“
Periodista: „No, Señor Gonzales, das macht man nicht ….“
Gonzales: „Jedenfalls sind die genannten Herren sehr willkommen in dieser äußerst stark besetzten Liga!“
Periodista: „Selbst die Neulinge der Bundesliga bringen ein großes Potenzial mit ….“
Gonzales: „Si, eso es. Da ist beispielsweise Señor DenBatic, der in seiner ersten Saison zwar im Europapokal versagte, ebenso wie in der Meisterschaft, wohl aber den DFB-Pokal gewinnen konnte. Dann wäre noch Torsuchti (Kiezkicker Hamburg) zu nennen, der mittlerweile in seiner dritten Saison durch raffinierte, wagemutige Spielzüge und eine kontinuierliche Entwicklung auffiel: Nach Platz 11 nun Platz 5 und EL-Quali. Selbst im DFB-Pokal steigerte er sich beachtlich.“
Periodista: „Einer unter den Neulingen gab zunächst Rätsel auf, Kiwi (MTV München).“
Gonzales: „Eso es. In bislang 2 Saisons fiel er auf durch ein Setzverhalten, das für Neulinge eher ungewöhnlich erschien – kaum Fehler, kaum Risiken, und Erfolg zum Saisonende. Mit Platz 5 in seiner ersten (zzgl. EL-Quali), und Platz 2 in der vorigen Saison (zzgl. CL-Quali) ließ er nicht nur aufhorchen sondern sie machen ihn in seiner dritten Saison zum heißesten Titelkandidaten.“
Periodista: „Haben Sie für diesen Senkrechtstarter eine Erklärung?“
Gonzales: „Naturalmente, si. Nur ein Blick ins Archiv enttarnt den angenommenen Neuling und macht ihn zum Wiedereinsteiger der erfahrenen Art: Platz 6 der Ewigen Tabelle, 22 Saisons, 703 Spiele. Das Attribut Dino steht ihm besser. Lediglich ein Malus begleitet seine Karriere: er ist bis heute noch titellos.“
Periodista: „Schwerwiegende Abgänge hatte die Liga aber auch zu verzeichnen: Nach der Saison 2021-2 verabschiedeten sich Mattao (Platz 8 der Ewigen Tabelle, 17 Saisons, 566 Spiele, 2 Titel) nach Griechenland sowie Marcel (Platz 22, 1 Titel) sang- und klanglos nach NMR. An dieser Stelle: Viel Erfolg im neuen Wirkungskreis! Wenn‘s zu eng wird, in der BL ist für euch früher oder später immer wieder ein Platz frei ….“
Gonzales: „In der gleichen Saison verschwanden zudem gleich 3 der 4 Top-Vereine der Ewigen Tabelle durch Abstieg in die 2. Liga: Saarbrücker FC, Hamburger SC und Kölner EC. Mögen diese Vereine und andere Traditionsvereine wie Babelsberg, Reutlingen oder Schalke aus den Top-7 der Ewigen Tabelle den Einzug in die höchste Spielklasse zeitnah wiederfinden.“
Periodista: „Wo wir vorhin von den Ehemaligen sprachen: Aus gemeinsamer Vergangenheit bei Copa Mundial tauchten in der Hall of Fame anderer Ligen folgende Namen auf, die man als Ihre Weggefährten dort bezeichnen kann, wissen Sie welche?“
Gonzales: „Naturalmente, si, Señor. Auch bei denen kann es sich lohnen, die Kontakte aufzuwärmen, sofern sie noch vorhanden sind: z.B. Roberto Carlos, Chudy, Malte Reiss, Konfuzius (alle Frankreich), El Presidente (England), Kevin~Philips (Niederlande), Florian Eberle (Russland), Yves Eigenrauch (Schottland), Fenris (Spanien), Nili Nil (vor kurzem noch aktiv) und Holy Fats (Türkei). Allesamt mit mindestens einem Meistertitel in ihren Ligen geschmückt. Eine Bereicherung für Torrausch, insbesondere für die Bundesliga, falls nach dieser Pressekonferenz überhaupt noch Plätze frei werden ….“
Periodista: „Dann sollten wir zügig diese Pressekonferenz beschließen, sonst können wir uns vor großen Namen nicht mehr retten. Einen Titel zu gewinnen würde unter diesen Bedingungen schwieriger werden ….“
Gonzales: „Nicht ohne noch ein Wort zur Presselandschaft zu verlieren: Mit 7 Artikeln zum Saisonauftakt war der Kicker lange nicht mehr so aktiv.“
Periodista: „Ein geschickter Schachzug des LL ging voraus ….“
Gonzales: „Lediglich inhaltlich kam so manches etwas schräg bis quer daher: Will Señor Torsuchti das Alter Meinerwenigkeit eruieren, dann müsste er weiter zurückgehen als vorgerechnet, nämlich bis weit ins 20. Jahrhundert.“
Periodista (grinst): „Kann er denn überhaupt so weit rechnen?“
Gonzales (grinst zurück): „Wir werden es zu lesen bekommen. Dann die beiden selbsternannten Pokalfachleute, sie scheinen zu übersehen, dass mit einem reformierten Pokalmodus die Karten neu gemischt werden. Darunter Entrenador Christian ….“ (lacht) „Zum Niederknien komisch seine Erwartungshaltung. Meinewenigkeit kniet niemals vor einem Meister, allenfalls zwinge ich ihn selbst auf die solchen, oder küre Meinewenigkeit persönlich zum Meister. Lediglich beugen lässt sich mein Knie, voller Ehrfurcht vor Daenerys Targaryen, bzw. ihren Drachen – auch sie sollte man mal für Torrausch begeistern ….. Dann wäre noch der Artikel von Entrenador timmjim (seineszeichens erfolgreich im Verhindern des Abstiegs, der designierte Feuerwehrmann sozusagen) zu erwähnen: fachlich treffende Analyse, scharfsinnig. Von seiner Presseabteilung dürfen wir noch so einiges erwarten. Und nach langer Zeit mal wieder: Los Señores Äffle und Pferdle, die Gemeinschaftstrainerschaft aus dem Breisgau. Haben Humor die beiden, gerne mehr davon …. Und zuguterletzt ein Neuling in der Presselandschaft: Mit Funger scheint ein neues Pflänzchen zu erblühen, und nicht nur hier, als Aufsteiger auch im Ligabetrieb. Er ist der Fettschrift mächtig, gibt sein Wort eine Artikelreihe gestartet zu haben, kann schon Tiefstapeln, nur das mit dem Heimvorteil hat er noch nicht so verstanden – mit 0 TK-Einsatz lassen sich keine 9 Punkte feiern …. Aber das wird sich geben, ist ja noch neu im Geschäft.“
Periodista: „Lassen Sie uns diese in der Länge für den Kicker rekordverdächtige Pressekonferenz mit einem Fazit beschließen: 50% der Entrenadores der Liga wissen wie Titel geht, 63% müssen in dieser Zeit zum Favoritenkreis gezählt werden, 44% haben etwas zu sagen – die Bundesliga, eine Liga mit bunter Geschichte und blühender Zukunft….“
Gonzales: „….und einem hochmotivierten Ligaleiter. Gracias, Señor PolishOracle!“
Uss'enem Footz ne Donnerschlach mache
#201, Pressekonferenz zur Bundesliga 2022-1 – ZAT 3
Speedy Gonzales, Colonia
Periodista: „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz! Mir ist zu Ohren gekommen, dass Ihre Mannschaft am vergangenen Spieltag nicht sie selbst war ….“
Gonzales: „Zu Ohren gekommen? Wurde Ihnen etwa die seltene Gabe zuteil mit den Ohren lesen zu können? Seit wann?“
Periodista (wird konkreter): „Sie weichen vom Thema ab. Ihre Mannschaft wurde, lassen Sie mich zitieren, als tollwütig bezeichnet. Kennen Sie den Grund?“
Gonzales: „Toll, Wut im Bauch zu haben. Ich sage meinen Spielern immer ‚besser mit Wut im Bauch aufzulaufen als mit leerem Magen‘.“
Periodista (kommt nicht wirklich weiter): „…. und als Pestschleuder ….“
Gonzales: „Wat is‘n dat …. ne Pestschleuder?“
Periodista (wechselt vom Interrogativ- in den Erklärmodus): „Wat dat bedeutet, dat deit von uns avhänge. Da stelle wa uns ma janz dumm un sage esu: Gewinne ma met 5:1, dann es de Pestschleuder dat wat se es, verliere ma met 5:6, dann es dat de Fründ vun de Jegner.“
Gonzales: „Wat för ne fiese Möppes, dä Torsuchti. Do ben ich ävver bahl vom Pöttche jefalle.“
Periodista: „Dä hät wohl nevven de Pott jepiss, wa? Suchti Tore oder suchti Streit?“
Gonzales: „Ich jläuve hä söök Tore, un zwor Jegentore.“
Periodista: „Su jet wie 5 – 12 – 19?“
Gonzales (redet sich langsam in Form): „Dä Torsuchti mäkt uss'enem Footz ne Donnerschlach. 19 winnigstens, denn wer drisse well, moss de Aasch metnemme ….“
Periodista: „Wir beschließen an dieser Stelle besser die heutige Pressekonferenz.“
Versprochenes Interview Corona bedingt verschoben!
Leider müssen wir das groß angekündigte Interview mit unserem Trainer Funger verschieben. Ihn hat es erwischt und er liegt mit Corona flach. Den Spieltag am Wochenende betreut sein Co Trainer Micha Schieler.
Der letzte Spieltag endete Quasi wie der erste mit einer ausgeglichenen Bilanz von 1 Sieg, 1 Unentschieden und einer Niederlage, was weiterhin Tabellen Platz 10 bedeutet. Einziger Lichtblick waren die Jokereinsaätze von Tira Misu der an diesem Wochenende bestimmt noch mehr Spielzeit bekommen wird.
Unser Team muss an diesem Spieltag 2 mal in die Ferne reisen mal sehen ob da auch was Zählbares mit nach Hause gebracht werden kann, das einzige Heimspiel steht gegen die Trainerlosen Hachinger an, mal sehen ob an diesem Spiel gezockt oder auf sichere Punkte gegangen wird.
Das war auch diesesmal unsere kürzer Überblick, nächste Woche folgt dann hoffentlich wieder mehr wenn unser Trainer die Qarantäne wieder verlassen kann.
Tollwütige Gegner
Bereits vor dem zweiten ZAT wussten wir, dass es nicht leicht werden würde. Zuerst sollten wir gegen den amtierenden DFB-Pokalsieger Rot-Weiß Regenburg antreten und direkt danach gegen den Club Deportivo Ratones de Colonia, der letztes Jahr zweimal hintereinander die Bundesliga gewann. Gemeinsam mit dem SV Weser Bremen schätzen wir diese Mannschaften als die stärksten der Liga ein. Dementsprechend sollten es harte Spiele werden. Doch wir irrten uns. Sie wurden furchtbar hart.
Wir dachten, wir würden das Heimspiel gegen Regensburg gewinnen. Wir schätzten den Gegner als auswärtsfaul ein. Wir irrten uns. Dabei begann das Spiel zunächst vielversprechend. In der ersten Halbzeit lagen wir zwei zu null vorne. Doch in der zweiten Hälfte packte sie Regensburg. Die Tollwut. Zähnefletschend, mit Schaum vor dem Mund und wahnsinnigen Augen mähten die gegnerischen Spieler unsere Verteidigung nieder. Wie wildgewordene Berserker schlugen sie unsere Abwehrspieler nieder und schossen drei vernichtende Tore. Jeder einzelne von ihnen hinterließ ein rauchendes Loch im Tornetz. Es war einfach nur schrecklich.
Das zweite Match gegen Colonia war noch schrecklicher. Nein, das waren keine Mäuse mehr. Das waren tollwütige, pestschleudernde, räudige Ratten. In nur zwei Spielen (dieses und das vorherige) schossen sie insgesamt zwölf (!) Tore gegen uns. Hier waren es nun fünf. Wir dachten, der letzte Zu-Null-Sieg würde die Kölner etwas besänftigen und setzten deswegen auf ein einziges, schüchternes Törchen, doch auch da irrten wir uns.
Rot-Weiß Regensburg und Club Deportivo Ratones de Colonia. Woher kam diese Angriffswut, dieser Zorn, dieser Hass? Lag es etwa an meinen Artikeln? Habe ich sie etwa provoziert? Wenn ja, dann habe ich mein Ziel erreicht. Und ich werde weitermachen.
„War denn schon wieder Silvester in Hamburg? Irgendwie kommen die Kiezkicker nicht richtig in fahrt, wieder der letzte Spieltag des Zat brachten Torsuchti die einzigen Punkte ein“.
Nein, PolishOracle. Es war nicht wieder Silvester in Hamburg. Diese beiden Spiele waren einfach nicht zu gewinnen. Gegen Berserker kann man nicht gewinnen. Zumindest nicht auf kurzer Dauer. Doch die Liga hat ja noch acht ZATs…
In der dritten Partie traten wir gegen Schwarz-Gelb Dortmund an. Wir spielten gemütlich und gewannen problemlos drei zu zwei. Im Gegensatz zu den zwei vorherigen Mannschaften waren die Dortmunder Chorknaben, Unschuldslämmer, harmlose Bürschchen. „Aber die Plätze der gegnerischen Teams sind aktuell teilweise unbespielbar. Da kann ich meinen Spielern keinen Vorwurf machen“. Nein, timmjim, das war nicht unser Fußballplatz. Dieser befindet sich in einem einwandfreien Zustand. Es waren deine verweichlichten Spieler. Sie sind das raue Nordseeklima einfach nicht gewohnt. Und verloren deswegen zu Recht.
Drei Punkte am zweiten ZAT. Mehr war einfach nicht zu holen. Deswegen sind wir mit unserer Leistung zufrieden und froh, dass alle unsere Spieler noch unverletzt sind.
Angesichts der momentanen Ligasituation kann ich nur hoffen, dass „dieses Trainerkarussell“ gleich aufhört. Wir brauchen Stabilität.
Aktuelle Impressionen
Es ist Montagmorgen, der 24. Januar, kurz vor 8 Uhr. Der Geschäftsstelle vom Schwarz-Gelb Dortmund nähert sich langsam eine dunkle Mercedes-Limousine. Als der Wagen zum Stehen kommt, steigt auf der Beifahrerseite eine Person mit Aktentasche in der rechten Hand und Handy am linken Ohr aus. Eiligen Schrittes nähert sie sich dem Gebäude. Doch als sie den kicker-Reporter vor der Eingangstür erblickt, bleibt die Person stehen. Es handelt es sich um den Geschäftsführer der SGD Horst-Otto Fatzke, der an diesem Morgen absolut keine Lust hat schon vor dem ersten Kaffee irgendwelche Fragen zu beantworten. Er hat Wichtigeres zu tun. Er deutet auf das Telefon an seinem Ohr, um dem Reporter zu vermitteln, dass er keine Zeit hat. Der bleibt jedoch beharrlich vor der Tür stehen und vermittelt nicht den Eindruck sich von seiner heutigen Mission abbringen zu lassen. Das frühe Aufstehen soll nicht umsonst gewesen sein und schließlich hat er wichtige Fragen im Gepäck, zu denen er Antworten haben möchte. Herr Fatzke zögert einen Moment, dann beendet er sein Telefonat und sagt zum Journalisten: "Vier Fragen, mehr geht heut nicht."
Die Meinung des Geschäftsführers zu den folgenden Themen...
...der Umgang mit Schiedsrichten:
Meiner Meinung nach ist es schon so, dass wir aktuell einige Spiele verlieren, weil die Schiedsrichter gegen uns pfeifen. Besonders der Drayer, aber nicht nur der. Und natürlich sollten sie nicht im Nachhinein von Chaoten bedroht werden, aber dafür kann ich ja nichts.
...die Situation des deutschen Profifußballs während der Pandemie:
Also das ist wirklich ein Thema, das mich aktuell sehr besorgt. Wenn das so weiter geht, wird es den Fußball in seiner jetzigen Form bald nicht mehr geben. Und es ist für mich auch langsam nicht mehr verständlich, dass nur so wenige Zuschauer in die Stadien dürfen. Wir spielen schließlich an der frischen Luft und bekanntlich ist die Ansteckungsgefahr hier nicht so groß, wie im Theater oder sonst wo. Ich habe schon das Gefühl, dass wir hier von der Politik ein Stück weit benachteiligt werden.
...den neuen CDU Vorsitzenden:
Ich freue mich natürlich sehr für meinen alten Kumpel Fritz. Er wird Deutschland wieder in rosige Zeiten führen, da bin ich mir ganz sicher. Frauen geht es aktuell viel zu gut, die sollten weniger Rechte haben und allgemeine geht es vielen zu gut. Die Gesellschaft sollte mehr auf uns alte, reiche, weiße Männer zugeschnitten sein. Männer wie mich und den Fritz.
...Neuigkeiten zur Verletzung des Starstürmers:
Leider gibt es noch nichts Neues von unserem Erwin. Äh von Erding, Erding Heiland meine ich natürlich. Bei diesem Namen komme ich immer ein bisschen durcheinander. Aber das ist auch das einzige Thema, bei dem ich meine Schwierigkeiten habe. Also von Erding gibt es leider an diesem Morgen noch keine Neuigkeiten. Ich hoffe sehr wir können heute im Laufe des Tages Entwarnung geben.
Der kicker-Reporter bedankt sich und wünscht eine schöne Woche!
Wir Grüßen wie gewohnt von oben
Tja was soll man da noch sagen. 6 Spiele, 4 Siege eine Haushohe Niederlage
gegen Köln und ein unglückliches Unentschieden. Das ist die Bilanz der ersten
Spiele. Tabellenplatz 2 und punktgleich mit unseren Freunden aus Regensburg. Ach,
die wollen schon ankündigen das sie Titelhungrig sind...........:-)
Tja und den Zeitungsartikel aus dem 2. Zat war zu Redaktionsschluss leider
noch nicht fertig.
Die nächsten drei Begegnungen für den amtierenden Meister von der Weser sind
bei den Kiezkickern aus Hamburg. Also ein Nord-Derby der besonderen art. Leider
sind hier keine Zuschauer zugelassen. Die Kiezkicker belegen aktuell den 12.
Tabellenplatz was etwas ungewöhnlich ist. Nun ja ich gehe von einer Steigerung
ihrer Leistung im Derby aus. Aber meine Jungs sind sehr Torhungrig und werden
die Männer von der Elbe untergehen lassen. Anschließend müssen wir nach
Wattenscheid reisen wo der Meister hoffentlich standesgemäß Empfangen wird. Die
Wattenscheider haben sehr viele Tore im Heimischen Stadion erzielt. Mal schauen
was unserer Stürmer so Leisten. Als letztes empfängt der Meister die
Stuttgarter die in letzten Zat von Platz 5 auf 11 gefallen sind. Mal gucken, wie
die so trainiert haben. Aber eins sage ich euch. In Bremen ist nichts für euch
zu holen. Wir sehen uns dann in der nächsten Woche wieder hier.
Weiter oben
Trotz der schweren Auswärtsaufgaben bleibt die Fohlenelf oben dabei. Immerhin wurde die Aktivität auf den fremden Plätzen mit einem Punkt belohnt.
Im Heimspiel konnte ein kanpper Sieg eingefahren werden. Da es auch am nächste ZAT zweimal Reisen heißt, wird sich das Team vermutlich aus der Spitzengruppe verabschieden. Aber das eigentliche Saisonziel, möglichst schnell den Klassenerhalt zu sichern, scheint früh in greifbarer Nähe zu sein.
Inwieweit für den übernächsten ZAT die aktuelle Entwicklung abgewartet werden kann bleibt abzuwarten, da Trainer Richard derzeit beim Kofferpacken beobachtet wird. Gerüchteweise wird er sich für eine gute Woche an einem geheimen Ort ohne Netz aufhalten. Vielleicht wird er dort nach einer guten verstärkung für sein Team suchen.
SPITZENREITER!
Der Ligachef vermisst uns? Na dann wollen wir ihm mal ein paar Zeilen trällern. Und da passt es doch gut dass wir nun von ganz oben grüssen hell yeah. Der Batic hat ja sowieso nie an seinen magischen Kräften gezweifelt, aber die Kiezkicker. Da muss ich dann doch was los werden, wo sind die Kiezkicker denn zurzeit? Ziemlich weit unten haha und geschlagen haben wir sie auch noch. Bei ihnen zuhause. Wir lassen Taten sprechen, wir haben letzte Saison angekündigt Pokalsieger zu werden und wurden es. Nun kündigen wir an dass wir....ach nee komm lassen wir das mal für den Moment haha
Schwarz-Gelber Saisonstart und Statements des Trainers
Die neue Saison ist 6 Spiele alt und die Bilanz des Abstiegskandidaten aus Dortmund liest sich recht ordentlich. Die Schwarz-Gelben konnten alle ihre Heimspiele vor leeren Rängen erfolgreich gestalten und 9 Punkte einfahren, während es auswärts noch keine Punkte zu holen gab. Zum ergründen der Ursachen für diesen Saisonstart haben wir ein Gespräch mit timmjim dem Dortmunder Trainer geführt.
Wir freuen uns sehr Sie heute hier zum Interview begrüßen zu dürfen? Zuerst möchten wir Sie zu den bisherigen 3 Heimsiegen beglückwünschen. Doch wie sehr fehlen Ihnen aktuell die Fans?
timmjim: Nun ja. Ich freue mich natürlich sehr über die 9 Punkte. Aber die Fans im Stadion sind das Salz in der Suppe oder die Kirsche auf der Torte. Ohne sie machen die Erfolge nur halb so viel Spaß.
Würden Sie sich also wünschen, dass der Fußball in der aktuellen Situation pausieren würde?
tj: Was ich mir wünsche, spielt keine Rolle. Wir müssen spielen, damit wir unsere Fernsehgelder kassieren und die Spieler bezahlen können. Und im Winter ist ja noch die WM in Katar, da haben wir für eine Pause keine Zeit.
Wie groß sind Ihre Hoffnungen angesichts der finanziellen Probleme, die sich aus der Situation ergeben, Ihren Starstürmer Erding Heiland über die Saison hinaus im Schwarz-Gelben Trikot spielen zu sehen?
tj: Das können Sie sich ja denken. Das ist wirklich eine blöde Frage. Erding ist unser Spieler und ich hoffe das bleibt auch so. Aber wenn die Scheichs aus Manchester und Paris mit den Scheinen wedeln, ist es für uns natürlich schwierig mitzuhalten.
Und zuletzt, woran haben die bisher schlechten Leistungen auswärts gelegen?
tj: Ja, woran hat et jelegen? Das fragt man sich natürlich immer hinterher. So schlecht fand ich unsere Leistungen nicht. Aber die Plätze der gegnerischen Teams sind aktuell teilweise unbespielbar. Da kann ich meinen Spielern keinen Vorwurf machen. Das ist schon ne Frechheit.
Vielen Dank für das Interview!
Wo ist das Archiv der 2 . Bundesliga?
Hallo, hat jemand das Archiv der 2. Bundesliga die es vor einigen Jahren hier noch gab? Ich bin bereits seid 2006 mit dabei??????? Hätte gerne dazu Infos?
Liga Text folgt
Von Ernährung und schnellen Autos
kicker (k): Zum heutigen kicker-Exklusiv-Interview dürfen wir die Führungsspieler der Schwarz-Gelben, Max Hummus und Rolf Royce, begrüßen. Vielen Dank, dass Sie sich vor den am Wochenende anstehenden Spielen die Zeit genommen haben!
Beide: Na klar, gerne.
k: Ihren Erzrivalen aus München ist es am vergangenen Wochenende gelungen einen Zattrick einzufahren. Herr Hummus, blicken Sie neidisch auf Ihren ehemaligen Arbeitgeber, der auf Tabellenplatz 1 steht?
Max Hummus (H): So ein Zattrick ist eine große Sache und natürlich träumen wir auch in Dortmund davon, aber ich beglückwünsche hiermit meine ehemaligen Kollegen und wir arbeiten hart daran, dass uns bald ähnliches gelingt.
k: Herr Royce, was ist das Problem in Dortmund? Woran liegt es, dass Sie nicht konstant Siege einfahren? Ist es vielleicht eine Frage der Mentalität?
Rolf Royce (R): Mentalität, Mentalität, ach hören Sie mir bitte damit auf. Wenn Sie mir noch eine Frage mit dem Wort stellen, bekommen Sie in Zukunft keine Interviews mehr mit mir.
k: Nun gut, dann frage ich anders. Ist Ihre Haltung in engen Spielen vielleicht der Grund, warum Sie keine Konstanz in ihre Leistungen bekommen?
R: Tja, wenn wir das wüssten. Wir geben in jedem Spiel unser Bestes und versuchen immer zu gewinnen. Da müssen Sie am besten nochmal den Trainer fragen.
k: Was sagen Sie dazu Herr Hummus? Wie wollen Sie verhindern, dass Sie wie in der vergangenen Saison nach einem starken Saisonstart auch diese Saison wieder stark abbauen und am Ende gegen den Abstieg kämpfen müssen?
H: Wir sind recht zuversichtlich, dass uns diese Saison bessere Leistungen gelingen. Vor der Saison haben wir in einem Geheim-Trainingslager in Malente stark an unserer Fitness gearbeitet. Unser Trainer hat sogar extra einige Experten für verschiedene Bereiche engagiert, damit wir noch mehr aus uns herausholen.
k: Können Sie uns verraten wer diese Experten waren?
H: Ja sicher. Quälix Magath war für das Konditionstraining zuständig, Christoph Traum hat uns über Scherben laufen lassen, also mental geschult und unser ehemaliger Trainer Thomas Tuchel hat uns an einem Vormittag noch per Videoschalte aus London ein Paar Ernährungstipps gegeben. Ich ernähre mich seitdem vegan und fühle mich deutlich fitter.
k: Das sind ja interessante Neuigkeiten. Vielen Dank, dass Sie das mit uns geteilt haben, Herr Hummus! Herr Royce, haben Sie auch etwas aus den Tagen vor Saisonbeginn in Malente mitgenommen?
R: Joa, also meine Ernährung habe ich jetzt nicht umgestellt. Aber ich habe an einem Tag einen Ausflug nach Hamburg gemacht und mir da einen neuen Sportwagen gekauft. Den habe ich natürlich nach Dortmund mitgenommen.
k: Aha. Dann viel Erfolg Ihnen für die Spiele am Wochenende!
Gonzales gibt es, realmente!
#202, Pressekonferenz zur Bundesliga 2022-1 – ZAT 4
Speedy Gonzales, Colonia
Der Pressesaal füllt sich, eine ungewohnte Stille legt sich nieder. Denn
wieder ist etwas anders als sonst: gewöhnlich begrüßen los Señores
Gonzales y Periodista mit einem freundlichen Nicken oder Augenzwinkern jeden eintretenden Gast, doch heute sind ihre Stühle noch leer, die zentralen Personen dieser Veranstaltung nicht zugegen. Die schreibende oder nur zuhörende Zunft zeigt sich verwundert, fragt sich, warum es heute anders ist. Unruhe macht sich breit. Und sie fragen sich noch mehr, werden dabei philosophisch, fragen sich auf wen sie denn überhaupt warten. Ihre abschweifenden Gedanken kreisen sich im wesentlichen nur um diese eine Frage ….
Wer sind die beiden überhaupt, um die es sich in den wöchentlich stattfindenden Pressekonferenzen dreht? Lohnt es sich auf sie zu warten? Eigentlich schon, denn sonst würden die geladenen und ungeladenen Gäste ja nicht Woche für Woche zahlreich erscheinen und der Veranstaltung sogar schon mit Vorfreude entgegenfiebern.
Bei Señor Periodista verhält es sich ganz einfach: er war irgendwann da, ist es heute immer noch, fällt kaum auf. Außer, dass er sehr neugierig ist, viele Fragen stellt, manchmal schlau tut, manchmal doof, und manchmal teilnahmslos seinen Job verrichtet. Und selten mit seiner Gerissenheit für Aufmerksamkeit sorgt. Ansonsten nicht der Rede wert nach seiner Herkunft zu forschen. Bei Señor Speedy Gonzales hingegen wird es komplizierter.
Speedy Gonzales – eine Minderheit, so nimmt der Autor an, wird sich jetzt wundern – ist eine Kunstfigur, eine, die sich mit all ihren beigemessenen vermenschlichten Attributen in einer fiktiven Welt, einer Parallelwelt bewegt, wie es Torrausch auch tut. So wie bei Torrausch die Bundesligavereine samt Wappen frei erfunden sind, so ist es auch der Speedy, in seiner Hauptrolle als Entrenador seines Vereins, und ab und an auch Presidente in Personalunion. Frappierende Ähnlichkeiten mit realen Personen, Gruppen, Figuren sind absolut zufällig und unbeabsichtigt, wie auch Vereinsnamen und Wappen. Er ist eine Kunstfigur, die nunmehr seit mehr als 200 Artikeln im Torrauschuniversum, und mehr als 1.100 Artikeln im Pbem-Universum insgesamt ihre Leser zum Lachen, so das primäre Ziel, aber auch zur Weißglut oder gar wie zuletzt zur Verzweiflung bis hin zum Weinen bringt, wobei letzteres eher auf Missverständnisse beruht als auf des Wortes bare Münze.
Seine Attribute sind vielfältig, wie auch die Situationen, in die sich Speedy Gonzales verwickeln lässt oder in die er sich freiwillig zu begeben pflegt. So stellt er sich seinem Publikum als Vollblut-Mexikaner mit Akzent und Temperament, Dichter der Tang-Dynastie, Denker mit Schwerpunkt seines Tao-Te-Gon (wird in näherer Zukunft Einzug in die Zeitungsartikelreihe halten, Anm. d. Red.) und Lenker von diversen Forumspielchen wie der Copa-Grimme-Preis der Kategorie Nachwuchs, den Copa-Pokerabend, das Ultimativen Regionalliga West-Tippspiel, u.v.m. Auch als Innovator begeistert er sein Publikum: Als aktuelles Beispiel sei die Austragung des Wintercups zu nennen, in seiner Vergangenheit unvergessen unter den Copa-Matadores das smarte Patenzug-Modell als Alternative zum einfältigen Zufallsgenerator, die Fuxx und Schafwertung, oder der Revolutionäre Pokalmodus. Nebenbei wirkt er noch als Wissenschaftler, Profiler und Rekordhalter. Und nicht zu vergessen, seine Vorbildfunktion, die Rolle als Unterhalter, in der er Mitspieler gerne durch den Kakao zieht, bisweilen auch sich selbst nicht ernst nimmt und auf unterschwellige Weise seine Persönlichkeit kritisch hinterfragt.
Schürft man weiter an der Existenz von Speedy Gonzales so erkennt man in ihm eine Kunstfigur medialer Art, da er vorwiegend auf schreibende Weise durch die Feder seines Autoren präsentiert wird. Die Implementation einer Kunstfigur ermöglicht es dem Autoren treffender zu beschreiben, welche Verhaltensoptionen sich in erfundenen Situationen und Begebenheiten ergeben. Dabei ist zu beachten, dass sich der Autor zweier Erzählperspektiven bedient: Als Er-Erzähler begibt er sich auf eine übergeordnete Ebene und betrachtet eine Situation begleitend oder strukturierend – zu erkennen an der kursiven Schreibweise, fortlaufend wie hier gerade, oder ergänzend zur Angabe des wörtlichen Redners oder der wörtlichen Rede mit Bezug zur Redaktion. Als Ich-Erzähler hingegen schlüpft er in die Rolle seiner Kunstfigur und betrachtet die geformte Situation oder Begebenheit auf Augenhöhe, genauer gesagt aus der Kanaldeckelperspektive bzw. aus solcher einer Maus. Um den geneigten Leser stets daran zu erinnern, dass er sich in einer fiktiven Welt, einer Parallelwelt, im Torrauschuniversum befindet, und nicht in der realen Welt, streut er immer wieder mexikanische Redewendungen, Wortwiederholungen, überzogene oder neugeschöpfte Begriffe ein, die seine Kunstfigur charakterisieren, die den guten alten Speedy unverwechselbar machen, womit sowohl die Leserschaft ihn oder Speedy sich selbst oder der Autor den Speedy identifizieren kann.
Wer den Ursprung der Geschichten um Speedy Gonzales ergründen will, der möge zwei Dinge tun: eine Antwort auf die beiden Fragen ergründen,
1. wie Speedy einst in die Bundesliga einzog, vgl. hierzu auf der Vereinsseite von CD Ratones de Colonia unter Ligazeitung (ganz weit bis zum Ende herunterscrollen), Artikel #94ff., sowie
2. wie Speedy den Weg zu Torrausch fand, vgl. hierzu auf der Vereinsseite von Ipswich Town, Premier League, unter Ligazeitung (ganz weit herunterscrollen bis Saison 2018-3), Artikel #1ff (fortlaufende Nummerierung beachten!).
Wer bis hierhin noch immer nicht verstanden hat zwischen fiktivem Torrauschuniversum und realer Welt zu differenzieren, der könnte die Schauspielerei vergleichend hinzuziehen. Wird ein Verbrecher in einer Tatort-Folge auf frischer Tat ertappt, verhaftet und eingelocht, so verweilt er dort solange wie es sich der Drehbuchautor ausgemalt hat, das kann Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte dauern – in seiner fiktiven Welt. Der Schauspieler hingegen, der die Rolle dieses Verbrechers zu spielen vermag, der lässt sich nach Drehtagschluss abschminken, zieht sich um und geht nach Hause – in seine reale Welt. Am nächsten Tag dann begibt er sich nach Schminke und Umkleide wieder in den Knast ….
Auf den Punkt gebracht: In einer fiktiven Welt, in der sich gleichermaßen die Torrauschmitspieler samt Alter Ego befinden, können durch welche Sprache, Bedeutungen oder Inhalte zwischen den Zeilen auch immer niemals nie Beleidigungen der realen Person dahinter entstehen. Spricht der Autor über seine Kunstfigur Speedy Gonzales ein Alter Ego an, so ist auch nur dieses gemeint. Da kann man nichts falsch verstehen. Geht keine Beleidigung voraus, kann auch keine Entschuldigung, oder schlimmer noch, keine Löschung eines Artikels oder Passagen daraus erwartet werden.
Angebliche Beleidigungen, die also nicht als solche zu verstehen sind, dienen vorwiegend der Unterhaltung, sind niemals nie als persönlicher Angriff auf ein Subjekt gerichtet. Scharfzüngige Worte sind nicht mit Beleidigungen zu verwechseln: Sie treffen des Pudels Kern, nicht den Autoren eines Alter Egos.
Scharfzüngige Worte folgen meistens als Reaktion auf eine Aktion: Der Vorwurf beispielsweise sich mit „Pimpf“ der Wortwahl aus dem Nationalsozialismus zu bedienen, wird entkräftet durch eine Richtigstellung bzw. der Erklärung, dass dieser Begriff im Sinne eines Jahrhunderts zuvor in der Bedeutung von „leisem Furz“ eingesetzt wurde, und ergänzt um eine Retourkutsche, ohne den humoristischen Ansatz einer solchen Zuspitzung des geschriebenen Wortes zu verlassen. So der gewohnte Vorgang: Aktion → Reaktion + Retourkutsche = der Kunstfigur Verständnis von geistreichem Humor im Rahmen einer angemessenen Vorstellung von Sitte, Moral und gutem Geschmack.
Ein Hinweis für alle betroffenen Leser: Wer zukünftig nicht (!) Teil einer Pressekonferenz sein möchte, sich also nicht stark genug fühlt sich einer solchen zu stellen, der möge per PN rufen: „Ich bin kein Star, halt‘ mich hier raus!“, und so wird er fortan im Wochengeschehen übergangen. Wohl aber kommt er wieder ins Geschäft, sobald Speedy Gonzales oder CD Ratones de Colonia zum Thema seines Artikels werden….
Und da kommen sie nun zur Türe herein.
Periodista (bittet für die Verspätung um Verzeihung): „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz!“
Gonzales (etwas gehetzt): „Buenos Dias.“
Periodista: „Haben Sie Zeit mitgebacht, Señor Gonzales?“
Gonzales: „Nö.“
Periodista: „Dann beschließen wir die heutige Pressekonferenz! Habe selbst nämlich auch keine mehr.“
Die nun wieder wartende Masse der schreibenden und lauschenden Zunft ist sich nun eines gewiss: Gonzales gibt es realmente, sie haben ihn kommen sehen, sprechen hören und wieder verschwinden sehen. Und in welcher Welt, das ist ihnen nun auch klar geworden ….
Oder?
Braunschweig oder der Traum eines Trainers
Der 3. ZAT ist mittlerweile vorbei und unsere Jungs haben sich auf einem Respektablen 7. Tabellenplatz eingefunden. Am letzten Spieltag konnte man solide 6 Punkte mit nach Hause nehmen. Das wird am nun kommenden Spieltag nicht leicht zu wiederholen sein. Wir sind uns aber sicher das unser Trainer Funger die richtigen Worte zur Motivation finden wird.
Nach überstandener Corona Infektion nimmt er am Wochenende auch wieder selbst auf der Bank Platz.
Wir haben es auch endlich geschafft ein Interview mit unserem Erfolgscoach zu halten.
Braunschweiger Anzeiger: Funger, sie stehen nach 3 ZAT mit ihrer Mannschaft auf dem 7. Tabellenplatz. Haben sie damit gerechnet das sie zu diesem Zeitpunkt der Saison erstmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben oder ist es eher eine Überraschung für sie?
Funger: Was soll ich sagen, ich bin mit unserem jetzigen Tabellenplatz sehr zufrieden, ich würde aber lügen wenn ich sagen würde ich gebe mich mit diesem Platz zufrieden. Hätten sie mich vor der Saison gefragt hätte ich diesen Platz sofort angenommen, nach den bisherigen Leistungen könnte man auch noch ein paar Plätze weiter oben stehen.
BA: Sie spielen damit bestimmt auf den Ausfall unseres Star Stürmers Tira Misu am ersten ZAT an.
F: Hätte sich Tira kurz am Tag vorm Spiel nicht seinen Magen verdorben. Es waren wohl ein paar Eier in seinem Nachtisch nicht mehr ganz so frisch... , dann wäre mit Sicherheit der 1 oder andere Punkt mehr auf unserem Konto und wir könnten jetzt das träumen von Europa anfangen.
BA: Ist das nach dem 3. ZAT nicht etwas verfrüht und überheblich als Aufsteiger schon Richtung Europa zu schauen?
F: Was heißt hier überheblich, wir wissen was wir drauf haben und wir müssen uns in der Liga nicht verstecken.
BA: Die finanziellen Mittel sind hier ja nicht so groß, wie wollen sie es schaffen auch nächstes Jahr eine schlagkräftige Truppe zusammenzubekommen, bzw. Erfolgsgaranten der laufenden Saison zu halten. Die jetzigen Leistungen rufen bestimmt auch den ein oder anderen größeren Verein auf den Plan.
F: Wissen sie, Geld ist nicht alles. Unsere Spieler wissen was sie an unserem Verein haben , klar wird der ein oder andere über einen Wechsel nachdenken. Allerdings kann ich ihnen versichern da muß schon ein ordentliches Sümmchen geboten werden das wir überhaupt darüber nachdenken einen Spieler zu verkaufen. Alle Leistungsträger bei uns haben langfristige Verträge wir sind also nicht gezwungen jemanden zu verkaufen nur das wir noch Geld für ihn bekommen.
BA: Am nächsten ZAT treffen sie zuhause auf Regensburg, dann müssen sie nach Köln und im letzten Spiel treffen sie zuhause auf Dortmund. Was rechnen sie sich in diesen Spielen aus?
F: Was ich mir ausrechne? Ganz klar 9 Punkte. Wir werden uns auf dem Platz zerreißen und alles geben. Zur Not wechsle ich mich auch selbst ein und mache den Jungs Dampf. Nach diesem Spieltag wird auch der letzte Wissen was wir zu leisten im Stande sind.... (Das war jetzt die Antwort die ich geben musste das die Mannschaft weiß was die Stunde geschlagen hat. Meine Ehrliche Meinung ist das wird ein Sau schwerer ZAT bei dem wir vielleicht auch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt werden. Diese Worte bleiben aber unter uns und werden nicht gedruckt, verstanden?)
BA: Bevor sich Funger hier um Kopf und Kragen redet beenden wir lieber das Interview und wünschen unserem Team fürs Wochenende viel Glück.
Diese Siege waren nicht pompöös
Als Erstes möchte ich dem Trainer Kiwi und seiner Mannschaft, dem MTV München zum perfekten ZAT gratulieren, der einen raketenhaften Aufstieg auf den ersten Tabellenplatz ermöglichte. Das nenne ich mal einen ZATtrick (drei Siege an einem ZAT)!
Wir, die Kiezkicker Hamburg, traten im ersten Spiel gegen unseren Lokalrivalen SV Weser Bremen an. Nach den Worten ihres Trainers Christian sollte es „ein Nord-Derby der besonderen art“ werden. Er schätzte seine „Jungs“ als „sehr Torhungrig“ ein und er wollte „die Männer von der Elbe untergehen lassen“, also uns. Dementsprechend gingen wir von einem besonders brutalen Derby aus und absolvierten in der Woche vor dem Aufeinandertreffen ein knallhartes Harald-Glööckler-Spezial-Training. Dabei hatte jeder Spieler einen muskulösen Personal Trainer. Gestählt betrat unsere Mannschaft das Spielfeld des SV Weser Bremen. Christians Wörter hallten immer noch in unseren Köpfen: „Aber eins sage ich euch. In Bremen ist nichts für euch zu holen“. Was dann passierte, war einfach nur schockierend. Unsere Gegner wussten an diesem Tag nicht, wie man Fußball spielt. Sie zeigten in der Tat „eine absolut schlechte Leistung“. Mühelos mähten wir sie mit fünf Toren nieder. Nur ein einziges Mal konnten die Bremer Stadtschmusikanten ein Tor schießen, weil wir einen Augenblick lang wegen ihres Kuschelfußballs einschliefen. Für die gegnerischen Zuschauer war es eine Zumutung: „Es tut mir leid für die Fans“, meinte der Trainer passenderweise dazu. Dieser Sieg war alles andere als pompöös.
Im zweiten Match hatten wir es mit Vorwärts Dynamic Dresden zu tun. Doch der Gegner war weder dynamisch noch ging es bei ihm vorwärts (viel eher rückwärts). Die gegnerischen Spieler standen einfach nur auf dem Spielfeld rum (so wie bei den anderen beiden Spielen auch). Das tat uns so leid, dass wir nur ein einziges Tor schossen. Wir hätten auch hundert Tore schießen können, doch wir wollten unsere Kraft für die kommenden Gegner aufsparen. Dresden? Vorwärts und dynamisch in den Abgrund! Auch dieser Sieg war nicht pompöös.
Bei der dritten Partie durften wir in unserem Stadion bleiben. Doch die gegnerische Mannschaft, der MTV München, verhielt sich vollkommen anders als die vorherigen Gegner. Die Münchner waren überraschend flink, stark und durchweg souverän. Bremen und Dresden hatten uns in einen schläfrigen Zustand versetzt. Auf solche Widersacher waren wir nicht eingestellt. Wir verloren zu Recht eins zu vier. An dieser Stelle würde ich mir wünschen, dass der Trainer Kiwi bitte auch mal einen Artikel schreibt, besonders nach solch einem ZATtrick.
Wir sind mit dem dritten ZAT sehr zufrieden. „Hamburg konnte Boden gut machen und wieder einen einstelligen Tabellenplatz erringen“, konstatiert der Ligaleiter. Jetzt gilt es, diese positiven Tendenz aufrecht zu erhalten.
Von 2 auf 3
Moin Moin von der Weser,
das war ja mal wieder ein nicht so optimaler Spieltag für die Männer aus
Bremen. Das Nordderby im heimischen Stadion gegen die Kiezkicker ging mit 1:5
verloren. Das war eine absolut schlechte Leistung meiner Männer. Es tut mir
leid für die Fans. Aber es gibt noch ein Rückspiel. Nach dieser Klatsche
mussten die Spieler erstmal wieder etwas aufgebaut werden, bevor es dann zum
nächsten Spiel zum Wattenscheider FC geht. Dies sollte ein spannendes Match
werden. In der ersten Halbzeit vielen 2 Tore und es Stand 1:1. Im Verlauf der
2. Halbzeit vielen dann noch 6 weitere Tore. Am Ende gab es nur einen Sieger
und das waren die Zuschauer an den Monitoren zuhause. 4:4 ging diese Partie zu
Ende. Was für ein Spiel. Im letzten Spiel empfingen die Bremer die Stuttgarter
aus dem Forest. Diese hatten zuvor die Dortmunder mit 5:3 vom Feld gejagt.
Beide Mannschaften hatten also eine Begegnung mit 8 Toren im Vorfeld. Dies
konnte man in der Partie allerdings nicht mehr merken. Es gab sehr wenig
Torraumaktivitäten. Die Spieler wirkten alle etwas müde. Kurz vor Spielende gab
es einen Eckball für die Bremer der durch einen wunderschönen Kopfball zum 1:0
ins Tor ging. Das wars denn auch schon. Im nächsten Zat haben die Bremer es mit
Mainz, Freiburg und den Fohlen aus Gladbach zu tun.
F***k Trainerkarussel
So damit auch in dieser Woche keine Vermisstenmeldung vom Ligachef kommt, klimpern wir wieder bisschen was und dem Batic liegt was auf der Brust genauer auf dem Herzen. Wieviele Trainer kommen und gehen denn hier noch? Dann kommt wieder einer dann geht wieder einer, der Batic weiss jetzt schon dass die dynamischen Dresdner und die halben Hachinger diese Woche bestimmt einen Traineric bekommen der sich dann aber schnell wieder verpisstic. Da müssen wir Torsuchteric Recht geben. Leider...ja sonst ist der Batic zufrieden, wir haben München Platz 1 gegeben damit wir wieder in Ruhe arbeiten können. Dann startet auch die Europa League wo Speedy Gonzalic ja für uns tippen kann, er ist ja da der Profi ;) bis nächste Woche!
Internationale Plätze im Visier
An einem erfolgreichen ZAT konnten wieder 6 Punkte eingefahren werden und man steht nun mit 20 Punkten auf Platz 6 mit Tendenz nach oben. Wir sind gespannt was unser Team an diesem ZAT zu leisten im Stande ist. Es geht 2 mal in die Ferne was ja meistens mit einem Debakel endet. Aber vielleicht werden wir ja positiv überrascht. Wir sind aufjedenfall sehr gespannt wie Funger sein Team motivieren kann, bis jetzt hat es ja sehr gut geklappt.
Der DFB Pokal steht nun auch in den Startlöchern und wir sind gespannt wie weit dort die Reise geht, Pokal hat sich ja immer eigene Gesetzte.
Wir lesen uns dann nächste Woche wieder wenn der neue Herbstmeister der Liga gekrönt wurde.
Bis Bald.
Der ZAT vor dem großen ZAT
#204, Pressekonferenz zur Bundesliga 2022-1 – ZAT 5
Speedy Gonzales, Colonia
Periodista (will direkt zur Sache kommen): „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz! Was macht den übernächsten ZAT so besonders, Señor Gonzales?“
Gonzales: „Wollen Sie nicht erst über den bevorstehenden ZAT sprechen?“
Periodista: „Porque?“
Gonzales: „Weil er der bevorstehende ist?“
Periodista (lässt sich nicht reinreden): „Aber nicht der bedeutendere. Bevor wir aus Zeitgründen diese Pressekonferenz wieder beschließen will ich wenigstens etwas zum Premium-ZAT von Ihnen hören. Die Spieltagslosfee hat nämlich am gleichen ZAT vorgesehen, dass Colonia auf den amtierenden Meister und Tabellenzweiten aus Bremen wie auch den derzeitigen Tabellenführer aus München treffen wird. Beides Positionen, die Sie bis zum Ende der Saison einsacken wollen, gelle?“
Gonzales (ist einsichtig, gibt nach, aus Zeitgründen): „Zumindest eine dieser beiden Positionen, die zur Teilnahme an der CL berechtigt.“
Periodista: „Also werden Sie nur den schwächsten dieser beiden Herausforderer am übernächsten ZAT angreifen?“
Gonzales: „Das überlasse ich Ihrer Phantasie.“
Periodista: „Und noch ein Wort zum bevorstehenden ZAT?“
Gonzales: „Sparen!“
Periodista: „Abschließend ein Aufruf zum internationalen Auftritt der BL?“
Gonzales: „Gebt euch Mühe, werte Kollegen! Die BL braucht Punkte für die 5-Jahres-Wertung. Je mehr Vertreter wir auf die europäische Bühne schicken dürfen, desto wahrscheinlicher wird auch einmal ein Titel dabei herausspringen. Schaut euch die Engländer an, dort dürfen doppelt so viele entsandt werden.“
Periodista: „Wir beschließen die heutige Pressesparkonferenz!“
Strohpuppen
Hallo ihr Hasen!
Ich finde es schade, dass Kiwi keinen Artikel über seinen Zattrick geschrieben hat, weil so etwas doch Seltenheitswert besitzt. Am vierten ZAT gelang es beispielsweise keiner einzigen Mannschaft, alle drei Spiele zu gewinnen.
Wir, die Kiezkicker Hamburg, hatten es im ersten Spiel mit dem Wattenscheider FC zu tun. Da wir irgendwie keine Lust hatten, uns an diesem Tag anzustrengen, stellten wir vor Anpfiff einfach elf Strohpuppen auf die jeweiligen Spielerpositionen. Dann ging es los. Nur mit viel Mühe gelang es den Wattenscheidern, in der ersten Hälfte irgendwie fünf Tore zu schießen. Um die Tordifferenz nicht allzu sehr zu gefährden, ersetzten wir in der zweiten Hälfte die Strohpuppen durch richtige Spieler. Wir spielten komplett defensiv und passten uns den Ball gemütlich hin und her. Die Wattenscheider, die schon mit den Strohpuppen erhebliche Schwierigkeiten hatten, konnten jetzt kein einziges Tor mehr schießen. Somit endete die Begegnung mit fünf zu null für die Heimmannschaft. Während die Wattenscheider vollkommen entkräftet auf dem Boden lagen, fuhren wir gemütlich und vergnügt zurück in unsere geliebte Heimatstadt. Den Abend verbrachten wir mit dem frisch gekrönten Dschungelkönig Filip in einer schmucken Shisha-Bar.
Es war eine gute Idee, den vierten ZAT langsam anzugehen, denn im Heimspiel gegen Stuttgart Forest ging es wirklich zur Sache. Wir durften das Match auf keinen Fall verlieren. Wir wollten unbedingt die 3 Sterne, äh, Punkte. Bei Stuttgart Forest war der Dschungel los. Wie Wildtiere stürzten sich die Schwaben auf unser Tor. Unter größter Anstrengung konnten wir ihre Beute auf zwei Tore begrenzen. Wir selbst wollten nach Filips Sieg unsere Stadt Hamburg ebenfalls stolz machen. Jedes einzelne unserer drei Tore war ein Kraftakt, doch es hat sich gelohnt. Mit der Unterstützung unserer treuen Fans konnten wir den Gegner bezwingen. Wir küssen eure Augen!
Die dritte Partie gegen den Mainzer FC ähnelte der ersten. Nur befanden sich die Strohpuppen diesmal auf der gegnerischen Feldseite. Selbst ihr Trainer war in Wirklichkeit nur ein Pappaufsteller. In den ersten drei Minuten schossen wir drei Tore. Nach erfüllter Pflicht spielten wir auf dem Spielfeld Karten (vor allem Mau-Mau).
Auch der vierte ZAT war für uns in Ordnung. Der Ligaleiter meint dazu: „Die Kiezkicker sind auf Platz 7 und schleichen sich langsam wieder in Richtung Tabellenspitze. Vielleicht ist es das Harald-Glööckler-Spezial-Training?“ In der Tat. Wir konnten einen Platz abknabbern (von 8 auf 7) und behalten die Tabellenspitze nach wie vor fest im Blick. Uns trennen nur 5 Sterne, äh, Punkte vom erstplatzierten MTV München (liegt halt in Alpennähe). Wegen der Effektivität wird das Harald-Glööckler-Spezial-Training beibehalten. Denn Gewinnen ist einfach nur pompöös!
Majestätsbeleidigung von Haching
Eyyyyy neues aus Batics Casa oder auch nicht? Na auf jeden Fall gabs mal ne fette Majestätsbeleidigung von Haching und ihrem neuen Trainer, den Namen muss ich mir wohl nicht merken denn er ist bestimmt wie die meisten wieder schnell weg und er hätte auch besser. Der Batic ist fassungslos wie es jemand immer und immer wieder wagen kann ihm eine 4 reinzuhauen. Sowas geht doch nicht. Da schick ich gleich mal meine serbischen Brüder vorbei. Dann gibts ein paar rechts und ein paar links. Aber wir stehen ja immer noch gut in der Tabelle alsooooo alllllles smoooth.
Und sonst so? International in den Playoffs gleich mal zuhause mit 3:0 rasiert, dann brauchen wir Langsam Gonzalics Tipps für Amateure ja vielleicht doch nicht.
Die zwei Seiten einer Medaille (Der folgende Artikel hat nichts mit Olympia zu tun)
Graue Wolken hängen über Dortmund. Drei Spiele vor der Saisonhalbzeit stehen die Schwarz-Gelben mal wieder nur in der unteren Tabellenhälfte. Mit insgesamt fünfzehn erzielten Punkten steht Platz 12 zu Buche und der Abstand auf die Abstiegsplätze beträgt magere drei Punkte. Das stellt die Fans des Traditionsvereins im Westen der Republik sicherlich nicht zufrieden und die Fragen nach den Ursachen werden immer lauter. Doch das ist nur die eine Facette der bisherigen Saison. Auf der anderen Seite können die Verantwortlichen in Dortmund noch auf eine Wendung hoffen, da auch die Plätze 4 und 5 lediglich fünf Punkte entfernt liegen, die bekanntlich zur Qualifikation für das internationale Geschäft berechtigen. Vielleicht hat im bisherigen Saisonverlauf bisher auch einfach das nötige Glück gefehlt, da die Dortmunder Mannschaft auswärts noch keine Punkte einfahren konnte, obwohl sie auf fremdem Platz die zweitmeisten Tore der Liga erzielte.
Falls sich dieser Trend jedoch bestätigen sollte, müssen sich Mannschaft und Trainer selbstredend hinterfragen, ob sie ihre Auswärtsspiele mit der richtigen Taktik angehen.
Wir werden die Entwicklungen in Dortmund in den nächsten Wochen weiterhin beobachten und unsere Leserinnen und Leser mit den nötigen Informationen um den Verein versorgen.
Bleiben Sie uns gewogen und in diesen Zeiten natürlich auch gesund!
Noch ein Platz vor uns
Moin Moin von der Weser. Der letzte Zat lief im Grunde ganz gut. Im ersten
Spiel traten unsere Männer in Mainz an. Der Mainzer Trainer glänzte allerdings
mit Abwesenheit und hat sich leider auch nicht durch seinen Co-Trainer
vertreten lassen. Was ist da los? Nun ja die Spieler waren etwas einfallslos
und wir konnten das Spiel mit 2:0 gewinnen. Somit gingen die Punkte mit an die
Weser.
Im zweiten Spiel des Zats waren die Schwalben aus Freiburg zu Besuch an der
Weser. Leider haben die vergessen Ihre Torjäger mitzubringen. Das etwas
Langweilige Spiel wurde dann mit 1:0 gewonnen. Damit hatten wir 6 Punkte aus 2
Spielen. Nun folgte das letzte Spiel bei den Fohlen aus Gladbach. Hier konnten
wir zur Halbzeit mit 2:0 in Führung gehen, da die Fohlen sehr harmlos waren. In
der zweiten Halbzeit kamen allerdings keine „Fohlen“ sondern „Hengste“ aus der
Kabine. Der Trainer muss eine ordentliche Ansage gemacht haben. Wir haben das
Spiel mit 5:2 verloren. Glückwunsch Gladbach. Der nächste Zat führt zur
Herbstmeisterschaft. Unser Weg dorthin führt zuhause über Braunschweig United,
über Leverkusen und erneut zuhause gegen die Hachinger. Im letzten Jahr konnten
wir die Herbstmeisterschaft feiern und haben den 1. Platz bis zum Titel nicht
mehr abgegeben. Ich bin da für eine Wiederholung.
Es ist vollbracht
Ich bin immernoch sprachlos, habe ich doch meinen 1. Zattrick geschaft. Das ganze wurde bis aufs kleinste am Reisbrett geplant und es wurde in jedem Spiel genau 1 Tor mehr geschossen als der Gegner. Ob sich vor allem die 2 Auswärtssiege gelohnt haben oder ob wir im Verlauf der Saison nochüber unser forsches auftreten solpern wird der Rest der Saison zeigen.
Vom Torkonro stehen wir da oben am schlechtesten da doch mit etwas Taktik hoffen wir das wir am Ende auf einem internazionlen Platz bleiben.
Die kommenden Spiele werden aufjedenfall nicht leicht und ich bin gespannt wohin die Reise noch führen wird. Jetzt heißt es weiterhin fokusiert bleiben um noch genug Punkte zu holen um am Ende der Saison feiern zu können.
Katastrophaler ZAT
Der fünfte ZAT war für uns einfach nur schrecklich. Wir verloren alle drei Spiele und so gab es für uns keinen einzigen Punkt.
Der Freiburger Schwalben griffen uns mit einer gnadenlosen Angriffsformation an. Eine Welle folgte auf die andere. Wir konnten uns nur noch wegducken und hoffen, dass wir die grausigen neunzig Minuten irgendwie heil überstehen würden. Im Sturzflug schossen sie unsere Verteidigung nieder und ihr letztes Tor war einfach nur Kamikaze. Das Hamburger Schlachtschiff ging sang- und klanglos unter.
Die Gladbacher Fohlen verwandelten sich rasch in grausame Rennpferde. Mit ihren Hufen trampelten sie unsere Verteidiger nieder und knallten den Ball fünfmal wiehernd ins Tor. Im Galopp errangen die Hengste den Sieg und verpassten uns in der letzten Spielminute mit einem kräftigen Tritt den Gnadenstoß. Ja, das Leben ist kein Ponyhof und wir mussten das auf die schmerzhafte Weise erfahren.
Wenigstens gegen Braunschweig United wollten wir gewinnen, doch auch dieser Trost wurde uns verwehrt. Das Spiel begann gut und wir standen in der Halbzeit drei zu null vorne. In der zweiten Hälfte plagten uns aber Erinnerungen an starke Schwalben und forsche Fohlen. Die gegnerische Mannschaft konnte aus diesem Grunde problemlos vier Tore schießen.
Drei Niederlagen an einem ZAT! Ein Plättrick! Geplättet!
Dies sind unsere Maßnahmen:
Das Harald-Glööckler-Spezial-Training wird abgebrochen. Die Personal Trainer werden in die Wüste geschickt. Die Strohpuppen werden verbrannt.
Rot-Weiß Regensburg liegt ein Platz vor uns, Schwarz-Gelb Dortmund ein Platz hinter uns. Auch bei ihnen läuft es momentan nicht rund. Wir werden alles daran setzen, dass vor uns keine Mannschaft sein wird, dafür aber fünfzehn Mannschaften hinter uns.
Draußen stürmt es. Fürchtet euch vor dem aufziehenden Sturm der Nordsee!
Was machen Batic?
Einfach scheiss gelaufen der letzte ZAT und jetzt rutscht man ab in der Bundesliga. Muss man wohl wieder auf den DFB Pokal hoffen oder so, Liga scheint dem Batic nicht zu liegen oder? Aber noch sind ein paar ZATs und da werden wir kämpfen. Wir werden nichts abschenken, es werden noch einige Teams gegen uns leiden müssen, macht euch auf was gefasst! Kampfschrei AAAAAAAAAAAA so mehr fällt mir heute nicht ein
Pressemitteilung vom 13. Februar
Die Hinrunde ist vorbei und leider müssen wir konstatieren, dass unsere hohen Ansprüche bisher nicht erfüllt werden konnten. Wieder einmal scheint es für uns glorreiche Dortmunder eine Saison zu werden, in der wir um den Verbleib in Deutschlands höchster Spielklasse kämpfen müssen. Allerdings haben wir vollstes Vertrauen in unseren Trainer Timm-Jim Klim Bimm, dass er mit seiner Spielphilosophie das Ruder rumreißen wird und uns in erfolgreichere Zeiten führt. Das Management ist vielmehr zu dem Entschluss gekommen, dass der Trainer bisher im Kader zu viele Altlasten vorgefunden hat, mit denen sich seine Vorstellungen vom modernen Fußball mit Gegenpressing nicht richtig umsetzen lassen. Daher konzentriert sich die Vereinsführung in der zweiten Saisonhälfte darauf dem Trainer eine schlagkräftige Mannschaft für die neue Saison zusammenzustellen. Besonders die bisher wackelige Abwehr steht dabei im Fokus. Den Anfang macht bereits ein ablösefreier Neuzugang vom Spitzenreiter aus München. Wir freuen uns ab nächster Saison einen neuen Abwehrchef in unseren Reihen begrüßen zu dürfen, den spielstarken brasilianischen Schrank Sülinho. Folgen könnten der talentierte Linksfuß Nicky Schlotterbein aus Freiburg und Rechtsverteidiger Maserati aus Amsterdam. Mit beiden sind die Verhandlungen schon recht weit fortgeschritten.
Wir hoffen mit diesen Aussichten konnten wir unsere Fans etwas beruhigen. Natürlich steht für die kommenden Wochen das Hauptaugenmerk darauf die Klasse zu halten und vielleicht ist ja auch noch die eine oder andere sportliche Überraschung drin. Besonders der Pokal ist ja noch eine schöne Möglichkeit eine sonst eher maue Saison aufzupeppen.
Unseren Fans viel Spaß beim heutigen Super Bowl und ganz viel Liebe zum morgigen Valentinstag! ;)
Der Spielbericht zum Finale des WinterCups 2021/22
#208, Spielbericht zum WinterCup-Finale 2021/2022 für Bundesliga 2022-1 – ZAT 6
Speedy Gonzales, Colonia
Finale
#15: BSC Young Boys xMythos1904x (0,0) - SC Heerenveen PolishOracle (0,2)
Die Mannschaften beider Finalisten stellen sich auf Höhe der Mittellinie auf, lauschen ihrer Vereinshymne, dann noch der des WinterCups, eine kurze Rede des Veranstalters wie bla bla .... das Finale ist eröffnet ... bla bla folgt. Wachsende Ungeduld erfüllt das Stadion, insbesondere die Mannen aus der Schweiz kommen schwer mit einer solchen Art der Verzögerung zurecht. Ihr Entrenador Mythos gibt mit heftigem Klopfen auf seine Armbanduhr zu verstehen, dass es Zeit ist anzupfeifen. Der Schiri zeigt sich unbeeindruckt, bewegt sich Richtung Katakomben und verrichtet, was vorher noch erledigt werden muss. Kurz bevor Entrenador Mythos aus der Haut fährt kehrt der Schiri zurück .... Nein, die Assistenten haben bereits alle Vorbereitungen getroffen .... Anstoß.
Beiden Mannschaften ist bewusst, dass sie sich auf Augenhöhe begegnen. Der erste Fehler, so sind sich die Entrenadores sicher, kann zur Finalniederlage führen, den Worst Case schlechthin. Entrenador Mythos lässt seine Mannschaft defensiv auflaufen, 6-4-0 stellt er ein. Auch Entrenador PolishOracle hat sich Gedanken gemacht und das Resultat ist deutlich auf dem Platz zu erkennen: wie sein Kontrahent versucht auch er die Abwehr zu stabilisieren, statt einer 6er-Kette bietet er jedoch eine etwas offensivere Variante des Mauerwerks auf, 5-5-0 soll es richten.
Die Minuten rinnen so dahin, kein ansehnliches Spiel. Keine Anspielstationen in der jeweils gegnerischen Hälfte. Bueno, beide Entrenadores sind realmente guten Mutes, ohne ein eigenes Tor erzielen zu müssen den Sieg davontragen zu können. Und so plätschert das Spiel weiter dahin – es erinnert an Deutschland - Österreich, den Nichtangriffspakt von Gijón, WM 1982, finales Gruppenspiel. Nur nicht zu viel wagen, es könnte nach hinten losgehen. Allerdings kommt hier, bei welchem Spielausgang auch immer, niemand zu kurz, also sei es den beiden Protagonisten gewährt, das Finale so zu gestalten wie sie es ich vorstellen gewinnen zu können.
Plötzlich tut sich ein Lichtlein auf, ein Außenverteidiger der Berner macht sich auf seinem angestammten Flügel zu einem Zwischenspurt auf, der Ball führende Mitspieler, seineszeichens Innenverteidiger, erkennt dies und passt zu seinem Kollegen. Man ahnt es nicht, der Pass findet ihn sogar, und so setzt der Außenverteidiger seinen Zwischenspurt fort, überrennt einen gegnerischen Verteidiger nach dem anderen .... nähert sich mit großen Schritten und vorbildlicher Ballkontrolle dem niederländischen Strafraum. Biegt dann Robben gleich nach innen ab, und rennt weiter, Meter um Meter. Die überlaufenen Niederländer eilen ihm hinterher, überlegen ihn vom Ball zu trennen, per Blutgrätsche, wollen in Kauf nehmen einen Platzverweis zu provozieren, .... und dann? Es geht dem Schweizer die Puste aus, noch bevor die Gegner eine Entscheidung fällen konnten, kurz vor dem Strafraum .... Er kommt ins Straucheln und vertendelt den Ball. Der niederländische Torwart eilt aus seinem Kasten und nimmt den ihm entgegenrollenden Ball auf und .... verschafft sich erst einmal einen Überblick .... Beide Mannschaften ordnen sich wieder. Das gewohnte Gekicke, man könnte auch Rasenschach dazu sagen, setzt sich fort ....
Halbzeit. Gäähn.
Anpfiff zur zweiten Hälfte. Keine Auswechslungen, warum auch. Minuten verstreichen, schon eine halbe Stunde ist wieder vergangen, nichts passiert. Doch, aber jetzt, eine Taube verirrt sich auf den Platz. Sie hümpelt etwas, sucht im Mittelkreis nach Essbarem. Sie nähert sich dem Ball, der gerade von Spieler A nach Spieler B geschoben wird, mitten durch den Mittelkreis hindurch. Verblüffend, dass sich diese Taube auf der Suche nach Körner schneller bewegt als der gepasste Ball. Sie wundert sich über nichts, gelangweilt fliegt sie wieder davon.
Noch 1 Minute zu spielen. Nachspielzeit ist nicht vorgesehen. Warum auch. Die Taube hat für keine Spielverzögerung gesorgt, allenfalls für eine Beschleunigung, hätte man sie in die Ballstafette integriert. Doch plötzlich grätscht ein niederländischer Spieler in den Pass zwischen zwei Schweizern, bemächtigt sich des Balles, rennt als hätte er den Teufel im Nacken, mit Ball und Kontrolle, auf das Schweizer Tor zu. Vernascht jeden ihm sich entgegenwerfenden Gegenspieler, umkurvt sogar den Torwart, aus sehr spitz gewordenem Winkel nimmt er Maß, zielt, versetzt dem Ball einen Schnitt und schiebt ihn Richtung Torlinie .... Der Ball verlangsamt sich, geht ihm vor der Torlinie noch die Puste aus? Kein Schweizer kann dem Ball folgen, zu weit das Spiel vorangeschritten, zu anstrengend der Verlauf, und der Ball rollt .... und rollt .... wird weiter langsamer .... und prallt sachte an den Torpfosten. Lediglich 0,8 cm haben gefehlt um wenigstens über den Innenpfosten abgelenkt die Linie überschreiten zu können. 0,8 cm! Das Publikum ist entsetzt, zumindest der Teil, der es mit den Niederländern hält. Entrenador PolishOracle behält allerdings seine Ruhe, mit sowas hat er offensichtlich gerechnet. Nur um 0,8 cm verfehlt, 0,2 cm Zielgenauigkeit auf Seiten von Heerenveen reichen nicht aus .... und der Schiri pfeift ab.
Endstand nach 90 Minuten: 0:0
Die Verlängerung sparen sich die Finalisten, zu gering die Körner, die beide aufzubieten hätten, und es könnte ja noch die Taube zurückkehren und mächtig zulangen .... Also einigt man sich einstimmig auf ein Elfmeterschießen. Beide Entrenadores ziehen einen leeren Zettel aus der Hosentasche, um die Schützen zu notieren ....
Entrenador Mythos ist schon fertig, seine Schützen stellen sich nahezu von selbst auf. Auch der schweizer Torwart hat seine Aktionsrichtungen verinnerlicht. Nur der niederländische Entrenador, PolishOracle, schreibt noch fleißig .... Müssen lange Namen sein, so lang wie das dauert....
Noch immer schreibt er .... schon zwei Tage lang .... Aber es drängt nicht, noch weitere 6 Tage verbleiben .... Wer siegen will, muss sich eben gewissenhaft vorbereiten .... Es geht ja um viel. Den ersten Titel das Jahres, den ersten Titel des WinterCups. Ein Titel von besonders großer Bedeutung, wenn man sich das erlesene Teilnehmerfeld noch einmal vergegenwärtigt .... Die Elfervorbereitung verläuft daher mit besonders großer Gewissenhaftigkeit ....
Elfmeterschießen
Ding oder nicht Ding, das ist hier die Frage. Beide Entrenadores haben nun ihre Elfmeterschützen bestimmt, der eine nicht gewissenhafter als der andere, hat nur länger dafür gebraucht – ohne hier Namen nennen zu wollen. Bueno, lasset die Show beginnen.
Der Veranstalter, hier als Schiri fungierend, wirft eine Münze, Zahl fällt. Kleines Missgechick, Elferkellen leiten kommt in der Funktion des Veranstalters nicht so häufig vor, also fragt er die beiden Finalisten vorab, wer sich für Zahl oder Kopf entscheiden mag. xMythos1904x verlangt Zahl, auch PolishOracle bevorzugt diese und fordert sie vehement ein. Der Schiri rat- und sprachlos, fragt erneut und mahnt zur Rücksichtnahme auf den anderen. PolishOracle nimmt den Rat an und wählt Kopf, xMythos1904x lenkt ebenfalls ein und verzichtet auf Zahl .... Der Veranstalter fühlt sich veräppelt, eine dunkle Mine zieht auf, mustert beide Entrenadores. Einfallsreich ist er ja, und so beschließt er kurzerhand festzulegen, wer mit dem Elferkellen beginnen darf. "Es beginnt .... BSC Young Boys Bern." Der Veranstalter zeigt sich zufrieden, kein Widerspruch, nicht bei den Männlein von Heerenveen, auch nicht bei den Bernern. Ledglich der heraneilende Notar bekundet sein Misstrauen und verlangt eine juristisch nicht anfechtbare Auslosung des Startrechts. Alles von vorn.
Der Veranstalter, hier immernoch motiviert genug um als Schiri zu fungieren, wirft nun etwas von Stress geplagt eine Münze, Zahl fällt. Ups, kleines Missgechick .... stellt mit finsterster Mine die entscheidende Frage.... xMythos1904x verlangt Kopf, auch PolishOracle bevorzugt diese Wahl und fordert sie vehement ein. Sackgasse.
"Vertagen wir die Wahl bis morgen früh um 9:00 Uhr" – Einstimmigkeit herrscht auf dem Platz, was auch sonst. Keine Buhrufe von den Rängen, denn die Zuschauer sind schon am Sonntag des späten Nachmittags nach Hause gegangen.
Die Spieler verziehen sich, treten den Weg ins Hotel an, während sich xMythos1904x und PolishOracle noch auf ein Schwätzchen im Vereinsheim des Gastgebers treffen und über Sinn und Unsinn von Kopf oder Zahl philosophieren. Mögen die beiden bis morgen früh um 9:00 Uhr eine Antwort darauf gefunden haben. Schreiber samt Veranstalter zucken mit den Schultern, gehen jetzt schlafen.
Am nächsten Morgen: Wo waren wir stehengeblieben? Beide Finalisten philosophierten im Vereinsheim des Gastgebers über Kopf oder Zahl. Offensichtlich hat einer der beiden Parteien daraus eine tiefschürfende Erkenntnis gezogen, nützt aber nichts, wenn der andere nicht trinkfest genug war, um zum jetzigen Zeitpunkt die Entscheidung pro Kopf oder Zahl mitzugehen.
Findet die wiederholte Wahl des Startrechts etwa ohne Beteiligung des Entenadores PolishOracle statt? Wie wir wissen, der Veranstalter ist schlau, also hat er sich über Nacht etwas überlegt, bleibt gelassen. Er zieht ersteinmal keine herkömmliche Münze aus seiner Hosentasche, nein, die steckt jetzt in der Parkuhr, er hat eigens für diesen entscheidenden Moment der Karriere beider Finalisten eine Spezialmünze anfertigen lassen. Vorderseite Rot, Rückseite Oranje.
Und da kommt er nun, Heerenveens Entrenador PolishOracle auf den Platz gestürmt, eine Fahne begleitet ihn, und die ist mitnichten rot-weiß-blau und wird auch nicht geschwenkt. Neben dem fit wie ein Turnschuh wartenden xMythos1904x kommt er zum Stehen, erwartet spannungsgeladen, noch leicht angesäuselt, und aus Zeitgründen ungeduscht, die nächste, von gestern auf jetzt verlegte Aktion auf dem Platz. Die da wäre: "Welche Seite wählen Sie, Senores? Rot oder Oranje?" xMythos1904x entscheidet sich naturalmente für die rote Seite, rot wie der Untergrund der eidgenössischen Fahne. Genau so hat sich das der Veranstalter gedacht. "Und Sie, Senor PolishOracle?" Die Frage hat der Angesprochene verstanden, braucht aber etwas Zeit für seine Antwort .... Der Verantalter wird unruhig, fragt sich, was es da noch zu überlegen gibt ... blickt den Zögernden mit tief finsterer Mine noch tiefer in die Augen als er es am Vortag tat, so dass PolishOracle es mit der Angst zu tun bekommt .... Und so entscheidet sich PolishOracle für .... "Wenn Sie mich vor diese Auswahl stellen, dann nehme ich rot, rot wie die Farbe meiner angeborenen Heimat." Der Veranstalter ist platt, kann es nicht fassen, aber nur kurz, denn auch zu diesem Zeitpunkt zeigt er sich nicht unvorbereitet, er ist ja schlau, so kramt er in seiner Gesäßtasche herum, zieht einen Würfel heraus. Von weitem nickt der Notar, er ist eingeweiht in das Vorhaben.
Der Würfel hat sechs Seiten, der Veranstalter will nun alles richtig machen, fragt vorab PolishOracle, ob denn die gewürfelte höhere oder niedrigere Zahl über das Startrecht entscheiden soll. PolishOracle entscheidet sich für die höhere. xMythos1904x will nicht nerven und entscheidet sich rücksichtsvoll für die niedrigere. Er ist es auch der den Würfel zuerst in die Höhe wirft. Das Objekt der Begierde titscht mehrfach auf und bohrt sich letztendlich in den Rasen, eine 1 kommt zum Vorschein. Voller Vorfreude, dass es jetzt endlich losgeht macht es ihm PolishOracle gleich. Sein Wurf, er will Eindruck schinden, ist noch höher, weiter, technisch versierter, landet ebenfalls im Grün, eine 6 kommt zum Vorschein. Beide jubeln, weil sie das Startecht glauben gesichert zu haben. Beide? Dem Veranstalter platzt der Kragen .... Geistesgegenwärtig präsentiert er spontan aber selbstbewusst Plan C, senkt die Stimme, macht seine Rede authentisch: "xMythos1904x entscheidet über das Startrecht, denn sein Verein ist in der Auslosung des Finales zuerst gelost worden, erhielt somit das theoretische Heimrecht und darf sowohl über Seitenwahl beim Anstoß wie auch über das Startrecht beim Elfmeterschießen entscheiden, so lauten die Statuten des Torrauschverbandes von 2004." (Zwar völlig frei erfunden, aber egal. Anm. d. Red.). Notar und Finalisten zeigen sich beeindruckt, wagen es nicht dagegenzusprechen, und so entscheidet sich xMythos1904x dafür, im Elfmeterschießen nachzulegen – PolishOracle startet somit. Erst jetzt jubelt der Notar, denn die erstmals real übereinstimmende Willenserklärung legitimiert unanfechtbar diesen Vorgang der Startrechtwahl.
Schuss 1: Heerenveen trifft, geht mit dem ersten Treffer des Abends, excusa, des Morgens in Führung. Bern zieht nach, trifft ebenfalls. Ausgleich.
Schuss 2: Heerenveen's zweiter Schütze zieht am Tor vorbei, es bleibt beim Unentschieden. Bern's Schütze läuft an, verzögert im Rahmen des Erlaubten, Heerenveen's Torwart lässt nicht mit sich tricksen, hält. Es bleibt beim Unentschieden.
Schuss 3: Beide treffen.
Schuss 4: Beide treffen.
Schuss 5. Dem Veranstalter läuft die Zeit davon, denn er ist terminlich stark eingebunden, der Alpencup ruft, Pressekonferenz und Mannschaftsbesprechung stehen noch an. Von einer weiteren Verzögerung wegen Elfmeterverlängerung ist er gar nicht begeistert. Heerenveen's Schütze läuft an, stolpert über einen Grashalm, sein Schussversuch gleicht einem Fehlversuch, rollt in Schneckengeschwindigkeit auf das Tor zu. Bern's Torwart stolpert ebenfalls über einen Grashalm, kann den heranschleichenden Ball nicht erreichen und muss zuschauen, wie er über die Torlinie schneckt. Heerenveen übernimmt wieder die Führung, mit dem vierten Treffer. Bern muss nun auslgleichen, die Verlängerung erzwingen, sonst ist es vorbei. Wie beschrieb es Entrenador xMythos1904x so treffend? Elferkellen sei nicht so sein Ding. Ding oder nicht Ding, das ist jetzt in diesem entscheidenden Moment die Frage. Wenigstens ist seine Beschreibung treffend, sein zuletzt gewählter Schütze leider nicht, denn er zieht den letzten Elfer des Morgens in die Wolken und beschert somit dem niederländischen Team aus Heerenveen um Entrenador PolishOracle den ersten Titel des Jahres.
Wir gratulieren dem Sieger des Wintercups 2021/22, PolishOracle!
#15: BSC Young Boys xMythos1904x (0,0) - SC Heerenveen PolishOracle (0,2) n.E. 3:4 (0:0)
Einspruch eines Zuschauers namens 007mini
Einspruch! Schiebung!Dieser Treffer hätte für ungültig erklärt werden müssen, weil der Spieler den Ball beim Stolpern zweimal berührt hat. Ich habs genau gesehen.
Wiederholung des 5. Elfmeters von Heerenveen
Schuss 5: Heerenveen's Schütze läuft an, stolpert über den Haufen eines Murmeltiers, sein Schussversuch gleicht einem Fehlversuch, rollt in Schneckengeschwindigkeit auf das Tor zu. Bern's Torwart stolpert über einen anderen Murmeltierhaufen, kann den heranschleichenden Ball nicht erreichen und muss zuschauen, wie er über die Torlinie murmelt. Heerenveen übernimmt wieder die Führung, mit dem vierten Treffer. Derweilen grüßt das Murmeltier aus seinem Erdloch, die beiden Finalisten grüßen zurück....
Wir gratulieren UNANFECHTBAR dem Sieger des Wintercups 2021/22, PolishOracle!
#15: BSC Young Boys xMythos1904x (0,0) - SC Heerenveen PolishOracle (0,2) n.E. 3:4 (0:0)
Das war knapp
Moin Moin von der Weser. Das war eine enge Kiste mit der
Herbstmeisterschaft. Gratulation nach München. Im ersten Spiel hatten wir die
United aus Braunschweig zu Gast. Das ausverkaufte Weserstadion versprach eine
gute Stimmung und die Fans freuten sich auf dieses Spitzenspiel. Beide
Mannschaften zeigten auch dass sie die Punkte haben wollen. Zur Halbzeit ging
es mit einem 2:2 in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit ging es genau so
weiter wie in der ersten. Schnelles Offensiven Fußballspiel mit einer super Stimmung.
Zur 90 min stand es 3:3 und United war im Angriff. Der Stürmer kommt im
Strafraum zu fall und es ertönt ein Pfiff. Unglaublich sagen die 42.000 im
Stadion, das war eine klare Schwalbe. Aber es gab keine Reaktion aus dem Kölner
Keller. Also Strafstoß für United. Schuss, Tor und Abpfiff. Das Spiel ging 3:4
verloren. Heftige Proteste und der Schiedsrichter musste unter Personenschutz
das Stadion verlassen.
Das nächste Spiel in Leverkusen war ebenso torreich wie das erste. Der
Spielverlauf war ähnlich dem des gegen United mit nur einem kleinen unterschied.
Bremen konnte in letzter Minute durch ein schönes Freistoßtor das Spiel
gewinnen.
Das letzte Spiel gegen Haching war etwas einseitiger. Die Hachinger hatten
wohl gehört das wir sehr torreich und offensiv unterwegs sind. Die Hachinger
stellten sich hinten rein aber die Bremer Offensive konnte viermal erfolgreich
die Defensive durchbrechen. Das wars 6 Punkte von 9 möglichen und Platz 3 zur
Winterpause mit nur einem Punkt Rückstand.
Auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt
Nach dem Höhenflug am letzten Spieltag wurden wir nun auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und vom 2. auf den 5. Platz durchgereicht. Das 3:3 gegen die Trainerlosen Mainzer in Mainz tat da besonders weh.
Mit dem nun zweit schlechtesten Torkonto wird es nun schwierig sich da oben festzusetzten.
Wenn wir am Ende aber frühzeitig den Abstieg verhindern können sind wir natürlich auch zu frieden. Wir versuchen aber auch um jeden Platz zu kämpfen. Mal sehen wohin die Reise noch führt.
Der kommende ZAT hat 2 schwere Heimspiele und ein nicht weniger schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Was uns positiv stimmt ist das wir alle Spieler an Board haben und aus dem vollen schöpfen können. Die Spieler müssen es nur auch auf den Platz bringen.
Mal sehen wo wir am Ende dieses Spieltags stehen.
Die Siegerehrung zum Finale des WinterCups 2021/22
#211, SIEGEREHRUNG zum WinterCup-Finale 2021/2022 für Bundesliga 2022-1 – ZAT 7
Speedy Gonzales, Colonia
Werte Teilnehmer des 1. WinterCups 2021/22, sich der Teilnahme entzogene Leser und sonstige Neugierige. Der Wettbewerb ist entschieden, hat mit dem Abschluss eines denkwürdigen Finales einen ersten Sieger gefunden. Lassen Sie uns diesen Wettbewerb abschließen mit der Ehrung aller Teilnehmer und des Siegers.
Bevor wir mit der Siegerehrung beginnen gilt es ein Muchas Gracias an alle Teilnehmer zu richten, ohne die dieser Wettbewerb nicht in dieser Güte stattgefunden hätte. Ein Muchas Gracias insbesondere an die Teilnehmer, die sich bereits in der ersten Runde verabschieden mussten, nur ein extrem kurzes Vergnügen der Teilnahme hatten, das sind die strengen Regeln einer KO-Runde, und sich dennoch nicht entmutigen ließen, diesen Wettbewerb weiterzuverfolgen und in seiner Güte aufzuwerten.
Die Güte dieses Wettbewerbs macht ihn zum rangzweithöchsten im Torrauschuniversum. Der Beleg: Wo außer bei einer WM versammeln sich unter lediglich 16 Teilnehmern ganze 12 Ligaleiter & ehemalige (75%) dichtgedrängt in einem einzigen Wettbewerb? Und dann noch bei dessen Premiere und unter erschwerten Forumbedingungen (back-to-the-roots)?
Teil dieses Wettbewerbs zu sein ist bereits eine Auszeichnung – für die Teilnehmer wie auch für den Wettbewerb und den Veranstalter an sich. Diesen gar zu gewinnen die größte dieser Art.
Somit begrüßen wir nun ….
(hören wir hierzu in angemessener Untermalung folgende Titelfolge https://www.youtube.com/watch?v=E_NNCNDYEpU )
…. den ersten Titelträger des Jahres, begrüßen wir den Sieger des 1. WinterCups 2021/22, begrüßen wir den Fuxx des Jahres 2021/22: Señor PolishOracle, Entrenador von SC Heerenveen, Ligaleiter der Bundesliga!
(PolishOracle betritt unter anerkennendem Applaus die Bühne, der Preisverleiher schüttelt ihm die Hand, ups, nee, bietet ihm die Faust zum Gruße, wird angenommen. Einstimmung auf die Laudatio.)
Seine Spuren im Torrauschuniversum sind nun um einen unübersehbar großen Plattfuß reicher geworden: Bislang in 4 Saisons, auch wenn die Statistik an dieser Stelle einen Knick aufweist, dennoch ermittelt, mit drei Meistertiteln und einem Pokalerfolg in den Niederlanden ausgezeichnet folgt nun der erste Höhepunkt seiner noch kurzen Karriere.
In Heerenveen, bekannt als friesische Torfgemeinde, ansonsten weder kulturell, wirtschaftlich, touristisch noch wegen bröckelnder Fassaden und überhaupt architektonisch von Bedeutung, wurden vor seinem Engagement als Entrenador zumindest sportlich schon große Brötchen gebacken: Unter der niederländischen Legende scud konnten bereits 5 Meisterschaften und drei Pokalsiege eingefahren werden. In Entrenador PolishOracle hat man in Heerenveen endlich auch nachhaltig einen würdigen Nachfolger gefunden.
Seine Eigenschaften: Träger der rosaroten Brille, durchzechte Nächte, hält stets ein Double greifbar, Meister der Zeitdehnung.
Er schreibt es selbst in seinen zahlreichen Zeitungsartikeln, er neigt zur Betrachtung seiner Welt, tagsüber wie in der Nacht, die rosarote Brille zu tragen. Der Beleg: Artikel von Januar, 2022-1. Sie unterstützt ihn dabei der Realität zu entfliehen und ruhige Nächte zu verbringen. Wenn ihm diese Nächte zu ruhig verlaufen durchzecht er sie auch schon mal, wie zuletzt im Vereinsheim des WinterCupgastgebervereins mit seinem Finalgegner Mythos, in der er über Sinn und Wahnsinn von Kopf oder Zahl im Fußball philosophierte. Dabei ist er dem holden Gerstensaft nicht abgeneigt, stets organisiert er sein Doubel (niederländisch Dubbel) in greifbare Nähe. Der Beleg: Artikel von Dezember, 2021-3. Mit Paule Breitner hält er es allerdings nicht, nach durchzechten Nächten (Beleg: irgendwo in einem der Spielberichte des Veranstalters gelesen) ist er nicht gerade der erste auf’m Platz, in dieser Disziplin zuletzt geschlagen von Mythos, sondern vielmehr als Meister der Zeitdehnung bekannt. Auch in der Taktikfindung braucht er seine Zeit, legendär schon heute seine Liste der Elfmeterschützen, für deren Aufstellung er nicht Minuten, wie sein Kontrahent Mythos im Finale, sondern Tage brauchte, fast vier Tage …. Beleg: Irgendwo in einem der Spielberichte des Veranstalters zu lesen.
Er beherrscht die Klaviatur des Fußballs: sowohl die Taktik der Schande von Gijón wie auch die der Danish Dynamite.
(Der Preisverleiher greift nun zur Trophäe, die dem Sieger des WinterCups überreicht werden soll)
Entrenador PolishOracle hat sich diese Auszeichnung redlich verdient: In diesem Wettbewerb besticht er durch makellose Setzweise: Modus und Spielregeln verinnerlicht und zu seinen Gunsten genutzt kennzeichnen eine treffende Analyse des Gegners und absoluter Weitblick seinen Weg bis zum Finale. Als jeweils zweiter der beiden Differenzranglisten des AF und HF schlägt er im Finale den jeweils ersten dieser Rangliste in einem legendär spannenden Elfmeterschießen.
Überreichen wir Entrenador PolishOracle dem Fuxx des Jahres 2021/22 den Oskar der Filmindustrie, den Grimme-Preis der Fernsehbranche, den Grammy der Musikindustrie, den Pulitzer-Preis der schreibenden Zunft, überreichen wir ihm den Fuxx im goldenen Winterfell. Congratulaciones, Señor!
(Entrenador PolishOracle nimmt den Preis entgegen und holt zur großen Dankesrede aus .... so dachte zumindest das Publikum ....)
Batic Vertrag nicht verlängert!
IHR SCHWEINE, IHR DRECKSSÄCKE schrie der Batic als er aus dem Büro der Sekretärin eh ausnahmsweise mal des Präsidenten kam. Nur ein Wunder kann den geilen Batic, der diese Saison gar nicht performt noch retten. Aber eigentlich ist der Vertrag schon futschic, Pokal raus, Liga läuft es auch scheisse da kann ja nur noch der Verlierer Cup einen zum Gewinneric machen. Wirklich? Nein. Dem Batic gefallen auch die vielen Trainerwechselic in Deutschland nicht und so wird er wohl noch gerade so die Saisonic beenden und dann seinem Rufic als Wandervogelic alle Ehre machen. Hat mich aber gefreut, und es war euch bestimmt eine Ehre mal mit mir zusammen spielen zu dürfen. Seid nicht zu trauric
Dortmunder Energiesparmodus
Die Rückrunde hat begonnen. Für den ersten ZAT der zweiten Saisonhälfte hatte der Dortmunder Trainer sich etwas besonderes überlegt, um nach der anstrengenden Hinrunde die Kräfte der Mannschaft für den Abstiegskampf zu schonen. So schickte er zum Heimspiel gegen Regensburg zwar noch seine beste Mannschaft aufs Feld, die einen souveränen 3:0 Sieg einfahren konnte. Zu den Auswärtsspielen gegen zwei Topteams der Liga in Köln und München mussten die Dortmunder Stammkräfte jedoch nicht reisen und durften stattdessen eine schöne Zeit mit ihren Liebsten verbringen. Stattdessen wurden Spieler, die in der bisherigen Saison erst auf wenige Einsätze kamen, und hoffnungsvolle Talente aus der eigenen Jugend ins Rennen geschickt. Diese waren erwartungsgemäß chancenlos und beide Auswärtsspiele gingen deutlich verloren. Am Ende könnte es sich für die Schwarz-Gelben jedoch auszahlen, dass sie in diesen Spielen wenig investiert haben. So steht ihnen die Energie möglicherweise noch in für den Klassenerhalt wichtigeren Spielen zur Verfügung.
2 Tore = 6 Punkte
Moin Moin von der Weser,
mit 2 geschossenen Toren sechs Punkte eingefahren. Mehr geht nicht.
Das erste Rückrundenspiel zu Hause gegen
FC Turbine Chemnitz
konnten die Bremer mit einem 1:0 gewinnen. Das Ergebnis sagt alles über den
Spielverlauf aus. Es gab sehr wenig Torraumaktivitäten. Viele Ballverluste und
Fehlpässe auf beiden Seiten. Durch ein kurzes nicht aufmerksames Passspiel der
Chemnitzer konnten wir einen Konter fahren und das 1:0 erzielen. Mehr ist nicht
passiert.
Im zweiten Spiel reisten die Bremer nach
Rot-Weiss Regensburg.
Hier gab es eine derbe Pleite. Mit 4:0 wurden wir zurück an die Weser
geschickt. Was soll man dazu noch sagen. Der Bericht dazu kommt bestimmt
aus Regensburg- Mir fehlen zu der Leistung einfach die Worte.
Im letzten Spiel hatten wir die Jungs von
Club Deportivo Ratones
de Colonia zu Gast im Stadion. Beide Mannschaften haben einen erfahrenen
Trainer und dies zeigte sich auch im Spiel. Beide Mannschaften agierten sehr
vorsichtig. Wer den ersten Fehler macht, der verliert. Und genau so war es
dann. Der Schiedsrichter pfiff einen fragwürdigen Freistoß kurz vor dem Sechzehner.
Dieser wurde wunderschön direkt ins eck verwandelt.
Die nächsten Spiele für die Bremer sind Auswärts in Dortmund dann Auswärts
zum Tabellenführer (zumindest bis vor dem Spiel) und dann kommen die Männer aus
Dresden nach Bremen.
Mal schauen was so passiert.
Bis dahin euer Christian
Bus verpasst
Oh man was für eine Woche, sportlich sah es gar nicht so schlecht aus am letzten Spieltag und Platz 5 konnte gehalten werden. Was sich Funger allerdings am Spieltag geleistet hat ist nicht mehr zu toppen.
Hat er doch tatsächlich die Abfahrt des Mannschaftsbusses verschwitzt da er sich sicher war das am Samstag und nicht am Freitag der Spieltag ist.
Mal sehen ob er es noch rechtzeitig zum Spiel schafft oder ob die Braunschweiger diese Wochenede ohne ihren Coach auskommen müssen.
Eins steht fest, ab sofort wird der Wecker 2 Tage eher gestellt in der Hoffnung das soetwas nicht mehr vorkommt.
Jetzt wo es um den Saisonendspurt geht wird jedes Tor gebraucht und da kann man es sich eigentlich nicht erlauben das der Co Trainer für einen auf der Bank sitzt.
Was ist das für ein Echtgeilertyp!
Kaum ist der neue Trainer da, geht es wieder Aufwärts in Dresden aber kriegen sie noch Rechtzeitig die Kurve? Das ist die Frage aller Fragen. Der neue Trainer aus Luxemburg setzt den halben Profikader in die Tribüne damit sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und sich gedanken machen können was die Spieler die ganze Saison abgeliefert haben. " Die Jugend solls in Dresden richten" so wir der neue Trainer Hechtgeilertyp zittiert. Der Mann hat auf jeden Fall Eier opwohl dies seine erste Profistation im deutschen Fussball ist, wird er als Held am Ende der Saison gefeiert oder jagen die Fans den Neuen nach dem Abstieg aus der Stadt. Es bleibt spannend noch sind 3 ZAT's zu spielen und es ist noch nichts verloren.
Premiere, Kegeln und Blattschuss
#214, Pressekonferenz zur Bundesliga 2022-1 – ZAT 7
Speedy Gonzales, Colonia
Periodista: „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz! Wir haben heute einige Themen abzuarbeiten, fangen wir an mit dem unerfreulichsten. Colonia ist raus aus der EL.“
Gonzales: „Si, eso es. Das erste Mal, dass Colonia in Gruppenspielen aus dem Wettbewerb gekegelt wird.“
Periodista: „Kam bei Ihrem vorherigen Verein auch nicht vor, no es verdad?“
Gonzales: „Si, es verdad. Man muss aber auch dagegenhalten, dass es für meine Assistentin der erste eigenverantwortliche Auftritt international war.“
Periodista: „Haben Sie ihr wenigstens die Ohren lang gezogen?“
Gonzales: „Sind schon lang genug.“
Periodista: „Ziehen Sie eine Lehre daraus?“
Gonzales: „Naturalmente, si, Señor. Die laufende Saison auf einem CL berechtigenden Platz abschließen. EL mag ich nicht, will ich nicht, wird delegiert.“
Periodista: „Nach Lehre hört sich das nicht an ….“
Gonzales: „Aber nach Ansporn.“
Periodista: „Bueno, wo Sie das Thema gerade angeschnitten haben: In der Bundesliga läuft es mittelprächtig, der Abstand zum CL berechtigenden Platz scheint nicht geringer zu werden. Nun treffen Sie auf einen der Mitbewerber, der von dort heruntergekegelt werden muss.“
Gonzales: „Sie meinen die Schwalben aus Freiburg? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.“
Periodista: „Hä?“
Gonzales: „Und Freiburg noch keinen CL-Platz.“
Periodista (lässt das so stehen, denn es gibt noch ein weiteres Thema): „Im neu konzipierten DFB-Pokal die nächste Runde erreicht. Zufrieden?“
Gonzales: „Nö. Nicht ganz. Da müht man sich ab die Regeln genauestens zu studieren, das maximal mögliche Rest-TK zurückzubehalten und mitzunehmen …. Und?“
Periodista (neugierig): „Und?“
Gonzales: „Wird es einem gedankt?“
Periodista (Fragezeichen bündeln sich in seinen Augen): „Und ….?“
Gonzales: „Nö. Wie sieht die Auslosung aus? Sämtliche TK-Sparer versammeln sich in einer Gruppe, in der unseren. Und alle TK-Bomber und somit TK-Zwerge in der anderen ….“
Periodista: „Hört sich ungerecht an.“
Gonzales: „Eso es. Alle taktischen Mühen und Risiken umsonst.“
Periodista: „Können Sie uns abschließend noch Ihren Zug für den finalen ZAT in Ihrer Gruppe erklären? Sie vergaben auswärts ein ungleiches Torpaket: Nur 2 für Weser Bremen und ganze 6 für Braunschweig United. Por que?“
Gonzales: „Unser Ziel war es mit 15 Punkten aus dieser Gruppenphase zu kommen. Dazu wären zwei Auswärtssiege nötig gewesen. Es schien Erfolg versprechender mit dem Zweier in Bremen zu punkten und verschwenderischer dort, wo nur 1 Punkt zu buche stand, einen 6er einzusetzen. Wie man sieht war hingegen der 6er in Braunschweig bitter nötig.“
Periodista: „Also keine persönliche Entscheidung, die Sie gegen Entenador Funger getroffen haben….“
Gonzales: „Eso es. Im Gegenteil, mit dem Setzen der 6 bedauerte ich gleichzeitig diese Taktik, denn nichts liegt mir ferner einen Neuling in unserem Verband, zumal ich seinen Auftritt in der Liga wie im Pokal hoch schätze, mit einem Blattschuss zu demotivieren und aus dem Wettbewerb zu befördern. Derartige Befindlichkeiten haben aber im Profigeschäft nichts zu suchen, unser eigenes Ziel zu verfolgen hatte absolute Priorität. Daher musste die 6 stehen, und unter uns, Funger‘s Heim-5 hatte ich gerochen! Es galt langfristig zu planen und den Maximalerfolg zu sichern.“
Periodista: „Hätten Sie allerdings vorher geahnt, dass sich Weser Bremen noch in die nächste Runde schleicht, und Ihnen Platz 1 nicht zu nehmen ist ….“
Gonzales: „.... dann hätte sich Meineverschlagenheit wahrscheinlich genau andersherum entschieden und den Titelfavoriten #1 rausgehauen. Bueno, nun kann Señor Christian in der anderen Gruppe wenigstens die Bomber aufmischen….“
Periodista: „Hehe, und damit beschließen wir die heutige Pressekonferenz!“
Das Abstiegsgespenst geistert in Dortmund
Dortmund bangt und zittert. Müssen sich die Schwarz-Gelben diese Saison im Abstiegskampf geschlagen geben? Nach dem ZAT (Nr. 7) zum Vergessen stehen die Dortmunder zumindest erstmals in der laufenden Runde auf einem Abstiegsplatz. Das große Problem der Mannschaft ist weiterhin die löchrige Defensive und so freut sich der Trainer vermutlich weiterhin über die bereits angekündigten Verstärkungen in der Hintermannschaft für die kommende Saison. Zu Hoffen bleibt allerdings erstmal, dass Dortmund dann auch noch in der obersten deutschen Spielklasse spielt, da die Verträge der neuen Stars Gerüchten zufolge nur für die 1. Liga gelten. Die Chefetage spricht ihrem Trainer auch weiterhin ihr Vertrauen aus und dieser zeigt sich bisher auch noch zuversichtlich für den Kampf um den Klassenerhalt. Sorgen, dass der Einzug in die Zwischenrunde des Pokals die Mannschaft ablenken und den Fokus auf das Wesentliche kosten könnte, macht der Coach sich ebenfalls keine. Hoffentlich färbt dieses Selbstvertrauen auch auf seine Spieler ab.
Titelrennen wird spannend
Tja so ist Fußball. Einmal schießt man 2 Tore und macht 6 Punkte, dann
schießt man sieben Tore und man hat nur 3 Punkte geholt und einen Platz
verloren.
Spiel eins bei den Schwarz-Gelben Dortmundern konnten wir 4:2 gewinnen. Das
Spiel war ein Augenschmaus für die Fans. Sehr schöne schnelle Ballwechsel keine
strittigen Entscheidungen und einfach nur Fußball. Danke Dortmund.
Spiel zwo bei den Vertretern aus München war ähnlich wie bei den Dortmundern,
nur das München mit 5:2 gewinnen konnte. Da waren meine Jungs leider etwas
platt. Nun ja das passiert.
Spiel drei war den im Weserstadion gegen
Vorwärts Dynamic
Dresden die mit einem neuen Trainer an Bord gekommen sind. Tja und was das
in einer Mannschaft bewirken kann das wissen wir ja. So ging das Spiel mit 1:3
verloren u8nd damit auch die Punkte.
Also alles auf die letzten 9 Spiele. Als nächstes geht es zum Derby zu den
Kiezkickern, da habe ich noch ne Rechnung offen.
Dann kommen die Wattenscheider zu Besuch und es geht in den Forest nach
Stuttgart.
Also bis dahin alles Gute.
Es wird spannend...
Noch 2 Spieltage stehen auf dem Programm und es wird spannend
in der Bundesliga. Am letzten ZAT konnten unsere Jungs aus Braunschweig wieder 4 Punkte einfahren, wobei das 2:2 zuhause gegen Chemnitz sehr ärgerlich war, viel doch der Ausgleich quasi mit dem Schlusspfiff.
Jetzt heißt es an den letzten 2 Spieltagen das wenige verbleibende
Torkonto geschickt einzusetzen um noch den so ersehnten 5. Platz zu belegen. Im Moment ist man Punktgleich mit den Fohlen aus Gladbach aber Colonia hängt einem wie ein Damokles Sachwert im Nacken
mit ernem überragenden Resttorkonto. Da werden sicher noch einige Plätze gut gemacht.
Im ersten Spiel trifft man auswärts auf den direkten Konkurrenten
aus Regensburg, das wird sicher ein Tanz auf Messers Schneide werden.
Im zweiten Spiel empfängt man zuhause das Torkonto Monster Club
Deportivo Ratones de Colonia, wir hoffen doch alle das sie Ihre Tore diesesmal zuhause lassen und es nicht wieder einem Ergebnis wie im Pokal kommt.
Zum 3. Und letzten Spiel an diesem Spieltag geht die Reise nach Dortmund. Dortmund braucht jeden Punkt gegen den Abstieg, es wird also auch hier sehr spannend werden.
Bald wissen wir mehr.
Bleibt Batic doch?
Alles hängt von euch ab. Wenn ihr mich Meisteric werden lasst, bleibt der geilste Spielrric von Torrausch noch ein bisschen in der Bundesligaric. Oder war so alles geplant? Kein Kommentar sagte derBatic und wandte sich seinem Tinder Accountic zu wo er auch viele Volltrefferic landet. Die Journalistenic wollten etwas von einem Wechselic nach Russland wissen doch nun ist der falsche Moment um zu Putin zu wechseln. Batic hat 3 Jahre Krieg mitgemacht und ist mit seiner Familie nach Luxemburg geflüchtet.
Was für eine Woche
Ein Derby in Hamburg der langweiligen art. Da hat man die Möglichkeit aus
Hamburg gegen die
Kiezkicker
Hamburg 3 Punkte zu entführen, aber man schafft es nicht zu treffen. Ich
bin von einer starken Truppe ausgegangen, die gegen uns antreten wird. Aber es
stand nur die B-Elf aufm Platz. Die Hamburger harmlos wie eine Scholle und die
Bremer schaffen es nicht die Scholle zu fangen. Naja, dann halt ohne Tore aber
mit einem Punkt zurück an die Weser.
Das nächste Spiel fand im Weserstadion gegen die
Wattenscheider FC
statt. Dies konnten wir mit 3:0 gewinnen. Die Wattenscheider waren sehr
verhalten und kamen nur zu einer einzigen Torchance, die unser Torwart
abgefangen hat.
Vor dem letzten Spielgegen
Stuttgart Forest
musste der Trainer Christian noch zur Fischerreischeinprüfung. Diese hat er mit
59/60 Punkten bestanden. Nun darf er auch an der Weser angeln und nicht nur
Trainieren. Tja so wie die Prüfung war denn auch das Spiel. Spannend bis zum
Schluss. Am Ende stand ein 4:4 auf der Anzeigentafel und wir mussten uns mit
einem Punkt im Titelrennen zufrieden geben.
Jetzt kommt es auf die nächsten Spiele an. Ich gehe aber mal von einem
Durchmarsch von
Club
Deportivo Ratones de Colonia aus. Die Stürmer sind noch verdammt heiß und
werden jeden Gegner Plattmachen.
Ich gratuliuere dann schonmal nach Köln......
Tore, Tore, Tore: 20,9 werden auf 6 Spiele verteilt
#217, Pressekonferenz zur Bundesliga 2022-1 – ZAT 9
Speedy Gonzales, Colonia
Periodista: „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz! Kurz vor dem Saisonfinale noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Wie geht das? Das Transferfenster ist doch seit Start zur Rückrunde geschlossen ….“
Gonzales: „Bueno, es sind keine vertraglich gebundenen Spieler, die Meinewenigkeit für CDC gewinnen konnte, sondern solche, die anlässlich meines Angebotes ihre Karriere erst beginnen.“
Periodista: „Echt jetzt? Es sind keine ausgebildeten Profifußballer?“
Gonzales: „Eso es, sie werden von Meinervielseitigkeit höchst persönlich ausgebildet, bringen aber Fähigkeiten mit, die sie schon an den nächsten beiden ZATs befähigen werden nahezu unzählbar viele Tore zu erzielen.“
Periodista: „Demnach haben Sie in Ihrer Offensivabteilung nachgebessert ….“
Gonzales: „Eso es. Verpflichtet, um Tore zu erzielen, massenhaft Tore, unfassbar viele Tore: Tore, Tore, Tore!“
Periodista: „Wann stellen Sie Ihre hochtalentierten Zugänge der Presse vor?“
Gonzales: „Ahora, son aquí! Habe sie mitgebracht. Begrüßen wir die Häuptlinge Flitzender Bär, Stinkender Elch und Fliegender Wurm, ihreszeichens Rechtsaußen, Mittelstürmer und Linksaußen.“
Periodista (ist sprachlos, angesichts ihrer Erscheinung: mächtig groß, extrem schnell und der seine Nase umzingelnde Geruch ….): „….“
Gonzales: „Yáʼátʼééh abiní Hah Shash , yáʼátʼééh Honishchin Deetéél , wóshdę́ę́ʼ Ndaatʼaʼ Ch'osh.“
Periodista (versteht vom gesprochenen Wort nix, kommt seiner Aufgabe dennoch nach): „Was macht Flitzender Bär denn so torgefährlich? (wendet sich an Häuptling Flitzender Bär) Können Sie diese Frage vielleicht schon selbst beantworten?“
Naatʼáanii Hah Shash: „Hah Shash shicheii hah , bi adá‘í hah, dóó shizhe‘é hah , bi shíye‘hah.“
Periodista (versteht wieder nix, fragt trotzdem weiter): „Und was macht Häuptling Stinkender Elch so torgefährlich?“
Naatʼáanii Honishchin Deetéél: „Honishchin Deetéél shicheii honishchin , bi adá‘í honishchin , bi shizhe‘é honishchin , shíye‘ honishchin.“
Periodista (nickt, obwohl ….): „Und was macht Häuptling Fliegender Wurm zu einem Ausnahmefußballer?“
Naatʼáanii Ndaatʼaʼ Ch'osh: „Ndaatʼaʼ Ch'osh shicheii ch'osh , bi adá‘í ch'osh , bi dóó shizhe‘é ch'osh , shíye‘ ch'osh.“
Periodista (bezieht Gonzales mit ein): „Hören und verstehen Sie realmente ihre Sprache? Sie beherrschen Navaho?"
Gonzales: „Aooʼ. Hweʼesdzáán H.N. shimasaní Diné , shimá yazhí Diné , shimá Diné , hweʼesdzáán Diné , shi hashniih Diné bizaad.“
Periodista: „Das ist ja unglaublich.“
Gonzales: „Ahéhee‘, Hah Shash, ánááʼahidiiłtsééh Honishchin Deetéél dóó Ndaatʼaʼ Ch'osh, hágoónee!“
Periodista: „Mit diesen düsteren Aussichten für die Konkurrenz bzw. mit dieser erfahrenen Zeitenwende für die Deutsche Bundesliga beschießen wir die heutige Pressekonferenz.“
Naatʼáanii Honishchin Deetéél (neugierig): „Ni sha‘ haash yinilyé?“
Periodista (fühlt sich verunsichert, weicht eingeschüchtert zurück, bangt um sein pralles Haar): „Was willst du von mir, hau‘ ab, du stinkst! Gonzales, wo sind Sie? ZU HÜLFÄÄÄÄÄÄ!“
Durchwachsene Saisonleistung
Das Ende der aktuellen Saison nähert sich, konnte man in der ersten Hälfte der Saison noch von Europa träumen, so ist jetzt am Ende des erhoffte Ziel in weite Ferne gerückt.
Leider lief die Rückrunde nicht mehr ganz so gut wie die Hinrunde, aber alles in allem können wir mit der Saison doch zufrieden sein.
Nächste Saison wird mit einem höheren Torkonto wieder neu angegriffen. Das Ziel nächstes Jahr ist ganz klar Europa ob in Pokal oder Liga ist egal.
Ob es dann am Ende reichen wird werden wir sehen.
Ich bedanke mich auch bei unserem Ligaleiter der einen Super Job gemacht hat.
Natürlich geht auch ein Dank an unsere treuen Fans die uns durch die Saison getragen haben.
Auf ein neues in der Saison 2022-02
Durchbruch der Neuzugänge erwartet
#219, Pressekonferenz zur Bundesliga 2022-1 – ZAT 10
Speedy Gonzales, Colonia
Periodista: „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz! In der Vorwoche groß angekündigt, Taten folgten nur schleppend. Warum konnte sich Ihr neu formierter Angriff noch nicht auf Bundesliga-Niveau durchsetzen?“
Gonzales: „Geduld, Señor. Wie schon vorgewarnt, es sind halt keine Profis, sondern sie werden erst zu solchen gemacht. Hochtalentiert, erste beeindruckende Ansätze sollten Sie am bevorstehenden Wochenende zeigen.“
Periodista: „Welche Qualitäten bringt eigentlich Häuptling Stinkender Elch mit? Die des Flitzenden Bären und des Fliegenden Wurms sind eindeutig, es ist ihre Schnelligkeit. Aber Stinkender Elch?“
Gonzales: „Naatʼáanii Honishchin Deetéél überzeugt durch seine taktische Schläue, durch sein Stellungsspiel.“
Periodista: „Für ein intelligentes Stellungsspiel haben Sie Geld ausgegeben?“
Gonzales: „Si, er steht immer dort, wo kein Gegner ist. Stets frei anspielbar. Ein Schnäppchen auf dem Transfermarkt.“
Periodista: „Warum wird er denn nicht gedeckt, wie alle anderen Gegenspieler auch?“
Gonzales: „Warum wohl …. Er trägt seine Qualität in seinem Namen ….“
Periodista: „Puuuh, verstehe. Aber für viel weniger Geld hätten Sie bei den Bremern und Münchnern einkaufen können: Sie verstehen es zwar nicht Tore in Hülle und Fülle zu erzielen, wohl aber solche zu verhindern.“
Gonzales: „Sie meinen, weil die Latte des eigenen Tores bei Weser Bremen mit Fischköpfen behängt wird und in München auf der Latte kackbraune Lederhosen wehen, sind am vergangenen ZAT dort weniger Gegentore gefallen?“
Periodista: „Könnte eine Erklärung sein.“
Gonzales: „Dieser Effekt könnte aber schon am bevorstehenden ZAT, dem Saisonfinale, vom Saharawind verweht werden, denn Gestänke dieser Art sind vergänglich, insbesondere nach einer Woche. Die hängen sich aus.“
Periodista: „Das könnte so sein, falls die Erklärung stimmig ist. Ihre Verschlagenheit hat allerdings nichts dergleichen zum Trocknen an Ihre Latte gehängt, trotzdem noch viel weniger Gegentore kassiert….“
Gonzales: „Das hängt mit unseren drei Neuzugängen zusammen. Unsere Gegner haben sich mit 11 Mann auf die eigene Torlinie gestellt, um den beballten Angriffen etwas entgegensetzen zu können.“
Periodista: „Bueno, dann ist der Weg der Colonia vorgezeichnet. Mit welchem Erfolg wird er abgeschlossen?“
Gonzales: „Meinewenigkeit rechnet mit einem enttäuschenden dritten Platz, ohne CL-Beteiligung.“
Periodista: „Was bedeutet das für die nächste Saison? Konzentration auf den südamerikanischen Kontinent, wo Sie in Argentiniens Liga Profesional die Geschicke River Plates an sich gerissen haben?“
Gonzales: „Es sollten stets Optionen bereit stehen, nun gibt es auch eine zur Bundesliga.“
Periodista: „Latest News haben ergeben, dass Ihr Widersacher aus dem letzten Pokalfinale der BL erhalten bleibt ….“
Gonzales: „Señor Batic? Gut für die Bundesliga.“
Periodista: „Und dass in Dortmund wegen Überlastung keine Artikel mehr geschrieben werden.“
Gonzales: „Gut für die potenziellen Aufsteiger, es könnte somit einer den Klassenerhalt schaffen, wenn er sich denn den Zeitungsbonus und Vorteile gegenüber den Dortmundern sichern wollte ….“
Periodista: „Auch ein Neuling aus Dresden lässt von sich hören, schreibtechnisch und taktisch ….“
Gonzales: „Gut für die Bundesliga, es wäre ihm der Klassenerhalt zu gönnen, oder im Falle eines Abstiegs wenigstens die Fortsetzung mit einem neuen, für ihn attraktiven Verein in der nächsten Saison.“
Periodista: „Mit diesen ermutigenden Worten zum Saisonfinale beschließen wir die heutige Pressekonferenz!“
Saison-Finale
Der letzte ZAT steht bevor und auch das Finale im DFB-Pokal. In beiden Wettbewerben sind die Fohlen noch vertreten. Damit konnte zu Beginn der saison niemand rechnen.
Im Pokalfinale gelten die Fohlen als absolute Außenseiter, aber vielleicht gelingt ja doch die Überraschung den Pott nach Gladbach zu holen.
Auch in der Liga ist es überraschend gut gelaufen. Das Saisonziel Klassenerhalt wurde deutlich übertroffen und jetzt kann es sogar noch für Europa reichen. Das Restprogramm mit zwei Heimspielen könnte die fehlenden Punkte bringen. Gäste sind die Dresdener, die jeden Punkt im Abstiegskampf brauchen und Wattenscheid, was in der Mitte der Tabelle steht. Auch für die Kiezkicker aus Hamburg geht es nicht mehr um viel.
Warten wir es ab am Wochenende sind wir schlauer.
Aus dem Privatleben des Trainers
Der Stuhl des Dortmunder Trainers wackelt. Hat da jemand an einem Bein gesägt? Die Leistungen der Schwarz-Gelben in der Liga geben seinen Kritikern auf jeden Fall viele Gründe dafür, denn vor dem letzten Spieltag stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie noch auf einen Abstiegsplatz fallen. So muss Timmjim sich am Ende seiner zweiten ganzen Saison glücklich schätzen, dass er mit den Leistungen im Pokal am Ende wohlmöglich seine Haut retten kann. Wenn Dortmund am Ende der Klassenerhalt gelingt, stehen sie vor einer komplizierten nächsten Saison. Möglicherweise tanzen sie dann überraschenderweise auf drei Hochzeiten, während der Trainer sich schon einige andere Aufgaben gesucht hat, damit er sich nicht langweilt. Gerade erst hat er seine Corona-Infektion überstanden und erholt sich noch von den Nachwehen, wartet in den nächsten Wochen ein neuer Fulltimejob auf ihn, obwohl er eigentlich noch studiert und darüber hinaus steht noch ein Umzug an. Ob er in dieser herausfordernden Situation noch in der Lage sein wird kluge Entscheidungen zum Wohle des Vereins zu fällen wird sich zeigen. Wie wir ihn kennen, wird er aber sicherlich alles daran setzen neue erfolgreiche Kapitel in Dortmund zu schreiben.
Viel Erfolg allen am letzten Spieltag und eine angenehme Saisonpause!
Batic bleibt
Gonzalic, Christianic und so weiteric werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen denn der Batic jaja er bleibt. Den Fuss schon in det Tür gehabt ist der Prãsident doch vor ihm auf den Knien gekrochen und der Batic dachte sich da sind wir mal nicht so und bleiben noch ein bisschen. Es läuft ja auch. International fast in die Ko. Phase gekommen und in der Ligaric haben wir uns sicher für die Europa League qualifiziert, Regensburgeric ist einfach Dauergast international und das bleibt auch nächste Saison so. Es ging nicht gut los dieses Jahr aber jetzt kann man sagen wir gehören zu den besten Mannschaften Deutschlands aber das war nach dem Pokalsieg sowieso klar. Den gewinnnen wir nächste Saison wieder
Es fehlen noch 9 Punkte
Man ist das verrückt. 5 Perfekte Zat im vorletztem Zat. Wahnsinn. Aber damit ich meinen Titel verteidigen kann, muss ich erneut einen perfekten zat landen. Das wird leider nicht passieren. Der Spitzenreiter aus München wird sicherlich 6 Punkte im letzten Zat holen, das bedeutet ich benötige 9 Punkte. Meine Gegner heißen: Braunschweig United, Green Sheep Leverkusen und die Spiele Haching. Die Kölner hängen mir auch noch im Nacken. Die haben zwar das beste Resttorkonto ever, aber der Punkterückstand ist im letzten Zat nicht einzuholen. Ich gehe stark davon aus, dass ich maximal 6 Punkte im letzten Zat holen werde und dann Vizemeister werde. Ich hatte im letzten Bericht schon den Kölner gratuliert aber das nehme ich zurück.
Ich möchte mich hiermit schon einmal bei unserem Orakel bedanken für die super Berichterstattung auf der Startseite und der überpünktlichen Zat-Auswertungen. Mach weiter so.
Bis dahin eine schöne Woche. Das Finale gucke ich mir dann auf Gran Canaria im Urlaub an.
Vorwärts Dynamic!
Das Rudorf Harbig Stadion brennt! Unsere Fans aus der Nordkurve rissen das ganze Stadion mit und verwandelten unser Stadion in ein einziges Tollhaus.
Unsere Trainer Hechtgeilertyp kurz nach Spielende : "Ich hab am ganzen Körper Gänsehaut es war unglaublich was unsere Fans und Spieler Heute abgeliefert haben, darum Liebe ich diesen Klub, Stadt und Menschen in Dresden! Genau dies sei der Grund warum wir alle hier diesem Sport verfallen sind" Gleichzeitg mahnte unsere Trainer aber " Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht es bleibt noch ein ZAT zu spielen und brauchen noch immer ein Wunder und brauchen euch alle! Aber wie sagt man so schön Tot gesagte Leben länger!"
Es war ein perfekter ZAT für Dresden die Jugend hat die Menschen in der Stadt für sich gewonnen jetzt scheint alles möglich zu aber vergessen wir nicht am nächsten und letzten ZAT geht es um Leben oder Tot und bei 2 Auswärtspielen müssen wir um jeden Preis unser Heimspiel vor UNSEREN Fans gewinnen
ELBFLORENZ!!!
Was für ein geiler Saisonabschluss für unsere Jungs.
Kaum zu glauben nach so einer bescheidenen Saison doch noch auf Platz 12 zu landen und den sicher geglaubten Abstieg in allerletzten Sekunde noch abzuwähren.
Natürlich gehen unsere Glückwünsche an den neuen und verdienten Meister nach München, aber auch unser tiefstes Mitgefühl an Mainz, Haching und Chemnitz die leider den schweren Weg in Liga 2 antreten müssen.
Ein besonderes Dankeschön geht an unseren Ligaleiter, vielen Dank für die schöne Saison und die klasse Arbeit die er jede Woche ehrenamtlich ausführt. Ich zieh meinen Hut vor dir!
Euch allen eine schöne Pause und auf eine geile Saison 2022/2
Glückwunsch an München
Es hat leider nicht gereicht. Leverkusen und Braunschweig haben mich geärgert. Dann bringe ich die Schale mal nach München. Bitte aber pflegen, da ich Fieber in der nächsten Saison wiederholen möchte. Danke an unsere Ligaleitung für die super Arbeit und tollen Berichte.