Volles Vertrauen in Kraus
Der blickt mit großer Vorfreude und viel Zuversicht auf den Start in die neue Saison. Nach einer vergangenen Spielzeit, die von vielen positiven Entwicklungen geprägt war, möchte der Verein den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Besonders bemerkenswert war dabei die Entwicklung der Mannschaft im Verlauf der letzten Saison: Nach einem starken Start und einer langen Phase im oberen Tabellendrittel ließ die Konstanz zum Ende hin zwar etwas nach, dennoch stand am Ende ein hervorragender fünfter Tabellenplatz zu Buche. Damit konnten die eigenen Erwartungen ebenso wie die Prognosen vieler Beobachter deutlich übertroffen werden.
Die Verantwortlichen sehen darin eine Bestätigung der kontinuierlichen Arbeit innerhalb des Vereins. Sowohl sportlich als auch strukturell habe sich die Mannschaft in den vergangenen Monaten weiterentwickelt. Entsprechend positiv fällt auch das Fazit der Sommervorbereitung aus. Die Trainingseinheiten verliefen intensiv und konzentriert, die Mannschaft präsentierte sich engagiert und geschlossen. Auch in den Testspielen konnte das Trainerteam viele wichtige Erkenntnisse gewinnen. Der Kader gilt als ausgewogen besetzt und bietet auf mehreren Positionen mehr Qualität und Tiefe als noch in der Vorsaison.
Mit Blick auf die kommende Spielzeit formuliert der Verein ein klares Ziel: Die erneute Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb. Dabei ist allen Beteiligten bewusst, dass die Konkurrenz in der Liga groß ist, dennoch sieht man den gut vorbereitet.
Großes Vertrauen genießt weiterhin Trainer Florian Kraus. Innerhalb der Mannschaft gilt er als wichtige Identifikationsfigur, zugleich steht auch der Vorstand geschlossen hinter dem Coach. Darüber hinaus genießt Kraus bei den Fans hohe Anerkennung für seine Arbeit und seine klare Linie. Gemeinsam möchte der Verein den positiven Trend der vergangenen Saison bestätigen und sich erneut in der Spitzengruppe der Bundesliga etablieren.
Es gibt nur eine Mission als Aufsteiger, Klasse halten!!!
Das Wunder in Ostwestfalen ist vollbracht. Der SC Paderborn spielt zukünftig als kleiner verein in der höchsten Spielklasse Deutschland`s.
Deswegen gibt es auch nur das eine erklärte Ziel, KLASSENERHALT was aber auch schon als ein Wunder bezeichnet wird.
Mit Daffy Duck hat der Vorstand den Coach verpflichtet, wo man glaubt das er mit der Truppe das Wunder schaffen kann.
Der neue Coach dazu: "Bin sehr froh in dieser kleinen Stadt in Ostwestfalen zu sein und werde mein bestes geben damit wir in der Liga bleiben. Deswegen müssen wir als Team und Staff und drumherum mit Vorstand und Fans allemann zusammenhalten um dieses Ziel zu erreichen, nur gemeinsam sind wir stark."
Presse: "Worauf freuen Sie sich am meisten in dieser Liga?"
Duck: "Auf das Derby gegen den grossen Rivalen Arminia Bielefeld, Derbysiege sind bekanntlich die schönsten Siege und stempeln die klare Nummer eins in der Region auf!"
Presse: "Dann sagen wir Herzlich Willkommen in Paderborn Daffy Duck!"
Was bedeutet Fair Play wirklich? (Teil 1)
Fair Play bedeutet, dass die Mannschaft sich an die Regeln hält, den Gegner respektiert und die Entscheidungen des Schiedsrichters akzeptiert. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Fußballs, ohne den der Sport nicht funktionieren würde. Den Begriff Fair Play an sich lehne ich ab, weil es sich mal wieder um einen unnötigen Anglizismus handelt. Und Anglizismen sollten allgemein aus der deutschen Sprache verbannt werden. Reden wir lieber vom „gerechten Spiel“ oder vom „regelkonformen Spiel“, das klingt dann auch gleich besser. Aber ist Fußball überhaupt noch ein Spiel? Ist es eine rein „zwanglose, meist keine körperliche Anstrengung erfordernde Beschäftigung, Tätigkeit, besonders zum Zweck der Unterhaltung, der Kurzweil, der Entspannung“ (DWDS)? Nein, von Spiel kann hier wahrlich keine Rede mehr sein. Fußball bedeutet Leistungsdruck. Man muss gewinnen. Die körperliche Anstrengung ist enorm.
Es geht wieder los
Die mit Spannung erwartete neue Saison der Fußball-Bundesliga steht endlich vor der Tür. Nachdem Trainer The_Game1985 den BVB im Laufe der vergangenen Spielzeit in einer kritischen Phase übernahm, gelang ihm ein echtes Fußballwunder: Er stabilisierte das verunsicherte Team, führte die Mannschaft bravourös von einem scheinbar sicheren Abstiegsplatz und klopfte am Ende sogar noch vehement an die Tore zum Europapokal. Außerdem konnte man in der Premierensaison sogar den DFB-Pokal gewinnen.
Nachdem man nun die gesamte Pause intensiv zusammen verbringen und ein rundum gelungenes Trainingslager absolvieren konnte, blickt der Coach überaus optimistisch in die Zukunft. Er sieht seine Mannschaft taktisch wie charakterlich hervorragend aufgestellt, um eine erfolgreiche und konstante Saison zu spielen. Dies ist jedoch alles eher theoretischer Natur. Wie heißt es in Dortmund doch so schön:
„Grau ist im Leben alle Theorie – entscheidend ist auf’m Platz!“
Um das Saisonziel zu erreichen, ist ein gelungener Start in den ersten Wochen daher absolut überlebenswichtig.
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Der Klassenerhalt ist geschafft. Das klingt größer, als es sich anfühlte. In Frankfurt war der Verbleib in der Liga am Ende kein Triumph, sondern eher die erfolgreiche Verlängerung eines Mietvertrags, den man zwischendurch aus Fahrlässigkeit fast selbst zerrissen hatte. Platz 14, 45 Punkte, 74:78 Tore... eine Saison wie ein Staubsaugerbeutel: voll, unangenehm und am Ende trotzdem irgendwie noch im Gerät geblieben.
SamiNo wusste das. JP natürlich auch, nur sprach er darüber anders.
„Chef“, sagte er am ersten Tag der Sommerpause, „wir dürfen die alte Saison nicht analysieren. Wir müssen sie aus dem Körper treiben.“
Und so begann in Frankfurt eine Saisonvorbereitung, die weniger nach Profifußball und mehr nach einer schlecht kontrollierten Reha-Klinik für Symbolik roch.
Phase 1: Die Entgiftung des Vorjahres
JP eröffnete die Vorbereitung mit einem Programmpunkt namens „kontrollierte Enttäuschungsabgabe“. Jeder Spieler musste einen Gegenstand mitbringen, der für die vergangene Saison stand. Der Innenverteidiger brachte einen zerrissenen Spickzettel für Standards. Der Torwart einen Handschuh, in dem sich angeblich mehr Gegentore als Schweiß gesammelt hatten. Ein Stürmer brachte einfach nur ein leeres Blatt mit. „Das waren meine Auswärtsspiele“, sagte er.
JP legte alles in eine graue Plastikwanne und stellte sie auf den Mittelkreis. Dann mussten die Spieler nacheinander vorbeigehen, hineinschauen und einen Satz sagen, den man sonst nur in Therapieräumen oder gescheiterten Vorstandssitzungen hört:
„Ich erkenne an, dass ich Teil des Problems war.“
SamiNo stand daneben, Arme verschränkt, und wirkte wie ein Mann, der nicht sicher war, ob er Trainer einer Bundesligamannschaft oder Zeuge eines sozialpädagogischen Unfalls war.
Am zweiten Tag ließ JP alle Fußballschuhe in eine Reihe stellen und nummerieren. Nicht nach Größe. Nach biografischer Glaubwürdigkeit.
„Dieser Schuh hier“, sagte er und hob einen besonders weißen Neuzugangsschuh hoch, „hat noch nie ehrlich gelitten. Das ist gefährlich.“
Danach folgte „Defensiv-Origami“. Ziel war es, mit Papier Ketten zu falten, ohne dass Lücken entstehen. „Wenn ihr schon im Raum keine Kompaktheit herstellen könnt, dann wenigstens auf A4“, erklärte JP. Ein Außenverteidiger faltete einen Kranich. Ein Sechser einen Aschenbecher. Der Kapitän nur noch die Stirn.
Phase 2: Inselhopping als Führungsinstrument
In der dritten Woche der Pause verschwanden SamiNo ungewöhnlich gemeinsam mit JP: traditionell für einige Tage nach Asien. Das hatte sich bei JP so eingebürgert. Offiziell diente die Reise der „interkulturellen Horizonterweiterung im Kontext belastungsarmer Regeneration“. Inoffiziell war es Urlaub mit sehr schlechter Dokumentation.
Diesmal ging es über Phuket, Koh Phi Phi, Penang und Langkawi. JP bestand darauf, die Reise als „Taktik der beweglichen Inseln“ zu bezeichnen. Er hatte dafür eine Mappe angelegt, auf der groß „Nicht für die Buchhaltung“ stand.
Auf Phuket verbrachte JP einen Abend in einer Bar, in der sich laut ihm „mehr Wahrheit über das Spiel im Eins-gegen-eins“ erkennen lasse als in manchen Trainerfortbildungen. Er bestellte drei Cocktails mit Namen, die niemand aussprach, und führte lange Gespräche mit Ladyboys, die ihm mit deutlich mehr Klarheit erklärten, wann jemand nur eine Rolle spiele und wann jemand eine Rolle zu gut spiele.
„Chef“, sagte JP später auf dem Rückweg ins Hotel, „Fußball ist wie hier. Alle verkleiden sich. Die Frage ist nur: Wer ist ehrlich in seiner Verkleidung?“
SamiNo antwortete nicht sofort.
„JP, ich glaube, du bist gerade sehr nah an etwas Klugem vorbeigelaufen.“
Auf Penang verlor JP dann seine Sandalen, seine Zimmerkarte und kurzzeitig auch seine Überzeugung, dass man in Malaysia mit Französisch weiterkomme. Auf Langkawi bestand er darauf, mit einem Bootsführer über Staffelung gegen den Ball zu sprechen. Der Bootsführer hörte sich alles an, nickte höflich und fragte dann nur:
„You want snorkeling or not?“
SamiNo entschied, dass genau diese Frage vielleicht auch über die kommende Saison entscheiden würde: Will man wirklich noch einmal tief runter oder endlich wieder atmen?
Phase 3: Vorbereitung mit Nebenwirkungen
Zurück in Frankfurt wirkte JP verändert. Gebräunt, leicht zerkratzt und mit einer neuen Methode im Gepäck.
Sie hieß „falsche Erinnerung, richtige Reaktion“.
Die Spieler mussten im Trainingslager abends Szenen aus der letzten Saison nachspielen, aber mit falschem Ausgang. Nach jedem Gegentor stand JP am Spielfeldrand und rief:
„Nein! Diesmal verteidigt ihr erwachsen!“
Dann wurde die Szene neu gestartet. Nicht aus Analysegründen, sondern weil JP überzeugt war, dass der Körper sich irgendwann an bessere Entscheidungen erinnere, wenn man ihn oft genug belüge.
SamiNo war skeptisch.
„Du willst also mit nachträglicher Fiktion eine reale Defensive bauen?“
„Ja“, sagte JP. „Andere machen das mit Saisonzielen. Ich mache es wenigstens offen.“
Dazwischen führte SamiNo die wenigen wirklich brauchbaren Dinge ein: kürzere Abstände, klarere Laufwege, nüchterne Standards, weniger Theater. Die Mannschaft wirkte erstmals seit Monaten nicht glücklich, aber brauchbar. Und das war in Frankfurt bereits ein Fortschritt.
Phase 4: Der unerwartete Effekt
Am Ende der Vorbereitung, kurz vor dem Start der Saison 2026-2, versammelten sich Trainerstab und Mannschaft im kleinen Vortragsraum. SamiNo wollte gerade seine üblichen drei Sätze sagen – nicht mehr, nie mehr – da betrat der Zeugwart den Raum mit einem Paket.
Absender: Fundbüro Langkawi Ferry Terminal.
JP wurde blass.
Im Paket lagen seine verloren geglaubten Sandalen, die Hotelzimmerkarte von Penang und ein laminiertes Schild, das offenbar versehentlich in seinem Koffer gelandet war.
Darauf stand auf Englisch:
„Please do not leave baggage unattended.“
Es wurde still.
JP nahm das Schild in die Hand, sah die Mannschaft an und dann SamiNo.
„Chef“, sagte er langsam, „ich glaube, das ist es.“
„Was genau?“
JP hob das Schild wie eine Offenbarung.
„Unsere neue Defensivregel.“
SamiNo starrte ihn an. Die Mannschaft auch.
Und zum ersten Mal in diesem Sommer war allen gleichzeitig klar, dass diese absurde Vorbereitung am Ende vielleicht doch einen Sinn hatte.
Denn wenn Frankfurt in der neuen Saison eines nicht mehr tun durfte, dann das:
Gepäck unbeaufsichtigt lassen.
Neuer Pressesprecher
Eigentlich sind die Ostwestfalen eher als wortkarg bekannt. Aber in dieser Saison versuchen es die Bielefelder mal mit einem Pressesprecher.
Der Rückblick auf die letzte Saison fällt recht positiv aus. Immerhin ein 7. Platz nach der vermasselten vorletzten Spielzeit. Aber der Blick geht nach vorn.
Was bringt die vor uns liegende Saison für die Arminen?
Zum Auftakt ein Heimspiel gegen die Münchener Bayern. Da ist eine ausverkaufte Alm sicher. Zumal die Bielefelder jeden Cent brauchen, um sich den Pressesprecher über die gesamte Saison leisen zu können.
Auf der Trainerbank der Bayern sitzt mit Kiw ein Torrausch Urgestein, das nach Richard und millmoor bei den meisten Bundesligaspielen auf der Trainerbank saß.
Auswärts gegen Aufsteiger FC Freiburg und Trainer Wasserlasser. Das hätte kaum kniffliger werden können!
Also hat es Bielefeld in der ersten beiden Spielen mit Meistertrainern zu tun, die drei der letzten fünf Titel gewannen.
Gespannt wartet man in Ostwestfalen auf den Saisonstart.
Zwischen Wunder, Wahnsinn und Wiedergutmachung
Der Name Wasserlasser polarisiert wie kaum ein anderer im deutschen Fußball. Für die einen ist er ein Visionär, für die anderen ein Trainer, der seine Mannschaften mit voller Geschwindigkeit gegen die Wand fahren lässt. Nun übernimmt ausgerechnet er den Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg – und ganz Fußball-Deutschland schaut gespannt nach Breisgau.
Denn Wasserlasser trägt eine Geschichte mit sich herum, die längst Kultstatus erreicht hat. Er schaffte mit dem FC Augsburg etwas, das eigentlich unmöglich klingt: Als amtierender deutscher Meister stieg der Verein in der darauffolgenden Saison ab.
Noch heute gilt die damalige Spielzeit als eine der verrücktesten der Bundesliga-Geschichte. Augsburg kam mit breiter Brust aus der Meistersaison, doch plötzlich lief alles aus dem Ruder. Verletzungen, interne Spannungen und ein Fußballstil, der weiterhin kompromisslos auf Offensive setzte, wurden zur tödlichen Mischung.
Wasserlassers Mannschaft spielte spektakulär – aber oft auch kopflos. Ein 4:4 hier, ein 5:3 dort, gefolgt von bitteren Niederlagen gegen direkte Konkurrenten. Augsburg schoss viele Tore, kassierte aber noch mehr. Aus dem Meister wurde innerhalb weniger Monate eine Mannschaft ohne Stabilität.
Besonders fatal war die Rückrunde. Während andere Teams im Abstiegskampf um jeden Punkt kämpften, blieb Wasserlasser seiner Linie treu. Angriff um Angriff, Risiko über Risiko. Viele bewunderten seinen Mut. Andere hielten ihn für wahnsinnig.
Am Ende stand das Unfassbare fest: Der amtierende Meister stieg ab.
Und mitten in diesem historischen Absturz stand Wasserlasser an der Seitenlinie. Laut, emotional, oft verzweifelt – aber bis zuletzt überzeugt von seiner Idee.
Nun soll er in Freiburg einen Neuanfang wagen.
Beim SC Freiburg setzt man darauf, dass Wasserlasser aus seinen Fehlern gelernt hat. Der Verein gilt als ruhig, strukturiert und geduldig – Eigenschaften, die dem impulsiven Trainer in der Vergangenheit manchmal fehlten.
In seinem ersten Interview als Freiburg-Coach zeigte sich Wasserlasser ungewöhnlich selbstkritisch.
Herr Wasserlasser, wie oft denken Sie noch an den Abstieg mit Augsburg zurück?
„Jeden Tag. So etwas vergisst du nicht. Du gehst als Meister in die Saison und denkst, du kannst die Welt erobern. Und plötzlich verlierst du die Kontrolle.“
Was war der größte Fehler?
„Vielleicht wollte ich immer noch mehr. Noch offensiver, noch mutiger. Aber Fußball bestraft dich irgendwann, wenn du das Gleichgewicht verlierst.“
Viele Fans fragen sich: Warum sollte es in Freiburg funktionieren?
„Weil ich heute ein anderer Trainer bin. Ich werde nie defensiv denken, das liegt nicht in meiner Natur. Aber ich habe verstanden, dass Kontrolle genauso wichtig ist wie Leidenschaft.“
Was ist Ihr Ziel mit Freiburg?
„Dass die Leute wieder gerne ins Stadion gehen und stolz auf ihre Mannschaft sind. Und natürlich, dass wir die Klasse halten.“
Die Freiburger Fans wissen nicht genau, was sie erwartet. Genie oder Chaos? Euphorie oder Absturz? Wahrscheinlich ein bisschen von allem.
Doch genau das macht Wasserlasser so faszinierend.
Er ist der Trainer, der als Meister abstieg. Der Mann, der scheiterte und trotzdem nie aufhörte, an seine Idee von Fußball zu glauben.
Jetzt bekommt er beim SC Freiburg die Chance auf seine vielleicht größte Wiedergutmachung.
Mission Titelverteidigung
Zum ersten Mal seit 13 Jahren geht Eintracht Braunschweig als Titelverteidiger in eine Bundesliga-Saison. Unter der Leitung von Trainer Ben konnten sich die Blau-Gelben in der vergangenen Spielzeit als Aufsteiger sensationell den Meistertitel sichern.
Für die zweite Saison unter Ben ist die Zielsetzung gezwungenermaßen klar: Der Titel muss verteidigt werden. "Wir sind uns des Drucks bewusst und wollen die Saison dennoch genießen", meint Ben, der sich vor allem auf seine Champions-League-Premiere freut: "In meinen sechs Jahren im Trainergeschäft hatte ich noch nie die Möglichkeit, in der Königsklasse zu spielen. Ich freue mich auf magische Europapokalnächte."
Auch wenn das Braunschweiger Wunder aus der abgelaufenen Saison eine riesige Sensation ist, liegt die Erwartungshaltung hoch und der Druck des berüchtigten zweiten Jahres als Aufsteiger enorm. "Auch wenn wir amtierender Meister sind, heißt das nicht, dass wir ein etablierter Bundesligist sind", erklärt Ben, der darauf hinweist, dass sich seine Eintracht über mehrere Saisons auf den vorderen Rängen festsetzen muss, um ein Top-Verein zu werden.
Der Ausblick auf den Saisonstart wirft viele Fragezeichen auf. In der Bundesliga warten mit Freiburg (H) und Kiel (A) zwei schwer einzuschätzende Gegner und im DFB Pokal geht es gegen Bielefeld (H) und erneut Kiel (A). In der Champions League ist noch nicht bekannt, gegen wen Braunschweig die Europapokal-Rückkehr feiern wird.
Auf ein neues
Die neue Saison startet voller Spannung und für SV Werder Bremen könnte der Auftakt kaum anspruchsvoller sein. Gleich am 1. Spieltag wartet mit Borussia Dortmund ein echter Härtetest. Vor heimischer Kulisse will Werder direkt ein Zeichen setzen und zeigen, dass man bereit ist, oben mitzuspielen. Die Mannschaft wirkt gut vorbereitet, die Fans sind voller Vorfreude, beste Voraussetzungen für einen gelungenen Start.
Am 2. Spieltag geht es dann auswärts zum Rekordmeister FC Bayern München. Eine schwierigere Aufgabe gibt es kaum, doch genau solche Spiele bieten die Chance, über sich hinauszuwachsen. Wenn Bremen hier mutig auftritt und kompakt steht, ist vielleicht eine Überraschung möglich.
Auch die restlichen Begegnungen des Spieltags versprechen Spannung: Traditionsduelle wie Hamburger SV gegen 1. FC Köln oder packende Spiele wie Eintracht Braunschweig gegen SC Freiburg sorgen für einen abwechslungsreichen Auftakt. Die Liga wirkt ausgeglichen und verspricht viele enge Partien.
Für Werder wird entscheidend sein, früh Punkte zu sammeln und Selbstvertrauen aufzubauen. Gerade gegen Topteams kann man befreit aufspielen und wichtige Erfahrungen sammeln, die im weiteren Saisonverlauf Gold wert sein können.
Abschließend möchte ich mich ausdrücklich für die tolle Ligaleitung bedanken. Die Organisation, Planung und Durchführung sind hervorragend und schaffen den perfekten Rahmen für eine spannende und faire Saison. Auf eine erfolgreiche Hinrunde!
Katastrophaler Fehlstart in der Bundesliga für Paderborn!
Gleich in den ersten beiden Spielen des letzten Wochenende werden dem SC Paderborn die grenzen aufgesetzt.
Mit einer blamablen Heimpremiere von 1:4 gegen Mönchengladbach gingen die Fans sehr enttäuscht und gefrustet nach Hause. Daffy war mehr als nur enttäuscht vom auftreten seiner Mannschaft und gelobt Besserung, so wie wir zu Hause gespielt haben kann und wird es auch nicht weiter gehen. Da muss sich radikal was ändern.
Auch Auswärts bei Eintracht Frankfurt konnte hatte man zwar mehr Ballbesitz als der Gegner, aber die Mannschaft erspielte sich keine Chancen und verlor verdient dann auch mit 0:2. Denn wenn man keine Chancen hat kann man auch keine Tore schiessen und wenn Du hinten dazu noch Löcher in der Defensive hast wobei der Gegner dann frei vorm Tor steht, ist es logisch das dann der ein oder andere Ball reingeht.
Die Bundesligapremiere hat der SC Paderborn mit einem kompletten Fehlstart begonnen und alle im Club und Umfeld sind sich sicher, wir werden unser Ziel den Klassenerhalt erreichen, dafür wird es noch viele Arbeit geben.
Am kommenden Wochenede werden die Aufgaben nicht leichter, eher schwerer von Spiel zu Spiel, wenn Du keine Punkte holst, so Daffy.
Kraus sorgt für Unterhaltung
Der Saisonstart des VfB Stuttgart unter Trainer Florian Kraus kann sich durchaus sehen lassen. Nach zwei absolvierten Spieltagen steht die Mannschaft ordentlich da und hat bereits angedeutet, welches Potenzial in ihr steckt. Besonders offensiv wusste der VfB bislang zu überzeugen und sorgte direkt zu Beginn der neuen Spielzeit für Unterhaltung.
Zum Auftakt gelang Stuttgart ein verdienter Heimsieg, der der Mannschaft sofort Selbstvertrauen gab. Vor heimischer Kulisse präsentierte sich das Team konzentriert, spielfreudig und effektiv vor dem Tor. Die Fans honorierten den engagierten Auftritt und hoffen nun darauf, dass die Mannschaft diese Leistungen konstant abrufen kann. Trainer Florian Kraus zeigte sich nach der Partie zufrieden mit Einsatz, Mentalität und taktischer Umsetzung seiner Spieler.
Noch spektakulärer verlief allerdings das anschließende Auswärtsspiel, das mit einem wilden 4:4 endete. Die Zuschauer bekamen ein echtes Offensivspektakel geboten, bei dem beide Mannschaften kaum Defensivarbeit betrieben und stattdessen munter den Weg nach vorne suchten. Stuttgart bewies dabei Moral und große Offensivqualitäten, offenbarte jedoch gleichzeitig einige Schwächen im Abwehrverhalten. Besonders ärgerlich war, dass eine zwischenzeitliche Führung nicht über die Zeit gebracht werden konnte. Dennoch überwog nach Abpfiff die Erkenntnis, dass die Mannschaft offensiv jederzeit in der Lage ist, Spiele zu entscheiden.
Trainer Florian Kraus sprach nach der Partie von einem „unterhaltsamen, aber nervenaufreibenden Fußballabend“. Gleichzeitig betonte er, dass die Balance zwischen Offensive und Defensive in den kommenden Wochen weiter verbessert werden müsse. Gerade gegen stärkere Gegner könne man sich nicht erlauben, so viele Gegentore zu kassieren.
Trotzdem darf der Saisonstart insgesamt als gelungen bezeichnet werden. Vier Punkte aus zwei Spielen bilden eine solide Grundlage für die kommenden Aufgaben. Vor allem die offensive Durchschlagskraft macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison. Wenn es dem Trainerteam gelingt, die Defensive zu stabilisieren, könnte der VfB Stuttgart in dieser Spielzeit eine sehr gute Rolle spielen.
Die kommenden Spieltage werden nun zeigen, ob die Mannschaft den positiven Trend bestätigen kann. Die Fans dürfen jedenfalls optimistisch nach vorne blicken, denn der Auftakt hat Lust auf mehr gemacht.
Gelbe Karte...
... für den neuen Pressesprecher. Natürlich bestritt die Arminia das Auswärtsspiel beim SC Freiburg. Beim Freiburger FC, der in der Landesliga kickt, wäre es sicherlich einfacher für die Ostwestfalen gewesen als im Hexenkessel des Europa-Park-Stadions.
Im ersten Spiel der Saison wurde den Bayern auf der Alm die Lederhosen ausgezogen. Souverän startete das Team mit einem 3:0 in die neue Spielzeit.
Im Pokal wird die Luft bereits nach dem 1. ZAT erwartungsgemß sehr dünn. Lediglich im Heimspiel gegen die Gladbacher sprang ein magerer Punkt raus. Gegen Meister Braunschweig und den SC Freiburg gab es knappe 0:1 Niederlagen.
Der 2. ZAT bringt zwei Heimspiele gegen Köln und Kiel und das Auswärtsspiel in Leverkusen. Trotz eine super Offensivleistungen konnte die Werkself gegen Stuttgart nur einen Punkt machen.
Für Arminia sind 6 Punkte an diesem ZAT Pflicht.
Startschuss auf nationaler Ebene & Vorschau auf die Champions League
Als Titelverteidiger ist Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende etwas durchwachsen in die Bundesliga-Saison gestartet. Der knappe 1:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg und die klare 3:0-Auswärtsniederlage gegen Holstein Kiel resultieren in einem 14. Tabellenplatz. "Diese Tabellenregion entspricht nicht unseren Erwartungen und Ambitionen. Wir wollen in den kommenden Wochen mutiger auftreten und in der Tabelle klettern", betont Ben. Am zweiten ZAT warten mit Bayer Leverkusen (H), dem 1. FC Köln (A) und dem FC St. Pauli (H) drei Teams, die in der Tabelle aktuell als direkte Konkurrenz einzustufen sind.
Im DFB Pokal fährt die Eintracht am ersten der drei Gruppenphasen-ZATs drei Punkte ein und belegt damit den vorletzten Platz in Gruppe 1. In Kiel verlor man 1:0, gegen Bielefeld konnte man 1:0 gewinnen und beim FC Bayern München gab es keine Punkte. Nun warten mit Freiburg (H), Mönchengladbach (A) und Kiel (H) drei Teams, die vor Braunschweig klassiert sind.
In der Champions League wurde die 1. Gruppenphase ausgelost. In den kommenden Wochen bekommt es Eintracht Braunschweig mit PAOK Saloniki, SK Sturm Graz und UD Ibiza zu tun. Am ersten ZAT steht das Auswärtsspiel in Graz und das Heimspiel gegen PAOK auf dem Programm. "Es werden hoffentlich schöne Nächte auf der größten europäischen Bühne. Die Vorfreude ist riesig", so Ben vor seiner Champions-League-Premiere.
Perfekter Saisonstart
Borussia Dortmund feiert einen rundum gelungenen und erfolgreichen Start in die neue Bundesliga-Saison. Direkt am ersten Spieltag bewies die Mannschaft Nervenstärke und sicherte sich in einer umkämpften Partie einen knappen, aber enorm wichtigen Auswärtsdreier beim SV Werder Bremen. Auch vor heimischer Kulisse behielt der BVB kühlen Kopf: Das darauffolgende Heimspiel wurde ebenfalls hauchdünn gewonnen. Dank dieser optimalen Ausbeute von sechs Punkten setzen sich die Schwarz-Gelben von Beginn an in der Spitzengruppe der Tabelle fest. Klar ist jedoch auch: Zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison hat das Klassement noch wenig Aussagekraft. Am kommenden Wochenende reist der BVB für ein prestigeträchtiges und richtungsweisendes Auswärtsduell im Süden der Republik zu Bayern München sowie zu der Partie beim SC Freiburg. Dazwischen liegt das Heimspiel im Westfalenstadion, wo man den SC Paderborn empfängt. Es bleibt mit großer Spannung abzuwarten, ob Borussia Dortmund diese Mammutaufgabe erfolgreich meistert und sich auch nach diesem, möglicherweise schon wegweisenden Block, weiterhin in der Spitzengruppe der Liga behaupten kann.
101
Am Montag nach dem ersten ZAT saß SamiNo im Kraftraum auf einem Fahrrad, das nirgendwo hinfuhr, und trat mit jener Lustlosigkeit, die man nur entwickelt, wenn man am Wochenende erst 0:4 bei den Kickers verliert und dann zuhause 2:0 gegen Paderborn gewinnt. Drei Punkte, Platz 13, zwei Spiele, zwei Wahrheiten. Es war ein Saisonstart, der in Frankfurt wie immer aussah: erst Stirnrunzeln, dann Pflicht, dann vorsichtige Selbsttäuschung.
JP kam mit zwei ausgedruckten Artikeln herein, beide markiert, beide zerknittert, beide von Torsuchti.
„Chef“, sagte er mit der Ernsthaftigkeit eines Mannes, der entweder etwas begriffen oder etwas völlig missverstanden hat, „wir haben ein Problem.“
SamiNo trat weiter.
„Nur eins?“
JP setzte sich verkehrt herum auf eine Hantelbank.
„Er sagt, die Zuschauer sind nicht nur Zuschauer. Sie sind die Mannschaft. Und die Spieler sind nicht nur Spieler. Sie sind der Verein. Es gibt keine Welt außerhalb des Stadions. Nur noch Identifikation. Geistig bei den Fans, physisch bei den Spielern.“
SamiNo stoppte das Fahrrad.
„Aha.“
„Chef“, sagte JP leise, „wenn das stimmt, dann haben wir am Samstag nicht bei den Kickers verloren. Dann hat ein Verein gegen einen anderen Verein verloren, der gleichzeitig seine Zuschauer war, während wir vermutlich nicht ausreichend wir selbst waren.“
SamiNo starrte ihn an.
„Oder wir haben einfach schlecht verteidigt.“
JP hob die Hand.
„Ja, aber das wäre die langweilige Version.“
Eine Stunde später hatte JP aus der Sache eine Einheit gemacht. Er nannte sie „Identitätsblock I“. Der Name klang nach Sicherheitsbehörde, und genau so fühlte es sich auch an. Die Mannschaft musste sich im Kreis aufstellen. In der Mitte lag das Eintracht-Wappen auf einem Stuhl. Niemand wusste, warum es auf einem Stuhl lag. JP wusste es vermutlich selbst nicht genau, aber es verlieh der Sache Würde, und Würde war in Frankfurt nach Platz 13 derzeit Mangelware.
„Ihr schaut jetzt das Wappen an“, sagte JP, „und dann beantwortet ihr die Frage: Wo hört ihr auf und wo beginnt der Verein?“
Der Rechtsverteidiger hob vorsichtig die Hand.
„Gar nicht erst.“
„Falsch“, sagte JP.
„Zu philosophisch“, sagte SamiNo.
Der Torwart sagte: „Beim Gehalt fängt der Verein an.“
Das war ehrlich, half aber nicht.
Ein Innenverteidiger sagte nach langem Nachdenken: „Ich glaube, der Verein beginnt bei der Kabine und hört bei Twitter wieder auf.“
JP schrieb es auf. SamiNo war nicht sicher, ob als Antwort oder als Warnung.
Dann mussten alle einen Gegenstand aus ihrer Tasche holen, der beweisen sollte, dass sie „den Verein in sich trugen“. Heraus kamen: ein Autoschlüssel, ein Kaugummi, zwei Tape-Rollen, ein Foto vom Hund, ein Apfel, ein Ladegerät und bei einem Stürmer überraschend ein kleiner Parfümflakon.
„Und was daran ist Eintracht Frankfurt?“ fragte JP.
„Gar nichts“, sagte der Stürmer. „Aber es riecht besser als unsere erste Halbzeit bei den Kickers.“
SamiNo musste wegschauen, um nicht zu lachen.
JP wurde im Verlauf des Vormittags immer unruhiger. Torsuchtis Text hatte ihm etwas geöffnet, vermutlich an der falschen Stelle. Er lief mit einem Filzstift durchs Gebäude und schrieb Fragen auf Whiteboards, Türen und einmal beinahe auf die Fensterscheibe des Physioraums:
Bin ich Co-Trainer oder nur eine Verlängerung des Vereinswillens?
Kann man Abseits empfinden?
Hat ein Eckball ein Selbst?
Im Videoanalyse-Raum stand er plötzlich vor der Taktiktafel und sagte:
„Vielleicht war das Problem gegen die Kickers nicht unser Pressing. Vielleicht war es mangelnde metaphysische Durchdringung.“
„Nein“, sagte SamiNo, „das Problem war, dass wir ihnen beim 0:2 zugeschaut haben wie Touristen in einem Fischrestaurant.“
JP ignorierte das. Er war inzwischen überzeugt, dass man die Mannschaft auf einer tieferen Ebene „vereinigen“ müsse. Also führte er nach dem Mittagessen „Vereinsverschmelzung in drei Stufen“ ein. Erstens: Jeder Spieler musste den Namen des Vereins zehnmal langsam sagen, bis er sich fremd anfühlte. Zweitens: Jeder musste aufschreiben, was an ihm selbst entfallen könnte, ohne dass die Mannschaft es merke. Drittens: Schweigen.
Das Schweigen dauerte exakt vierzehn Sekunden.
Dann fragte der Kapitän:
„JP, wenn wir wirklich der Verein sind, wer ist dann der Zeugwart?“
JP wurde blass. Diese Frage hatte er nicht vorgesehen.
„Der… materielle Unterbau?“
In diesem Moment kam der Zeugwart tatsächlich herein. In beiden Armen trug er frisch sortierte Wäsche. Er schaute in die Runde, sah das Wappen auf dem Stuhl, die schweigenden Spieler, JP mit Filzstift und den Trainer mit dieser spezifischen Müdigkeit im Gesicht, die man nur entwickelt, wenn man für den Ernst anderer Leute mitverantwortlich ist.
„Ich brauch kurz die Trikotgrößen für Samstag“, sagte er.
Niemand antwortete.
Er sah auf seine Liste und runzelte die Stirn.
„Komisch.“
„Was?“ fragte SamiNo.
Der Zeugwart hielt einen Stapel Trikots hoch.
„Da ist was durcheinandergeraten. Die Hälfte von euch hat beim letzten Training wohl in falschen Sachen trainiert.“
„Wie falsch?“ fragte JP, plötzlich elektrisiert.
Der Zeugwart blätterte durch die Stapel.
„Ziemlich falsch. Zwei Sätze HSV-Trainingsshirts, ein Freiburg-Aufwärmtop, drei neutrale Testtrikots und bei einem von euch steht hinten ‘Kassel’ drauf.“
Es wurde still.
SamiNo sah in die Runde. Niemand war tot umgefallen. Niemand hatte plötzlich schlechter gepasst, weil er in der falschen Farbe trainiert hatte. Niemand hatte spontan die Vereinsgeschichte gewechselt.
JP stand da, als hätte ihm jemand leise die Luft aus seiner Theorie gelassen.
„Chef“, sagte er nach einer langen Pause, „das heißt ja…“
SamiNo nickte langsam.
„Ja. Offenbar sind wir doch nicht der Verein.“
JP schluckte.
„Was sind wir dann?“
SamiNo nahm das Wappen vom Stuhl, reichte es dem Zeugwart und sagte:
„Angestellte mit Trainingsrückstand.“
Warum identifizieren sich Menschen so stark mit einem Verein? (Teil 1)
Von Sport kann schon längst nicht mehr die Rede sein. Vielmehr ist es eine Religion, ein Kult, eine spirituelle Erfahrung der ganz besonderen Art. Die Zuschauer schauen nicht nur zu, sie leiden, feiern und fiebern mit der Mannschaft, die sich auf dem Fußballplatz gegen ihren Gegner zur Wehr setzt. Im Stadion sind alle Menschen gleich, sie sind alle Anhänger ihrer Mannschaft, alle Teil des Ganzen. Am Fußballabend vergessen sie, woher sie kommen oder welchen Beruf sie ausüben. Sie sind einzig und allein Fans, die ihre Mannschaft anfeuern. Nein, sie sind die Mannschaft. Dies macht ihr Wesen, ihre Existenz, ihre Identität aus. Es gibt keine Welt außerhalb des Fußballstadions mehr. Es gibt nur noch die Zuschauer und die Mannschaft. Sie schauen nicht Fußball, sie sind Fußball. Sie gehören nicht zu einem Verein, sie sind der Verein. Die Werte des Vereines werden zu ihren Werten. Die Geschichte des Vereins zu ihrer Geschichte. Die Identität des Vereins zu ihrer Identität. Der einzelne Mensch, das Individuum, löst sich in dieser Masse, im Kollektiv, auf.
Versehen oder Absicht?
Als Aufsteiger hat man es normalerweise schon schwer in einer Liga, das ist ganz normal und ist auch zu erwarten. Wenn man aber schon im Profibereich ist und es sich sogar leisten kann für verschiedene Abteilungen eigene Leute zu haben, dann muss man auch von denen erwarten, dass sie sich professionel verhalten.
Nimmt man mal an, ein Team stellt einen Pressesprecher ein, dann nehmen die ja nicht irgendjemanden sondern eine hoffentlich für den Job qualifizierte Person. Schauen wir nach Bielefeld und die Tatsache, dass der Pressesprecher den Sport-Club Freiburg als FC Freiburg bezeichnet hat dann doch ein bisschen ein "Geschmäckle" wie man sagen würde. War das ein Versehen oder Absicht?
In Freiburg, beim SC, ist man gespannt wie sich das in der Saison entwickeln wird und ob da weiterhin solche Dinge passieren oder nicht.
Mittelmaß...
... mehr bietet die Arminia zum Beginn der Saison, mehr nicht!
Und wenn man den DFB-Pokla betrachtet, ist nicht einmal das gegeben. Vor dem Abschluß der Vorrunde steht Richards Team auf dem letzten Platz und ein Weiterkommen ist mehr als fraglich.
Konzentrieren kann sich dann die Mannschaft auf die Bundesliga. Hier steht zunächst ein Auswärtsspiel in Hamburg auf dem Plan. St. Pauli ist zuhause schlecht gestartet und Drittletzer der Heimtabelle. Viertletzter ist die Eintracht aus Frankfurt, Gegner im zweiten Auswärtsspiel des ZAT. Beide Teams werden alles versuchen die eigenen Fans nicht schon wieder zu enttäuschen.
Und im Heimspiel kommt die Fohlenelf aus Mönchengladbach, zweiter der Auswärtstabelle! Das wird ein heißer Tanz für die Arminen.
Top Duo kommt nach Paderborn!
Der SC Paderborn ist trotz eines glücklichen 1:0 Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers noch nicht in der Bundesliga angekommen.
Denn die beiden Auswärtsspiele gingen mit einer klaren 0:4 Pleite beim BvB und nem knappen 0:1 bei Waldhof Mannheim verloren.
Somit ging es dann abwärts vom 17. auf dem letzten Platz runter.
Jeder weiß in Paderborn das es schwer wird, aber das man momentan aussichtslos letzter ist verschlägt allen schon die Sprache. Und es wird nicht einfacher, so kommt an diesem ZAT der Spitzenreiter aus Hamburg und der zweitplatzierte Stuttgart nach Paderborn.
Daffy ist aber weiterhin von seinem Team überzeugt, das irgendwann der Knoten platzen wird, denn er spürt das volle Vertrauen vom Vorstand der ihn in Ruhe arbeiten lässt. Nach 5 Spieltage muss man die ersten Erkenntnisse und lehren draus ziehen und weiss wo er ansetzen muss um bald attraktiveren und besseren Fußball spielen zu können.
Nur Geduld an alle Paderborn Fans sagt Daffy, wir werden die Klasse halten auch wenn es momentan nicht so ausschaut.
Mit Hamburg und Stuttgart kommen nun zwei hochkarätige Gegner nach Paderborn und Daffy verspricht seinen Fans ein Spektakel! Wir wollen und müssen als Außenseiter gewinnen! Sonst droht wirklich frühzeitig das Bundesliga aus, was keiner hier will.
Erwartete Bilanz
Ein Heimsieg auf der einen Seite, zwei klare Auswärtsniederlagen auf der anderen: Das ist die unterm Strich erwartete Bilanz des vergangenen Wochenendes für Borussia Dortmund. Die Mannschaft zeigte vor den eigenen Fans zwar eine engagierte Leistung und sicherte sich drei wichtige Punkte, prallte in der Fremde jedoch hart auf den Boden der Tatsachen. Auf fremdem Platz fehlte es defensiv an Stabilität und offensiv an Durchschlagskraft, was die deutlichen Pleiten schmerzhaft untermauerten.
In der aktuellen Tabelle spiegeln sich diese Leistungsschwankungen sofort wider. Die Borussia muss sich vorerst aus der Spitzengruppe verabschieden und findet sich nach diesem Rückschlag auf dem 9. Tabellenplatz wieder. Da wir uns jedoch noch in einer relativ frühen Phase der laufenden Saison befinden, sollte man diesem Zwischenstand noch keine allzu große Bedeutung beimessen.
Die Chance zur Wiedergutmachung lässt nicht lange auf sich warten. Am kommenden Wochenende stehen direkt die nächsten Herausforderungen an. Im heimischen Westfalenstadion warten gleich zwei Heimspiele auf den BVB: Zu Gast sind der SV Waldhof Mannheim und der Hamburger SV. Zwei Gegner, gegen die im eigenen Stadion die Festung gehalten werden soll. Zudem reisen die Schwarz-Gelben in den hohen Norden: Auswärts geht es gegen die Störche von Holstein Kiel.
Champions-League-Premiere für Ben
Der Titelverteidiger Eintracht Braunschweig klettert drei Plätze in der Tabelle nach oben und steht nun auf dem 11. Rang der Bundesliga. Zwei knappe 1:0-Heimsiege gegen Bayer Leverkusen und den FC St. Pauli bringen der Eintracht sechs Zähler. Auswärts in Köln kommen die Blau-Gelben bei der 0:5-Klatsche jedoch massiv unter die Räder. Am dritten ZAT warten Borussia Mönchengladbach (A), Eintracht Frankfurt (H) und die Stuttgarter Kickers (A).
Im DFB Pokal steht die Mannschaft von Ben am letzten ZAT unter Zugzwang. Der vorletzte Tabellenplatz in der Gruppe ist zu wenig, um es in die KO-Phase zu schaffen. Vor allem die 1:2-Heimniederlage gegen Freiburg schmerzt. In Mönchengladbach gab es ebenfalls nichts zu holen (0:2). Einzig gegen Holstein Kiel holte Braunschweig drei Punkte (1:0). Zum Abschluss der Gruppenphase warten Arminia Bielefeld (A), Bayern München (H), der SC Freiburg (A) und Borussia Mönchengladbach (H).
Bei seinem Debüt in der Champions League feiert Ben mit Eintracht Braunschweig einen mehr oder weniger gelungenen Einstand. Nach der 0:3-Auswärtsniederlage gegen Sturm Graz und dem 1:0-Heimsieg gegen PAOK Saloniki steht seine Mannschaft in einer Gruppe, in der jeder Verein bislang drei Punkte gesammelt hat, auf dem dritten Platz. Weiter geht es nächste Woche mit einem Heimspiel und einem Auswärtsspiel gegen CD Ibiza.
Was macht Fußball schön? (Teil 1)
Fußball darf durchaus als eine Form der Kunst gesehen werden, die Fußballer in Analogie dazu als Künstler. Der Fußballplatz wird zur Leinwand, der Ball zum Pinsel, die Laufwege der Spieler zu geschwungenen Linien, die dem Bilde die Farbe verleihen. Die harmonische Bewegung der Mannschaft wird zu einer durchstudierten Choreographie, die Fußballer zu Akrobaten, Tänzern und Ästheten. Diese kollektive Harmonie, diese intuitive Synchronizität sind wahrlich beeindruckend. Ein Tanz, der sowohl den Gegner als auch den Zuschauer hypnotisiert. Und durch das Wirrwarr der gegnerischen Reihen gleiten die Spieler, sie dribbeln den Gegner aus, sie schieben sich den Ball zu und verzaubern alle Anwesenden. Ja, Fußball ist Schönheit, ein Ausdruck des ästhetischen Empfindens eines jeden Kunstkenners. Das Tor wird zum Punkt eines kunstvoll formulierten Satzes, den der Gegner nur akustisch wahrnehmen, aber in keinem Falle begreifen kann.
Perfekter ZAT mit drei Siegen
Der SV Werder Bremen hat am 2. ZAT eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass mit den Grün-Weißen in dieser Saison zu rechnen ist. Mit drei Siegen aus drei Spielen holte die Mannschaft die optimale Ausbeute von neun Punkten und arbeitete sich in der Tabelle weiter nach oben.
Am 3. Spieltag empfing Werder den SC Freiburg im heimischen Weserstadion. In einer umkämpften Partie reichte ein Treffer zum verdienten 1:0-Erfolg. Die Bremer Defensive stand sicher und ließ den Gästen kaum Möglichkeiten zur Entfaltung.
Auswärts bei Holstein Kiel am 4. Spieltag zeigte Werder dann eine noch stärkere Vorstellung. Trotz zwischenzeitlicher Gegenwehr der Gastgeber setzte sich Bremen souverän mit 3:1 durch. Besonders die Offensive präsentierte sich deutlich effektiver als noch in den ersten Saisonspielen.
Den krönenden Abschluss des ZATs bildete das Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Gegen einen starken Gegner entwickelte sich eine taktisch geprägte Begegnung, in der Werder erneut seine Qualitäten in der Defensive unter Beweis stellte. Mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg gelang der dritte Sieg im dritten Spiel.
Mit insgesamt 5:1 Toren und neun Punkten aus den Partien gegen Freiburg, Kiel und Leverkusen kann Werder auf einen nahezu perfekten ZAT zurückblicken. Besonders bemerkenswert ist die starke Defensivleistung: Nur ein Gegentor in drei Spielen spricht für eine hervorragend organisierte Mannschaft.
Nun richtet sich der Blick auf den kommenden 3. ZAT. Dort warten mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln, dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli und der Reise zu Borussia Mönchengladbach drei anspruchsvolle Aufgaben. Gelingt es, die aktuelle Form zu konservieren, darf Werder mit viel Selbstvertrauen in diese Begegnungen gehen.
Eine beängstigende Entwicklung
Von Kollegen wird der Club als FC Freiburg tituliert. Von der Ligaleitung wird dem Trainer die Bundesligatauglichkeit abgesprochen. Was ist da los in der Liga. Muss man so miteinander umgehen? Wasserlasser und er SC Freiburg lassen sich davon aber nicht unterkriegen und zeigen auf dem Platz, dass man auch als Aufsteiger was in dieser Liga erreichen kann. Neun Punkte nach vier Spielen ist ein gesundes Polster auf dem man sich nicht ausruhen darf, aber auf das man aufbauen kann. Das Ziel wird bis zum Ende nur der Klassenerhalt sein, denn alles andere wäre utopisch. Also fleissig Punkte sammeln solange das geht. Ob das am nächsten Wochenende schon gelingt bleibt abzuwarten, denn man hat zwei schwere Auswärtsspiele und ein nicht zu verachtenendes Heimspiel auf dem Plan. Also die Woche gut trainieren und dann die nötigen Punkte holen.
Der VfB bleibt dran
Nach dem dritten ZAT der Saison kann der VfB Stuttgart auf eine insgesamt positive Bilanz blicken. Aus den vergangenen drei Begegnungen holte die Mannschaft von Trainer Florian Kraus sechs Punkte und bleibt damit weiterhin in der Spitzengruppe der Tabelle vertreten.
Der Spieltag begann mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Heimsieg. In einer umkämpften Partie zeigte sich die Mannschaft vor allem defensiv sehr stabil und ließ dem Gegner nur wenige Möglichkeiten. Mit viel Einsatzbereitschaft und einer konzentrierten Leistung konnte der wichtige Dreier vor heimischer Kulisse eingefahren werden.
Im anschließenden Auswärtsspiel musste der VfB Stuttgart hingegen die erste Niederlage des Spieltags hinnehmen. Trotz einer engagierten Vorstellung unterlag das Team mit 2:3. Besonders ärgerlich war dabei, dass die Mannschaft offensiv erneut überzeugen konnte, sich defensiv jedoch einige Unaufmerksamkeiten leistete, die letztlich den Ausschlag gaben. Dennoch zeigte die Mannschaft Moral und kämpfte bis zum Schlusspfiff um einen möglichen Punktgewinn.
Die richtige Reaktion folgte dann im dritten Spiel. Erneut vor den eigenen Fans gelang ein weiterer 1:0-Erfolg. Wie schon im ersten Spiel des HeadATs stand die Defensive sehr sicher und bildete die Grundlage für den nächsten wichtigen Sieg. Mit viel Disziplin und Einsatz verteidigte der VfB die Führung bis zum Ende und sicherte sich somit weitere drei Punkte.
Durch die sechs Punkte aus den drei Partien verbessert sich die Ausgangslage des VfB Stuttgart weiter. Mit nun zehn Punkten belegt die Mannschaft aktuell den zweiten Tabellenplatz und befindet sich damit in unmittelbarer Nähe zur Tabellenspitze.
Trainer Florian Kraus zeigte sich nach den Spielen zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft, wollte die aktuelle Platzierung jedoch nicht überbewerten: „Natürlich freuen wir uns über den zweiten Tabellenplatz und den guten Saisonstart. Aber wir stehen noch ganz am Anfang der Saison. Die Tabelle hat zu diesem Zeitpunkt nur eine begrenzte Aussagekraft.“
Gleichzeitig betonte der Trainer die Bedeutung jedes einzelnen Punktes: „Gerade in dieser frühen Phase werden oft die Grundlagen für den weiteren Saisonverlauf gelegt. Deshalb ist es wichtig, dass wir weiter konzentriert arbeiten und jeden Punkt mitnehmen. Die Mannschaft entwickelt sich gut, aber wir wissen auch, dass noch viele schwere Aufgaben vor uns liegen.“
Mit zehn Punkten auf dem Konto und einer insgesamt stabilen Leistung blickt der VfB Stuttgart nun optimistisch auf die kommenden Herausforderungen und möchte seinen Platz in der Spitzengruppe weiter festigen.
Derbytime!
Es ist jetzt wirklich wahr, das erste Derby bei Torrausch zwischen Arminia und Paderborn in der wunderschönen HOME DELUXE ARENA!
Erstmal zum letzten ZAT, man konnte zu Hause sensationell den Spitzenreiter Hamburger SV und den Tabellenzweiten VFB Stuttgart vom Platz fegen. Selbst Coach Daffy war von seiner Leistung des Team`s beeindruckt.
Nur Auswärts lief es leider nicht so nach Plan, da ging man in Kassel leider 0:3 unter. Aber nix destotrotz, konnte man durch die beiden Heimsiege den letzten Tabellenplatz und die Abstiegsregion vorerst verlassen.
Jetzt zum Derby, Arminia und Paderborn konnten sensaionell beide vom letzten Platz auf den zweiten Platz im Pokal vorschiessen und haben somit die Kraft dür die zwischenrunde gespart. Kommt es im Pokal evtl. durch den Viertelfinaleinzug beider Clubs bald zum wiedersehen? Finale sogar?
Arminia Bielefeld wurde durch unsere Scouts sehr gut beobachtet im freien Training und hat die letztern Spiele sehr intensiv beobachtet, so daß wir wissen wie wir zu Hause unseren Fans ein Spektakel liefern können um das Derby für uns zu entscheiden, so Daffy. Daffy sagt aber auch zu seinem ersten Derby, ich will nicht nur spektakel sehen, ich will den Derbydreier haben und sie vernichten, so daß Arminia weiss wer in Ostwestfalen die macht ist!
Arminia soll den wundervollen Stadionnamen HOME DELUXE ARENA immer schön in Erinnerung behalten.
Das erste...
... Ostwestfalen-Derby zwischen Arminia und Paderborn in der Geschichte von Torrausch. Stattfinden wird es in der Home-Deluxe-Arena, was für ein Stadionname...
Aber zunächste in kleiner Rückblick auf den letzten ZAT. Ein geschenkte Punkt in Frankfurt, sonst lief es in der Liga eigentlich normal ab.
Aber im Pokal, da hat die Arminia gezaubert. Mit 4 Siegen konnte man sich vom letzten auf den 2. Platz der Gruppe hochkämpfen. Besonders freute sich Richard über das spektakuläre 4:3 in Kiel. Die Bielefelder ersparen sich damit sogar die Zwischenrunde und sind schon fest im Viertelfinale angekommen.
In der Liga gibt es neben dem Derby auswärts zwei Heimspiele, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Erst kommt der tabellenführer und dann das Schlußlicht der Liga. Mit einer guten Punktausbeute könnte Richards Team erstmals einen Platz im oberen Tabellendrittel ergattern.
Auf und ab
Für Borussia Dortmund gleicht die aktuelle Saison in der Tabelle einer regelrechten Achterbahnfahrt. Nachdem die Mannschaft am vorletzten Spieltag noch deutlich nach unten durchgereicht wurde und wertvolle Punkte im Kampf um die Spitzenplätze einbüßte, folgte prompt die Kehrtwende: Mit einer beeindruckenden Energieleistung konnte sich der BVB eindrucksvoll zurückmelden und ist inzwischen wieder bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgebrochen. Hauptgrund für diesen rasanten Sprung nach oben ist die jüngste Bilanz von zwei wichtigen Heimsiegen vor den eigenen Fans, denen lediglich eine Auswärtsniederlage gegenüberstand.
Doch die Konstanz des Teams wird am kommenden Wochenende direkt wieder auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Es steht zu befürchten, dass das Pendel in der Tabelle mutmaßlich wieder in die andere Richtung ausschlagen könnte. Die Dortmunder bestreiten vor heimischer Kulisse lediglich das Spiel gegen Hessen Kassel. Demgegenüber stehen jedoch gleich zwei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm. Die Reisen zum Werksklub nach Leverkusen sowie zum traditionsreichen 1. FC Köln verlangen der Mannschaft alles ab.
Mittelfeld in der Bundesliga, nächste Runde im DFB Pokal und Showdown in Europa
In der Bundesliga verläuft die Mission Titelverteidigung für Eintracht Braunschweig derweil etwas holprig. Auch am dritten ZAT bleibt der große Befreiungsschlag aus dem unteren Tabellenmittelfeld aus. Das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt gewinnt das Team von Ben zwar, auswärts gibt es in Mönchengladbach (0:3) und bei den Stuttgarter Kickers (0:5) jedoch nichts zu holen. Am vierten ZAT warten der SC Paderborn (H), Waldhof Mannheim (A) und der Hamburger SV (H).
Im DFB Pokal holte die Eintracht neun Punkte am abschließenden ZAT der Gruppenphase und zieht damit in die nächste Runde ein. Gegen Bielefeld ging es mit einer 0:4-Niederlage los, es folgten allerdings drei Siege gegen Bayern München (5:0), den SC Freiburg (7:2) und Borussia Mönchengladbach (4:0). In der Zwischenrunde geht es an drei ZATs um den Einzug ins Viertelfinale.
In der Champions League kommt es am letzten ZAT der ersten Gruppenphase zum absoluten Showdown in der Gruppe von Eintracht Braunschweig. Alle Teams haben sechs Punkte nach vier Spielen auf dem Konto. Für Braunschweig geht es zunächst auswärts zu PAOK Saloniki und anschließend im Eintracht-Stadion gegen Sturm Graz.
Werder stürmt auf Rang drei – Europa-League-Platz erobert
Der SV Werder Bremen hat einen beeindruckenden Zwischenspurt hingelegt und sich nach acht Spieltagen auf den dritten Tabellenplatz vorgeschoben. Nach dem enttäuschenden 0:3 beim 1. FC Köln schien die Mannschaft zunächst ins Mittelfeld abzurutschen, doch die Reaktion der Grün-Weißen fiel eindrucksvoll aus.
Am 7. Spieltag gelang gegen den FC St. Pauli ein souveräner 3:0-Heimsieg. Werder präsentierte sich konzentriert, spielfreudig und defensiv stabil. Die drei Punkte waren nicht nur wichtig für das Selbstvertrauen, sondern auch der Startschuss für einen kleinen Lauf. Noch stärker trat die Mannschaft anschließend bei Borussia Mönchengladbach auf. Mit einem verdienten 4:2-Auswärtssieg bewies Bremen, dass man auch gegen direkte Konkurrenten bestehen kann. Sieben Tore in zwei Spielen sprechen für eine deutlich verbesserte Offensive.
Die Belohnung ist in der Gesamttabelle klar sichtbar. Mit fünf Siegen und drei Niederlagen stehen die Bremer bei 15 Punkten und haben sich vom zehnten auf den dritten Platz verbessert. Besonders bemerkenswert: Werder weist mit 15 erzielten und 15 kassierten Treffern zwar lediglich ein ausgeglichenes Torverhältnis auf, konnte sich aber dank der starken Ergebnisse zuletzt in der Spitzengruppe festsetzen. Punktgleich mit Spitzenreiter Stuttgarter Kickers und Borussia Dortmund trennt die Mannschaft derzeit nur das Torverhältnis von einem noch besseren Tabellenrang.
Die Liga präsentiert sich insgesamt außergewöhnlich ausgeglichen. Zwischen Platz eins und Platz vier liegen lediglich Nuancen. Hinter Werder lauern mit dem Hamburger SV, dem VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen mehrere ambitionierte Verfolger. Jeder Spieltag kann die Tabelle derzeit kräftig durcheinanderwirbeln.
Im kommenden ZAT warten mit Eintracht Frankfurt, den Stuttgarter Kickers und dem SC Paderborn 07 drei richtungsweisende Begegnungen. Gerade die Duelle gegen die Kickers und Paderborn könnten entscheidend dafür werden, ob Werder sich dauerhaft in den internationalen Rängen festsetzt.
Aktuell darf man an der Weser jedoch zufrieden sein: Nach schwierigen Wochen hat die Mannschaft die richtige Antwort gegeben und sich mit starken Leistungen auf einen Europa-League-Platz vorgearbeitet. Nun gilt es, den Schwung mitzunehmen und die gute Ausgangsposition weiter auszubauen.
Der dritte ZAT
Nach drei gespielten ZATs können schon erste Tendenzen in der Bundesliga beobachtet werden.
Zunächst einmal lässt sie sich in drei Gruppen eingliedern: Die Spitzengruppe (14 bis 15 Punkte), das Mittelfeld (12 bis 13 Punkte) und die Verlierer (9 Punkte und weniger).
In der ersten Gruppe hervorzuheben sind die Stuttgarter Kickers mit Trainer millmoor, die in der vorherigen Saison Dritter geworden sind, sowie der VfB Stuttgart mit Florian Kraus (Platz 5 in 2026-1). Man könnte auch von Kill More und Florian Trainergraus sprechen, so gefürchtet sind die Stuttgarter inzwischen.
In der Verlierergruppe befinden sich mal wieder Eintracht Frankfurt mit SamiNo (war nit do), SC Freiburg, Platzhalter für den FC Augsburg, mit Wasserlasser (die Mannschaft kann es nicht sein, es liegt also am Trainer) und SV Walddoof Mannheim mit xMythos1904x.
Und irgendwo dazwischen ist der FC St. Pauli. Im Mittelfeld. „Mittelmaß“ würde Richard sagen. Der dritte ZAT war für uns reine Routine. Heimspiel mit Sieg, Auswärtsspiel mit Niederlage. In keinem der drei Spiele wurde ein Auswärtstor geschossen. Insgesamt war der ZAT langweilig. Nur Bayer 04 Leverkusen knallte die Freiburger 5:1 aus deren Stadion.
Wir freuen uns auf den nächsten ZAT.
Derbysieger SCP!
Der SC Paderborn gewinntdas Derby gegen Arminia Bielefeld knapp mit 1:0. Es war ein brisantes, hochinteressantes Derby gewesen, mit Chancen auf beiden Seiten und das glücklichere Ende, so mus man ehrlicherweise sagen, hatten wir gehabt. Arminia hat einfach das Tor bei Riesen Chancen nicht getroffen.
Stimmung aus beiden Fanlagern war grossartig gewesen und bedankt vom gegenüber dem Coach Richard und seinem Staff für die glückwünsche aus Ostwestfalen. Daffy zu den glückwünschen, das zollt von grossem Respekt und Fairness aus Bielefeld, trotz aller brisanz.
Nun zu den anderen Spielen, auch da kam der SC Paderborn nicht in Fahrt und musste sich beim Torwart bedanken das man beide Spiele nicht höher verloren hat. Es muss sich einiges ändern die nächsten Spiele, daran wird gearbeitet sagt Daffy und wir sind alle überzeugt in Paderborn das das Team die Anweisungen vom Coach verstanden hat und umsetzen wird.
Kraus ist stolz und mahnt zugleich
Der VfB Stuttgart hat mit einem perfekten ZAT ein eindrucksvolles Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen gesetzt. Mit drei Siegen aus drei Spielen holten die Schwaben die maximale Punktausbeute und stehen nun an der Spitze der Bundesliga. Der Lohn für die starken Leistungen ist die Tabellenführung mit zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger. Nach einem bisher überzeugenden Saisonverlauf hat sich der VfB damit eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet, weiß aber auch, dass die Saison noch lang ist und jeder Spieltag neue Herausforderungen bereithält.
Trainer Florian Kraus zeigte sich nach dem erfolgreichen ZAT hochzufrieden mit seiner Mannschaft. Besonders die Konstanz und die konzentrierte Spielweise seiner Elf hätten ihn beeindruckt. „Drei Siege aus drei Spielen sind genau das, was wir uns vorgenommen hatten. Die Mannschaft hat in jedem Spiel mit Leidenschaft, Disziplin und großem Einsatz gearbeitet. Dafür wurden wir am Ende belohnt“, erklärte der Trainer nach dem letzten Spiel.
Trotz aller Freude über die Tabellenführung möchte Kraus jedoch keine Euphorie aufkommen lassen. Der Übungsleiter warnt davor, sich auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen. „Natürlich genießen wir den Moment, aber die Tabelle interessiert mich erst am Ende der Saison. Jetzt gilt unser voller Fokus dem nächsten ZAT. Dort warten zwei ganz schwere Auswärtsspiele auf uns.“
Tatsächlich könnte der kommende Spieltag richtungsweisend werden. Zunächst reist der VfB zu Borussia Dortmund, wo traditionell eine schwierige Aufgabe auf die Stuttgarter wartet. Anschließend geht es zur Eintracht Braunschweig, die ebenfalls als unangenehmer Gegner gilt und gerade vor eigenem Publikum nur schwer zu bezwingen ist. Zum Abschluss empfängt der Tabellenführer dann Arminia Bielefeld vor heimischer Kulisse und möchte dort die starke Serie fortsetzen.
Die Fans dürfen sich also auf spannende Begegnungen freuen. Der VfB Stuttgart reist mit viel Selbstvertrauen zu den kommenden Aufgaben, weiß aber auch, dass jedes Spiel neu erarbeitet werden muss. Gelingt es den Schwaben, auch den nächsten ZAT erfolgreich zu gestalten, könnte sich die Mannschaft an der Tabellenspitze weiter festsetzen und ihre Ambitionen im Kampf um die Meisterschaft eindrucksvoll unterstreichen.
Völlig geflasht...
... von der Schönheit der Home Deluxe Arena vergaß die Arminia im Ostwestfalen Derby das Toreschießen. Glückwunsch an Daffy Duck und sein Team zum Sieg.
Umso besser aufgelegt waren die Stürmer in den Heimspielen. Jeweils viermals netzten die Jungs gegen Mannheim und die Stuttgarter Kickers ein. Für Waldhof wird die Luft langsam ziemlich dünn und die Kickers rutschten von der Tabellenführung auf den 6. Platz ab.
Ob sich die Bielefelder in den Europapokalrängen halten können ist mehr als fraglich. Im Heimspiel erwartet man Hessen Kassel. Das Team steht nur knapp über dem Strcih und wird alles versuchen nicht auf einem Abstiegsplatz zu landen.
Auswärts geht es kaum schwerer. Es geht zum Tabellenführer dem VfB Stuttgart und zum HSV, derzeit Dritter in der Tabelle.
Achterbahnfahrt geht weiter
Ein Sieg zu Hause, zwei Niederlagen in der Fremde – die sportliche Berg- und Talfahrt von Borussia Dortmund reißt nicht ab. Nach den jüngsten Rückschlägen auf gegnerischem Platz geht es in der Tabelle wieder spürbar nach unten, das Team rutscht vorerst auf den zehnten Tabellenplatz ab. Konstanz sieht definitiv anders aus. Die Chance zur Wiedergutmachung lässt jedoch nicht lange auf sich warten. Am kommenden Wochenende stehen für die Mannschaft gleich zwei wichtige Heimspiele auf dem Programm. Vor den eigenen Fans will das Team die Heimbilanz weiter ausbauen und den Abwärtstrend stoppen. Ob es dann in der Tabelle wieder steil nach oben geht, bleibt abzuwarten – die Hoffnung bei den Fans ist jedenfalls groß. Erschwert wird die Mission Wiedergutmachung allerdings durch die jüngste Zusatzbelastung: Die Mannschaft hat eine kräftezehrende und schwierige Woche im Europapokal hinter sich. Für das Trainerteam gilt es nun mehr denn je, die Kräfte der Spieler klug einzuteilen und die Regeneration perfekt zu steuern, um in der Bundesliga wieder voll anzugreifen.
326
Als SamiNo nach dem vierten ZAT wieder auf dem Trainingsplatz stand, sah er aus wie ein Mann, der sich selbst aus einem sehr langen Nebel abgeholt hatte und unterwegs noch irgendwo seinen Appetit verloren hatte. Er war da, ja. Aber dieses „da“ hatte Ränder. Kein Mensch hätte ihn angesehen und gesagt: Das ist einer, der gerade frisch aus drei freien Tagen kommt. Eher: Das ist einer, der sich vorgenommen hat, heute wieder ein normaler Mensch zu sein, und hofft, dass es niemand nachmisst.
Denn der dritte ZAT war ohne ihn vergangen.
Und ohne JP.
Das war neu. Nicht ein Spiel. Nicht eine Pressekonferenz. Ein ganzer ZAT. Drei Partien. Dreimal drei Wochenpunkte, die man normalerweise mit Koffein, Zetteln und gegenseitigen Missverständnissen bestreitet. Stattdessen: Stille. In Frankfurt eine ungewohnte Stille, die sich nicht wie Ruhe anfühlte, sondern wie das Fehlen eines Geräuschs, das man eigentlich störend fand und plötzlich vermisste.
Die Ergebnisse waren eigentümlich genug. 0:0 gegen Stuttgart, 0:4 in Braunschweig, 0:0 gegen Bielefeld. Zwei Nullnummern und dazwischen ein Absturz. Es wirkte wie eine Mannschaft, die sich vorgenommen hatte, keine Fehler zu machen, und dann in Braunschweig beschloss, gleich alle auf einmal abzugeben.
Natürlich begann sofort das übliche Rauschen.
Im Verein fragte niemand öffentlich zu laut nach.
Außerhalb fragten alle zu leise, um hilfreich zu sein.
Der Vorstand reagierte, wie Vorstände auf Unklarheiten reagieren: mit Sitzungen. Im dritten Stock wurde so viel „Lagebewertung“ betrieben, dass zwischenzeitlich der Eindruck entstand, man könne den Tabellenplatz vielleicht durch PowerPoint stabilisieren. Einer der Herren mit Einstecktuch und Krisenstimme sagte den Satz:
„Wir brauchen wieder ein sichtbares Signal.“
Niemand wusste genau, was das bedeutet. In Frankfurt bedeuten sichtbare Signale meist, dass jemand geschniegelt vor Mikrofone tritt und Dinge sagt, die nach drei Niederlagen klingen wie Hustenbonbons gegen Überschwemmungen.
JP fehlte in diesen Tagen ebenfalls. Und wenn JP fehlt, fehlt nicht nur ein Mensch, sondern auch der ganze zusätzliche Verkehr im Raum. Kein wildes Gestikulieren. Keine Diagramme, die wie Drohbriefe aussehen. Keine Sätze wie: „Chef, vielleicht ist das Problem gar nicht defensiv, sondern biografisch.“
Nur Abwesenheit.
Währenddessen äußerte sich aus Hamburg wieder jener Mann, der zu jedem Tabellenstand ungefähr so viel Bescheidenheit mitbringt wie ein Feueralarm bei einer Lesung. Er sortierte die Liga in Gruppen, verteilte Spitznamen, erklärte Frankfurt zur Verliererzone und stellte en passant fest, der Trainer sei „nit do“ gewesen. Das war nicht einmal besonders böse. Eher das gewohnte Fremdschämen in Textform. Andere Menschen bekommen morgens eine Nachricht von der Bank. Torsuchti schreibt erst mal über die Existenz anderer Leute, als hätte ihn jemand mit einem Megafon und mangelnder Impulskontrolle verheiratet.
SamiNo las das später nicht sofort.
JP leider schon.
Als beide zum vierten ZAT zurückkehrten, wirkte es im ersten Moment fast feierlich. Nicht im pathetischen Sinn. Mehr so, wie man erleichtert ist, wenn nach Tagen ohne Warmwasser endlich wieder etwas fließt, auch wenn es zuerst nur rostig kommt.
JP kam mit einer Mappe zurück, auf der schlicht „WIEDER DA“ stand.
SamiNo kam mit Augenringen zurück, die aussahen, als hätten sie ein Eigenleben entwickelt.
„Chef“, sagte JP am ersten Morgen, „der Vorstand möchte ein Zeichen.“
„Dann sollen sie eine Kerze anzünden.“
„Nein, ein sportliches.“
„Dann sollen sie links hinten verteidigen.“
Es war die erste richtige Antwort von ihm seit Tagen. Auch das wurde intern bereits als Fortschritt gewertet.
Der vierte ZAT begann in Bremen. 0:3.
Ein Spiel wie eine Steuerprüfung. Nüchtern, unerquicklich, mit klarer Beweisführung gegen dich. Danach folgte das 3:0 gegen Bayern, ein Ergebnis, das in jeder gesunden Saison als Befreiungsschlag durchgegangen wäre. In Frankfurt wirkte es eher wie jemand, der im brennenden Haus plötzlich die Fenster geputzt hat. Beeindruckend, aber nur begrenzt beruhigend. Danach das 0:1 in Freiburg. Wieder nichts Greifbares, wieder dieses Gefühl, dass die Mannschaft zwar da ist, aber nicht vollständig anwesend.
Damit steht die Eintracht nach elf Spielen auf Platz 17.
Drei Siege, zwei Remis, sechs Niederlagen.
10:19 Tore.
Eine Bilanz, die niemand schönreden konnte, und in Frankfurt gibt es durchaus Menschen, die das beruflich versuchen.
Der Vorstand lud erneut ein. Wieder dritter Stock, wieder Wasser in Gläsern, die zu teuer aussahen für die aktuelle Lage. Diesmal war SamiNo dabei. Er sagte wenig. Eigentlich fast nichts. Einer aus dem Gremium sprach von „Resilienz“, einer von „Ansprache“, einer von „Verantwortungskultur“. JP schrieb mit. Wahrscheinlich nur, um später beweisen zu können, dass all diese Wörter tatsächlich in einem Raum gefallen waren, in dem gleichzeitig Platz 17 an der Wand hing.
Dann fragte einer der Vorstände:
„Herr SamiNo, können Sie garantieren, dass wir nicht absteigen?“
SamiNo sah ihn lange an. Nicht feindselig. Nur müde genug, um ehrlich zu sein.
„Nein“, sagte er.
Pause.
„Aber ich kann garantieren, dass wir endlich aufhören, so zu tun, als sei das hier ein Kommunikationsproblem.“
Danach sagte im Raum eine Weile niemand mehr „sichtbares Signal“.
Draußen auf dem Platz wirkte SamiNo inzwischen wieder wie sein eigener Schatten mit Pfeife. Da. Beweglich. Aber nicht leicht. Es gibt Menschen, die krank werden und danach sagen, jetzt sei alles wieder gut. Bei ihm sah es eher so aus, als habe etwas an ihm gezogen und nichts ganz zurückgelegt. Er funktionierte. Das war im Moment schon beinahe Luxus.
JP beobachtete ihn beim Abschlusstraining zum fünften ZAT.
„Chef“, fragte er vorsichtig, „geht es?“
SamiNo sah auf die Mannschaft, dann auf die leere Tribüne, dann auf das Tor.
„Im Moment“, sagte er, „reicht es für Anwesenheit.“
JP nickte, als wäre das eine Taktik.
Und vielleicht war es das sogar.
Denn in Frankfurt war man inzwischen an einem Punkt, an dem schon das Wiederauftauchen als Fortschritt galt. Nicht glanzvoll. Nicht beruhigend. Aber frontal und vorwärts. Genau so, wie solche Rettungsversuche anfangen: nicht mit Gewissheit, sondern mit jemandem, der es wenigstens wieder bis an die Seitenlinie schafft.
Werder klettert auf Rang zwei – starke Reaktion nach Debakel
Der 4. ZAT hatte für den SV Werder Bremen alles zu bieten: einen Kantersieg, eine empfindliche Niederlage und einen wichtigen Arbeitssieg. Am Ende standen sechs Punkte auf dem Konto der Grün-Weißen – genug, um sich auf den hervorragenden zweiten Tabellenplatz vorzuschieben.
Zunächst ließ Werder im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nichts anbrennen. Mit einem souveränen 3:0-Erfolg zeigte die Mannschaft ihre offensive Qualität und sorgte früh für klare Verhältnisse. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient und unterstrich die Ambitionen der Bremer auf die internationalen Plätze.
Nur einen Spieltag später folgte allerdings ein herber Dämpfer. Bei den Stuttgarter Kickers setzte es eine deutliche 0:5-Niederlage. Die Gastgeber erwischten einen Sahnetag, während bei Werder kaum etwas zusammenlief. Vor allem defensiv offenbarte die Mannschaft ungewohnte Schwächen und musste die höchste Niederlage der bisherigen Saison hinnehmen.
Entscheidend war daher die Reaktion am 11. Spieltag. Gegen den SC Paderborn 07 präsentierte sich Werder wieder deutlich stabiler. In einer umkämpften Begegnung genügte ein Treffer zum 1:0-Erfolg. Die Defensive ließ kaum Chancen zu und die Mannschaft brachte die knappe Führung souverän über die Zeit. Drei wichtige Punkte, die das vorherige Debakel schnell vergessen machten.
Nach elf Spieltagen stehen für Werder nun 21 Punkte aus sieben Siegen und vier Niederlagen zu Buche. Mit 19 erzielten Treffern und 20 Gegentoren weist die Tordifferenz zwar noch Verbesserungspotenzial auf, dennoch reicht es aktuell zu einem starken zweiten Tabellenplatz und damit zu einem Europa-League-Rang. Besonders bemerkenswert ist, dass Werder im Gegensatz zu vielen Konkurrenten bislang kein einziges Unentschieden gespielt hat.
An der Tabellenspitze hat sich der VfB Stuttgart mit 23 Punkten leicht abgesetzt, doch der Rückstand beträgt lediglich zwei Zähler. Die kommenden Aufgaben gegen Waldhof Mannheim, den Hamburger SV und Hessen Kassel könnten richtungsweisend werden. Gelingt es Werder, die starke Heimbilanz zu bestätigen und auswärts konstanter aufzutreten, darf man weiterhin von einer Spitzensaison träumen.
Vierter ZAT
Wieder ein ZAT ohne Auswärtstore in unseren Spielen. Nichts Besonderes also. Etwas abgerutscht sind wir. Von Platz 10 auf Platz 12. Könnte schlimmer sein. Wie bei Borussia Dortmund zum Beispiel. Von Platz 2 auf Platz 10. Was für ein Absturz. Das muss weh getan haben. Oder wollten die Borussen unbedingt auf den zehnten Platz? Egal. SC Freiburg besiegte uns maximaleffizient mit 1:0. Holstein Kiel besiegten wir ziemlich effizient mit 2:0. Da hatten wir mit etwas mehr Gegenwehr gerechnet. Bayer 4:0 Leverkusen machte schließlich kurzen Prozess mit uns. Macht nichts. War eh nur ein Auswärtsspiel. Das einzige Spiel, das an diesem langweiligen ZAT hervorzuheben ist, war Hamburger SV 3:4 VfB Stuttgart. Was für eine Auswärtsattacke. Ich sage euch, mit den Stuttgartern ist echt nicht zu spaßen. Schon gar nicht mit dem VfB. Ansonsten ist der Trainer von Eintracht Frankfurt zurückgekehrt. Noch ein NMT wird er sich wohl nicht leisten. Und Borussia Mönchen Gladbach ist trainerlos geworden. Dabei stehen sie mit 18 Punkten gar nicht so schlecht da. Hoffentlich bekommen sie schnell wieder einen Trainer.
Paderborn setzt sich langsam ab
Der SC Paderborn 07, setzt sich langsam von den Abstiegsrängen ab. Nach dem spektakulären Heimsieg gegen Bayern München, konnte man Auswärts beim SC Freiburg in einem Drama Spiel 4:3 gewinnen. Nur das Spiel in Bremen, ging leider ohne gegenwehr mit 1:0 verloren.
Jetzt hat man sich nachdem verpatzen Saisonstart nun aus der Abstiegszone befreien können und kann sogar mit einem Auge etwas nach oben schielen, aber weiterhin bleibt das Ziel die Klasse zu halten, denn es sind nur 6 Punkte die man vor hat, aber träumen darf man hier in Paderborn nach dem Aufstieg natürlich, vor allem die Fans dürfen das.
Man will auch am kommenden ZAT wieder für Furore sorgen!
Vor allem hört man in Paderborn es sehr gerne wenn die Fans singen wir träumen vom Europapokal, anstatt nie mehr 2. Liga.
Nach Mallorca Nach Madrid jetzt Mönchengladbach!
Jetzt heißt es für den gebürtig aus Karlsruhe geborenen Trainer Picass das Abenteuer in Deutschlands Oberhaus.
Wer ist Trainer Picass fragten sich alle jetzt in Deutschland..
Beim RCD Mallorca war er mittelmäßig erfolgreich...
Anscheinend giab es da mehr Bilder wie er teils mit den Spielern am feiern war.. Jeder Punkt oder Sieg wurde da doppelt gefeiert.. Was aber Real Madrid nicht hinterte in zu verpflichten..
In Madrid war er schnell beim Publikum beliebt aber seine Spielern nicht.. Nach mehreren kämpfen gegen Mittelmaß und Abstiegskampf war es für alle die im Umfeld oder sich intensiv mit Real Madrid beschäftigt hatte.. Schnell klar das es Trainer Picass sich nicht durchsetzen wird..
Trainer Picass jetzt Wunsch Lösung in Gladbach?
Man wird sehen..
Er wollte schon länger wieder in sein Heimatland..
Jetzt können wir entweder staunen oder ...
Die Vereinsführung Mitteilung ist ziemlich überzeugt von ihm:
Konnten einen Trainer überzeugen mit herausragende Werte und genau den richtigen für das was Gladbach jetzt will und steht..
Sind gespannt..
Tabellenführung vergeigt
Die große Euphorie beim VfB Stuttgart hat vorerst einen deutlichen Dämpfer erhalten. Der jüngste ZAT brachte zwar einen 1:0-Heimsieg, doch zwei 0:1-Niederlagen in der Fremde sorgten dafür, dass aus einem komfortablen Spitzenreiter plötzlich nur noch der zweite Platz geworden ist. Statt zwei Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz stehen die Schwaben nun mit einem Zähler Rückstand hinter den ausgerechnet lokal rivalen Stuttgarter Kickers, die die Gunst der Stunde zu nutzen wussten und am VfB vorbeizogen.
Vor allem die Harmlosigkeit in den beiden Auswärtsspielen gibt Anlass zur Sorge. Defensiv stand der VfB zwar über weite Strecken ordentlich, doch nach vorne fehlten Präzision, Durchschlagskraft und vielleicht auch das letzte Quäntchen Mut. Der knappe 1:0-Erfolg im eigenen Stadion konnte da nur bedingt trösten – zu deutlich überwog das Gefühl, wichtige Punkte leichtfertig verschenkt zu haben und eine große Chance auf eine kleine Vorentscheidung im Titelkampf verpasst zu haben.
Trainer Florian Kraus wirkte nach dem ZAT sichtbar genervt von der Berg- und Talfahrt seiner Mannschaft. „Wir müssen endlich konstanter werden. Es kann nicht sein, dass wir einen ZAT stark auftreten und im nächsten wieder unnötig straucheln“, ließ der Coach durchblicken. Gleichzeitig ist ihm aber bewusst, dass die aktuelle Tabellenlage objektiv gesehen noch immer über den ursprünglichen Erwartungen liegt. Der VfB spielt eine insgesamt starke Saison, doch der eigene Anspruch ist inzwischen gewachsen.
Im kommenden ZAT sollen deshalb wieder klare Zeichen gesetzt werden: mehr Tore, mehr Punkte, mehr Konsequenz in beiden Strafräumen. Vor allem im direkten Fernduell mit den Kickers will man Druck aufbauen und die lokale Hackordnung gerade rücken. Die Qualität im Kader ist vorhanden – nun geht es darum, sie über mehrere ZATs hinweg konstant auf den Platz zu bringen.
Quo vadis...
... wohin gehst du, Arminia? Diese Frage wird der letzte ZAT der Hinrunde beantworten.
Am letzten ZAT gelang ein überzeugender Auswärtssieg im Volksparkstadion. Geht dem HSV so langsam die Luft aus? Im Heimspiel leistete Hessen Kassel erbitterte Gegenwähr und es sprang nur ein hauchdünnes 1:0 heraus. Im letzten Spiel unetrstrich der VfB Stuttgart seine hervorragende Leistung in dieser Saison. Es gibt schon einige, der Florian Kraus als kommenden Meistertrainer sehen.
In den drei Spiel dieses ZAT kommt es zu Duellen mit anderen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld. Achtung, der BVB, Eintracht Braunschweig und die Werder haben alle den Blick Richtung Europapokalplätze gerichtet. Wenn Armina mithält, könnte sie auch nach Europa gehen...
Wohin sie im Pokal geht, wird später entschieden, da die Armina erst in den ko-Spielen wieder gefordert ist. Vielleicht gut bei um die 40°.
Ende der Hinrunde
Zwei wichtige Heimsiege haben Borussia Dortmund den erhofften Schub verpasst: Für den BVB geht es in der Tabelle rauf auf Platz 7. Damit sorgt das Team für Erleichterung im eigenen Lager. Der Blick richtet sich nun voll auf den Abschluss der Hinrunde, der den Dortmundern ein anspruchsvolles Restprogramm beschert. In den kommende Woche stehen zwei knifflige Auswärtsaufgaben bei Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt an, dazwischen tritt die Mannschaft vor heimischer Kulisse gegen Arminia Bielefeld an. Diese Partien werden richtungsweisend dafür sein, mit welcher Ausgangslage der BVB in die Rückrunde startet. Trotz kleinerer Rückschläge zieht der Trainer ein positives Zwischenfazit und zeigt sich mit dem bisherigen Saisonverlauf im Allgemeinen zufrieden. Die Basis für ein erfolgreiches Fußballjahr ist gelegt, denn die Schwarz-Gelben tanzen weiterhin auf allen Hochzeiten: Man ist aktuell noch in allen drei Wettbewerben vertreten. Wenn das Team die Konstanz aus den jüngsten Heimspielen beibehält, stehen den Fans bis zum Sommer noch viele packende Pflichtspielabende bevor.
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Der Sommer hat Deutschland im Griff, und die Bundesliga tut derzeit alles, um meteorologisch mitzuhalten. Es ist heiß, schwer, unerquicklich. Selbst der Wind wirkt lustlos. Auf dem Trainingsgelände der Eintracht steht die Luft so still, als habe jemand beschlossen, dass Bewegung in Frankfurt bis auf Weiteres nur noch theoretisch stattfinden soll.
SamiNo sitzt am Rand des Platzes auf einer dieser weißen Plastikbänke, die bei 37 Grad eine Temperatur entwickeln, bei der man als Mensch unweigerlich über eigene Lebensentscheidungen nachdenkt. Neben ihm steht eine Kühlbox, in der ursprünglich Eis war. Jetzt ist es nur noch Wasser mit Vergangenheit. JP hat das natürlich sofort zu einer Metapher erklärt.
„Chef“, sagt er und fächelt sich mit dem Trainingsplan Luft zu, „die Liga ist wie diese Kühlbox. Von außen professionell. Innen alles am Schmelzen.“
SamiNo nickt nicht einmal. Er trägt Sonnenbrille, Kappe und diesen Gesichtsausdruck, den Trainer im Sommer bekommen, wenn sie wissen, dass sie Tabellenplätze nicht eincremen können. Frankfurt hat nach fünf ZATs 17 Punkte, Platz 14, ein Torverhältnis von 18:21 und damit exakt jene Sorte Bilanz, die sich anfühlt wie ein lauwarmer Apfelschorlenrest: nicht dramatisch, aber unerquicklich.
Auf dem Platz traben die Spieler in einer Intensität, die höflich andeutet, dass auch sie nur Menschen sind. Es ist diese Hitze, in der jeder Lauf aussieht wie eine Verhandlung mit dem eigenen Kreislauf. JP jedoch ist in seinem Element. Er hat für diesen Tag ein neues Verfahren entwickelt. Es heißt „thermische Wahrheit“.
„Jeder Spieler“, erklärt er, „zeigt bei Hitze seinen echten Charakter. Wer sich jetzt bewegt, meint es ernst. Wer nur glänzt, ist bloß Schweiß.“
SamiNo antwortet: „Das ist der erste dumme Satz von heute, und es ist erst elf Uhr.“
JP nimmt das als Lob.
Während Frankfurt versucht, bei 37 Grad nicht den Glauben an Raumaufteilung zu verlieren, liest JP laut aus dem neuesten Text aus Hamburg vor. Torsuchti, wieder einmal tief in der eigenen Klassenkampfrhetorik versunken, hat die Liga in Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht sortiert, als wäre die Bundesliga ein Immobilienprospekt mit Größenwahn. St. Pauli habe nun wieder Anschluss an die Oberschicht gefunden, alle anderen „rumdümpelnden“ Vereine gehörten dorthin, wo sie eben seien. Es ist die Art von Text, die nur entsteht, wenn Hitze auf Eitelkeit trifft und niemand rechtzeitig das Fenster öffnet.
„Er redet wie ein Mann“, sagt SamiNo trocken, „der bei 34 Grad im Dachgeschoss sitzt und sich für einen Soziologen hält, weil er eine Tabelle lesen kann.“
JP lacht zu laut. Dann wird er wieder ernst.
„Aber Chef, vielleicht hat die Hitze ihn nur freigelegt.“
„Dann hätte man besser etwas drübergelassen.“
Tatsächlich ist dieses warme Wetter die ehrlichste Figur dieser Liga. Es entlarvt alles. Die großen Sprüche wirken bei 30 Grad noch anstrengender als sonst. Die Tabellenführer sehen plötzlich nicht mehr majestätisch aus, sondern einfach nur verschwitzt. Selbst Siege haben etwas Erschöpftes. Die Kickers stehen oben, Stuttgart knapp dahinter, Leverkusen im Windschatten, und alle wirken, als müssten sie nach jedem Schlusspfiff erst einmal in einen Schatten gestellt werden.
St. Pauli wiederum ist nach dem perfekten ZAT auf Platz sechs geklettert und feiert sich, als sei die Sonne eigens über dem Kiez aufgegangen. Dabei liest sich ihre Lage bei genauerem Hinsehen wie ein überhitztes Versprechen: 24 Punkte, 25:20 Tore, 34,1 TK, viel Text, viel Tonfall, aber weiterhin genug offene Flanken, damit jeder halbwegs nüchterne Gegner einen Spalt findet. Der Unterschied zwischen Pathos und Hitzschlag ist in diesen Tagen ohnehin fließend.
Und Frankfurt? Frankfurt sitzt in dieser Wetterlage wie ein Büroangestellter ohne Ventilator: nicht ganz unten, aber nah genug an der Verzweiflung, um jede kleine Brise für einen Fortschritt zu halten. Das 5:0 gegen Kiel war wie ein plötzliches Gewitter, laut und kurz erlösend. Danach das 0:2 in Leverkusen, dann das 3:0 gegen Köln. Drei Ergebnisse, drei Temperaturen, keine endgültige Wahrheit. Genau deshalb mag SamiNo den Sommer nicht. Der Sommer tut immer so, als sei alles eindeutig. Ist es aber nicht.
JP hat inzwischen die Getränkekisten nach „mentaler Kühlung“ sortiert. Wasser für die Defensive, Iso für die Flügel, Apfelschorle für die Spieler, „die noch an sich arbeiten“. Niemand weiß, was das bedeutet. Ein junger Mittelfeldspieler greift versehentlich zur falschen Kiste, worauf JP sofort ruft: „Nein! Du bist heute klarer Sechser, kein schaumiger Achter!“
SamiNo nimmt die Sonnenbrille ab, reibt sich die Augen und schaut auf den Platz. Dann auf JP. Dann in den weiß flimmernden Himmel über Frankfurt.
„Weißt du“, sagt er schließlich, „vielleicht ist die Liga im Sommer gar nicht härter. Sie ist nur ehrlicher. Jeder sieht erschöpft aus. Einige sind es nur eben schon länger.“
JP schweigt für einen seltenen Moment. Vielleicht wegen der Hitze. Vielleicht, weil es stimmt.
Kurz darauf pfeift SamiNo die Einheit ab. Nicht aus taktischen Gründen. Einfach, weil Menschen aus Fleisch sind und nicht aus Schlagzeilen. Die Spieler trotten Richtung Kabine. JP bleibt noch einen Moment stehen, schaut über den leeren Platz und wischt sich den Schweiß von der Stirn.
„Chef“, sagt er leise, „glaubst du, die Tabelle kippt noch?“
SamiNo setzt die Sonnenbrille wieder auf.
„In dieser Hitze kippt alles irgendwann.“
Werder verliert den Anschluss an die Spitze
Der 5. ZAT hat dem SV Werder Bremen einen empfindlichen Dämpfer im Kampf um die Spitzenplätze beschert. Nach nur einem Punkt aus den drei Begegnungen rutschen die Grün-Weißen von Rang zwei auf Platz zehn der Tabelle ab. Mit 22 Punkten liegt Werder zwar weiterhin in Schlagdistanz zur Spitzengruppe, doch die Liga präsentiert sich in dieser Saison außergewöhnlich eng.
Dabei begann der Spieltag mit einem torlosen Remis beim SV Waldhof Mannheim. Defensiv ließ Werder kaum etwas zu, offensiv fehlte jedoch die letzte Konsequenz. Das 0:0 war ein Ergebnis, das beiden Mannschaften nur bedingt weiterhalf.
Noch schmerzhafter war anschließend die 1:2-Heimniederlage im Nordderby gegen den Hamburger SV. In einer umkämpften Partie hatten die Bremer durchaus ihre Möglichkeiten, mussten sich aber einem effektiveren Gegner geschlagen geben. Gerade weil der HSV als direkter Konkurrent im oberen Tabellenbereich unterwegs ist, wog diese Niederlage doppelt schwer.
Zum Abschluss setzte es dann eine deutliche 0:3-Pleite bei Hessen Kassel. Die Gastgeber erwischten einen Sahnetag, während Werder offensiv kaum Akzente setzen konnte. Damit blieb die Mannschaft in zwei der drei Begegnungen ohne eigenen Treffer – ein Umstand, der Trainer und Fans gleichermaßen Sorgen bereiten dürfte.
Trotz des enttäuschenden ZAT besteht jedoch kein Grund zur Panik. Zwischen Tabellenführer Stuttgarter Kickers (27 Punkte) und Werder Bremen auf Rang zehn liegen lediglich fünf Zähler. Kaum eine Liga war in den vergangenen Jahren so ausgeglichen wie diese. Schon ein erfolgreicher Spieltag kann mehrere Plätze nach oben bedeuten.
Genau darauf hoffen die Bremer nun im kommenden ZAT. Mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wartet zunächst ein echter Härtetest gegen den Tabellenzweiten. Anschließend geht es zu Eintracht Braunschweig, bevor Arminia Bielefeld an die Weser reist. Drei Spiele gegen direkte Konkurrenten – und damit die perfekte Gelegenheit, den misslungenen 5. ZAT vergessen zu machen und wieder Kurs Richtung obere Tabellenhälfte aufzunehmen.
Ein perfekter ZAT für den FC St. Pauli!
Das war ein perfekter ZAT für den FC St. Pauli! Drei Spiele, drei Siege! Wir haben sowohl den 1. FC Köln als auch Borussia Dortmund mit maximaler Kosten-Nutzen-Effizienz 1:0 besiegt. Im Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach hätten zwei Tore gereicht, aber wir wollten auf Nummer sicher gehen. So wurden sie 1:5 geplättet. Das war wirklich ein schlechter Tag für Borussia. Uns brachte dies 9 Punkte und einen Aufstieg von Platz 12 auf Platz 6.
Damit gehören wir wieder der Oberschicht an (24 Punkte und mehr). Die Mittelschicht ist mit drei Mannschaften sehr klein (21 bis 22 Punkte), die Unterschicht dafür doppelt so groß (18 Punkte und weniger). Alle Vereine, die dort rumdümpeln, gehören auch dorthin. Allesamt unterstes Niveau.
Mit 34,1 TK stehen wir noch recht gut da, wenngleich wir uns leicht unter dem Durchschnitt von 36,0 befinden. Noch dominieren die beiden Stuttgarter Mannschaften, doch die Kickers haben eindeutig zu viel TK verbraucht. Das wird sich rächen. Der Hamburger SV hat noch weniger TK und musste gleichzeitig zwei Heimniederlagen hinnehmen. Der HSV ist Hamburg nicht würdig. Das ist nur der FC St. Pauli, „der Stadtteilklub“.
Entscheidende Wochen
Für Eintracht Braunschweig beginnen die entscheidenden Wochen der Saison 2026-2. In allen drei Wettbewerben ist die Mannschaft von Trainer Ben noch vertreten und kann auf ein erfolgreiches Abschneiden hoffen.
In der Bundesliga steht Braunschweig nach der Hinrunde als Titelverteidiger mit 27 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. Nach dem durchwachsenen Saisonstart hat sich die Entracht stabilisiert, weshalb die Tendenz in der zweiten Saisonhälfte nach oben zeigt.
Im DFB Pokal darf sich Ben mit seiner Mannschaft über den Einzug ins Viertelfinale freuen. Nach dem Gruppenaus in der Vorsaison ist das Erreichen der KO-Phase schon ein Erfolg. Doch die hungrige Eintracht will mehr.
In der Champions League hat Braunschweig bei Bens Königsklassenpremiere die erste Gruppenphase überstanden und kämpft nun in der zweiten Gruppenphase um den Einzug ins Achtelfinale. Die Ausgangslage ist zwar spannend, das Weiterkommen jedoch in der eigenen Hand.
Entscheidender könnten die kommenden Wochen für Ben und seine Eintracht aus Braunschweig demnach kaum sein.
Hinrunde mit Saisonziel erreicht!
Der SC Paderborn hat das in der Hinrunde geschafft, was als Saisonziel ausgerufen wurde. Mit der Mission Klassenerhalt was noch ein weites Stück zu gehen ist.
Coach Daffy wird weiter Intensiv mit dem Team arbeiten und weiss wo er auch in der Rückrunde ansetzen muss. Am Anfang der Saison sah es ja garnicht gut aus, mittlerweile kann man mit 5 Punkten Vorsprung vorm Abstiegsplatz etwas ruihger die Lage angehen. Trotzdem wird Daffy weiter hart arbeiten in der Rückrunde um den Fans auch ein zweites Jahr Bundesliga präsentieren zu können, das hat man in Ostwestfalen sich verdient. Vor allem lieben sie das Derby gegen die Arminia was immer wieder zu einem riesigen Kartenandrang führt und das Stadion gleich 5 mal voll machen könnte.
Nun wird man beim nächsten ZAT eine schwierige Aufgabe vor der Brust haben, denn man kann sich noch sehr gut an das 1:4 daheim gegen Mönchengladbach zum Auftakt erinnern und die schmerzahfte Niederlage gegen Frankfurt, wo man gleich im Tabellenkeller gestanden hat.
Man will in dieser Rückrunde besser starten, als wie zum Anfang der Saison!
VfB entdeckt die Lust am Toreschießen – doch der ganz große Befreiungsschlag bleibt aus
Beim VfB Stuttgart scheint der Offensivknoten endlich geplatzt zu sein. Nach Wochen, in denen die Schwaben immer wieder mit ihrer Chancenverwertung haderten, präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Florian Kraus im aktuellen ZAT deutlich treffsicherer. Besonders erfreulich: Auch auswärts fand der VfB nun endlich den Weg ins gegnerische Tor – und das gleich mehrfach.
In Freiburg und Bremen erzielten die Stuttgarter jeweils drei Treffer. Ein klares Zeichen dafür, dass die Offensive wieder an Selbstvertrauen gewonnen hat und sich die Mannschaft nicht mehr versteckt. Allerdings blieb der ganz große Lohn aus. Trotz der starken Angriffsleistung reichte es in beiden Auswärtsspielen nicht zum Sieg. Sowohl in Freiburg als auch in Bremen musste sich der VfB am Ende mit einem Unentschieden zufriedengeben. Für die Zuschauer waren es spektakuläre Partien, für die Stuttgarter Verantwortlichen jedoch sicherlich auch Spiele mit gemischten Gefühlen.
Immerhin gelang im dritten Spiel des ZAT ein knapper, aber wichtiger 3:2-Erfolg. Dieser Sieg sorgte dafür, dass der VfB weiter ganz oben mitmischt. Aktuell steht Stuttgart auf Rang drei und darf weiterhin auf einen starken Abschluss der Hinrunde hoffen.
Trainer Florian Kraus gab sich nach den Spielen gewohnt gelassen. Zufrieden zeigte er sich vor allem mit der neu gewonnenen Durchschlagskraft seiner Mannschaft. Gleichzeitig war aber auch zu spüren, dass die kommenden Aufgaben an Bedeutung gewinnen. Gerade mit Blick auf den Start der Rückrunde liegt eine gewisse Anspannung in der Luft.
Der VfB hat gezeigt, dass er offensiv wieder gefährlich ist. Nun wird es darauf ankommen, diese Trefferquote mit mehr Stabilität zu verbinden. Gelingt das, könnte Stuttgart auch in den kommenden Wochen eine entscheidende Rolle im oberen Tabellendrittel spielen.
Unmittelbar...
... nach dem Abpfiff verließ Richard das Stadion und sprang in den vor dem Stadion wartenden Wagen mit seinen gepackten Koffern.
"Die Hinrunde hat mich so viel Nerven gekostet, ich brauche jetzt eine Auszeit." So der Trainer und raste Richtung Flughafen.
Eine Woche Sonne am Mittelmeer muss reichen. Hoffen kann man nur, dass er vor Ende der kurzen Pause rechtzeitig zum Start der Rückrunde zurück in Bielefeld ist. Schade wäre es, die gute Ausgangsposition nach der Hinrunde aufs Spiel zu setzen .
Mit Bayern München und dem SC, ja SC! Freiburg warten einmal der Tabellennachbar und dann ein Team, das gerade noch über den Strich steht.
Im Pokal stehen zwei weitere Duelle mit Eintracht Braunschweig an. In der ersten Runde des Pokals konnten beide Mannschaften jeweils ein Spiel für sich entscheiden.
Merkwürdig, dass die Vereinsbosse in so einer entscheidenden Situation dem Trainer Urlaub gewähren.
Start der Rückrunde
Nach Abschluss einer ereignisreichen Hinrunde findet sich Borussia Dortmund aktuell auf dem 7. Tabellenplatz wieder. Was auf den ersten Blick wie eine Enttäuschung wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als spannende Ausgangslage für die zweite Saisonhälfte: Die Schwarz-Gelben trennen lediglich sechs magere Punkte vom Spitzenreiter FC St. Pauli. Damit bleiben die Schwarz-Gelben in absoluter Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Zum Abschluss der Hinrunde musste der BVB zwei bittere Dämpfer in der Fremde hinnehmen und kassierte dort zwei Niederlagen. Vor den eigenen Fans im Westfalenstadion agierten die Dortmunder jedoch gewohnt souverän und konnten das Heimpiel siegreich gestalten. Diese Heimstärke soll nun auch das Fundament für die Rückrunde bilden. Der Auftakt in das neue Jahr hält direkt wegweisende Duelle bereit. Zunächst empfängt die Borussia im heimischen Stadion Werder Bremen. Anschließend warten intensive Spiele im Süden: Sowohl in der Bundesliga als auch im prestigeträchtigen DFB-Pokal geht es gegen die Stuttgarter Kickers.
Adel und Kaiser
Die Ordnung in der Welt der Bundesliga, nein, in der Welt von Torrausch, ist wiederhergestellt. Der FC St. Pauli grüßt triumphierend von oben. Der Verein gehört unbestritten dem Adel an. Angeführt wird er vom Anführer der Bundesliga, nein, von Torrausch: Kaiser Torsuchtihito. Nur ihm konnten zwei perfekte ZATs hintereinander gelingen. Nur er konnte die Befehle erteilen, die in sechs Spielen 18 Punkte bringen würden. Nur er darf über die Welt der Bundesliga, nein, über die Welt von Torrausch gebieten. Es lebe Kaiser Torsuchtihito!
Die Spiele am 6. ZAT waren eine taktische Meisterleistung: Kein Plan Frankfurt wurde gekonnt 1:0 besiegt, SC Faderborn 00 sogar 3:0. Ganz nebenbei plätteten wir die gefürchteten Stuttgarter Kickers in deren eigenem Stadion 1:2. Einmal ein Tor, einmal zwei Tore und einmal drei Tore gesetzt. Welche Schönheit. Kaiser Torsuchtihito kombiniert Können mit Kunst. Dann noch die 33 Punkte. Der SC St. Pauli befindet sich auf dem höchsten erreichbaren Freibrauergrad.
Damit ist die Hinrunde vorbei. Und sie endete mit einem totalen Triumph des Kiezklubs. Wir freuen uns auf eine ebenso erfolgreiche Rückrunde. Es lebe der FC St. Pauli!
Man setzt sich fest
Der VfB Stuttgart hat seine starke Form erneut bestätigt und den zweiten Tabellenplatz weiter gefestigt. Die Schwaben bleiben damit erster Verfolger von Spitzenreiter St. Pauli und dürfen weiter von der Meisterschaft träumen. Mit konstanten Leistungen und einer stabilen Mannschaft hat sich das Team von Trainer Florian Kraus in den vergangenen Wochen eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet.
Nun richtet sich der Blick jedoch bereits auf den kommenden ZAT, der es in sich haben wird. Das absolute Highlight wartet in Stuttgart, wenn Tabellenführer St. Pauli zum Gipfeltreffen anreist. Es ist das Duell der beiden derzeit besten Mannschaften der Liga und könnte richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf werden. Gleichzeitig muss der VfB auch zwei anspruchsvolle Auswärtsspiele bestreiten. Eine echte Belastungsprobe für die Mannschaft, die in kurzer Zeit mehrfach auf höchstem Niveau gefordert sein wird.
Trainer Florian Kraus bleibt trotz der positiven Ausgangslage gewohnt sachlich. „Wir haben uns eine sehr gute Position erarbeitet, mehr aber auch nicht. Der kommende ZAT wird zeigen, wohin die Reise in dieser Saison gehen kann. Gegen St. Pauli und in den beiden Auswärtsspielen brauchen wir absolute Konzentration und die nötige Konsequenz über 90 Minuten“, erklärte der Coach.
Besonders wichtig wird dabei sein, dass die Offensive vollständig zur Verfügung steht. In den vergangenen Wochen überzeugten die Stuttgarter immer wieder mit ihrer Durchschlagskraft vor dem Tor. Kraus weiß jedoch, wie schnell sich das Blatt wenden kann. „Natürlich hoffen wir, dass unsere Stürmer verletzungsfrei bleiben. Sie sind aktuell in einer hervorragenden Verfassung und geben uns die Qualität, enge Spiele für uns zu entscheiden.“
Die Vorfreude auf das Spitzenspiel ist in Stuttgart bereits deutlich zu spüren. Fans, Mannschaft und Verantwortliche wissen, welche Bedeutung die kommenden Partien besitzen. Gelingt es dem VfB, auch diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, könnte der Traum vom ganz großen Wurf in dieser Saison noch einmal deutlich greifbarer werden.
Schwach in die neue Runde gestartet
jetzt mit beginn der Rückrunde startet der SC Paderborn genau wie mit dem Start in der Hinrunde und zwar Punktlos. Nur mit dem Unterschied, das man ndank des punktepolsters nicht auf einem Abstiegsplatz steht.
Coach Daffy muss jetzt wieder an ein paar Stellschrauben drehen, wo man mit Agressivität und viel Ballbesitz das Spiel wieder an sich nimmt.
Vor allem steht am kommenden Wochenende daheim ein sehr wichtiges Heimspiel gegen Waldhof Mannheim an, denn da muss man die weichen stellen, mit einem Sieg könnte man somit den Abstand evtl. vergrössern. Da man zu Hause spielt muss ein Dreier Pflicht sein, denn die Konkurrenz die unten steht lauert doch nur auf Punktverluste und man ist schneller wieder zurück in Liag 2 als man schauen kann.
Beim Heimspiel kommt mit dem BVB ein absoluter Topfavorit nach Paderborn, worauf sich unsere Fans sehr freuen, denn darauf hat man in Paderborn gewartet, endlich gegen Clubs zu spielen wo Top Clubs kommen und mit dem BVB ein absoluter Meisterschaftskandidat kommt und wir versuchen wollen, einfach nur unseren besten Fussball zu spielen und mal schauen was dabei herauskommt. Den Fans ein Fest zeigen wollen.
Durchwachsen...
... war der Start der Arminen in die Rückrunde, der vom Co-Trainer der Bielefelder begleitet wurde, während der Chefcoach Urlaub machte.
Dabei sah es erst in München super für Bielefeld aus. Schnell führten die Ostwestfalen mit 2:0 und den Bayern fiel zunächst nichts ein. Dann wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer. Und in der Schlussphase drehten die Münchner das Spiel. Manch Fan sah hier Parallelen zum denkwürdigen 3:2 der Argentiner gegen Ägypten bei der WM.
Wenig spektakulär dann das magere 1:0 im Heimspiel.
In der nächsten Runde gibt es zwei Auswärtsspiele. Wobei gerade bei den Kieler Störchen, die am Tabellenende festsitzen durchaus ein 3er machbar wäre. Dann würde die Arminia auch nach dem ZAT auf einem Platz für Europa stehen.
Wechselhafter Start
Borussia Dortmund erlebt einen Start in die Rückrunde, der von Gegensätzen geprägt ist. Die Mannschaft startete zunächst mit einem souveränen und spielerisch überzeugenden Heimsieg vor den eigenen Fans im Westfalenstadion. Doch die anfängliche Euphorie wurde prompt gedämpft: Im darauffolgenden Spiel kassierte der BVB eine krachende Auswärtsniederlage, bei der in der Defensive kaum etwas zusammenlief. Trotz dieser sportlichen Achterbahnfahrt der Gefühle hält sich der Schaden in Grenzen. Dank der bisherigen Punkteausbeute behalten die Schwarz-Gelben weiterhin den 7. Tabellenplatz. Die kommenden Wochen werden nun zur absoluten Reifeprüfung für das Team. Am nächsten Spieltag wartet ein echter Kracher im heimischen Westfalenstadion: Das prestigeträchtige Duell gegen den FC Bayern München steht an. Direkt im Anschluss reist der BVB für ein schweres Auswärtsspiel zum SC Paderborn, bevor Zuhause der SC Freiburg wartet. Ob Borussia Dortmund den Anschluss nach oben dauerhaft halten kann, wird sich nach diesen Partien zeigen.
Urlaub
Bin im Urlaub, daher fallen meine Berichte leider aus.
Ein Loblied auf den Kaiser
"Für den FC St. Pauli beginnt die Rückrunde dort, wo sie in der Hinrunde aufgehört hat: Auf Platz 1. Und so soll es bleiben. In kaiserlicher Manier besiegten die Aristokraten vom Kiez unter der Anführung von Kaiser Torsuchtihito den SV Walddoof Mannheim 3:0 und den Hamburger Schwammverein 1:2. Welche durchlauchte Leistung des imperialen Vereins! Währenddessen baut Kaiser Torsuchtihito seine Weltmachtstellung im Torrausch-Universum weiter aus und hat ein neues Lager in Argentinien aufgeschlagen. Nichts kann ihn aufhalten. Nicht nur in Deutschland belegt seine Mannschaft momentan den ersten Platz, sondern auch in Japan. Was Kaiser Torsuchtihito anfasst, wird zu Gold. Wo seine Truppen hinschlagen, da wächst kein Gras mehr. Die ganze Welt liegt ihm zu Füßen. Sein taktisches Geschick, seine natürliche Dominanz und seine visionäre Weitsicht adeln ihn zum einzig wahren Herrscher. Es lebe Kaiser Torsuchtihito".
- Unbekannter Schreiber
Hat die Arminia...
... den Anschluss verloren? Durch die beiden deutlichen Niederlagen am letzten ZAT ist das Ziel Europa für die Ostwestfalen etwas in die Ferne gerückt.
Zum Tabellenfünften aus Dortmund fehlen jetzt schon 5 Punkte und auch das Torverhältnis ist schwach. Am nächsten ZAT gilt es für Richards Team Zeichen zu setzen. Seit Wochen ausverkauft ist das Spiel gegen St. Pauli. Die Kiezkicker grüßen von der Tabellenspitze und sind auswärts bärenstark. Auch Frankfurt, der zeite Heimgegner konnte wiederholt auf des Gegners Platz punkten. Es ist also vorsicht geboten!
Die Reise muss Bielefeld zur Fohlenelf antreten. Die spielen im Moment mal Weltklasse und sind dann mal wieder nicht einmal Kreisklasse. Ob die auswärtsschwachen Bielefelder gegen die Wundertüte punkten können?
Und schlußendlich geht es für die Arminen gegen Braunschweig endlich im Pokal weiter. Die Mannschaft von Ben tanzt nicht mehr auf drei Hochzeiten und realistisch gesehen ist der Pokal für die die einzige Chance in dieser Spielzeit noch einen Titel zu holen.
Wichtige Siege
Dank zweier Heimsiege im heimischen Westfalenstadion und eines knappen Auswärtserfolgs gelingt Borussia Dortmund der verdiente Sprung auf Platz 5 der Tabelle. Die Mannschaft zeigt sich formverbessert und blickt nach den jüngsten Erfolgserlebnissen selbstbewusst nach vorne. Doch viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem Team nicht. Am kommenden Spieltag warten zwei echte Härteprüfungen in der Fremde: Auf dem Programm stehen zwei schwere Auswärtsspiele. Die Reise führt Schwarz-Gelb zunächst zum SV Waldhof Mannheim, bevor das nächste Duell beim Hamburger SV wartet. Beide Gegner werden den Dortmundern in ihren Heimstätten alles abverlangen. Um in diesen schwierigen Partien zu bestehen und sich in der Tabelle weiter oben festzusetzen, muss vor allem die Defensivleistung stimmen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Abwehr stabil genug steht und ob der BVB den positiven Trend fortsetzen kann. Ein Schlüssel zum Erfolg wird sein, die Konzentration über die volle Distanz hochzuhalten. Die Fans dürfen sich auf packende und richtungsweisende Fußballspiele freuen, die zeigen werden, wohin der Weg für die Borussia in dieser Saison führt.
Letzter Strohhalm
Die Mission Titelverteidigung steht in Braunschweig unmittelbar vor dem Scheitern. Der Rückstand auf den Tabellenführer FC St. Pauli beträgt für die Eintracht mittlerweile satte zwölf Punkte. Bei noch zwölf ausstehenden Spielen steht Ben demnach vor einer Herkulesaufgabe.
Im DFB Pokal hat Eintracht Braunschweig die Zwischenrunde überstanden und trifft am kommenden Wochenende im Viertelfinale auf Arminia Bielefeld.
In der Champions League scheitert Ben in seiner Debüt-Saison höchst dramatisch in der zweiten Gruppenphase. Ein Punkt haben ihm und seiner Eintracht gefehlt, um ins Achtelfinale einzuziehen. Das bedeutet, dass er sich nun mit seiner Mannschaft voll und ganz auf die Aufgaben im Endspurt auf nationaler Ebene konzentrieren kann.
"Wenn wir am Ende unseren Titel nicht verteidigen können, wollen wir uns wenigstens für Europa qualifizieren", betont Ben.
Der FC St. Pauli spielt unwiderstehlich gut!
Der FC St. Pauli setzt seinen Triumphzug in der Bundesliga fort. Verzweifelt versuchen die anderen Mannschaften uns daran zu hindern, die Macht, äh, den Titel zu ergreifen – vergeblich. Sowohl der Kann schön verlieren (KSV) Kessen Hassel als auch Zwietracht Braunschweig wollten uns als Auswärtsmannschaft (!) den Heimsieg klauen. Ohne Erfolg. Ersterer wurde mit 1:2 abgefertigt, letzterer sogar mit 5:2. Netter Versuch, aber bei uns braucht es wirklich mehr. Wir lassen uns nicht so einfach abfertigen. Auf der anderen Seite gewann der VfB Stuttgart 5:0 gegen uns. Einerseits war diese Niederlage ärgerlich, weil es sich bei ihnen doch um den einzigen noch verbleibenden direkten Konkurrenten handelt. Andererseits hatten wir gewusst, dass die Stuttgarter so viele Tore schießen würden, eben weil es für sie ein Heimspiel und die einzige Chance war, uns noch an den Fersen zu kleben. Egal, auch die werden wir früher oder später abschütteln und dann holen wir uns endlich die wohlverdiente Meisterschale!
Werder mit starkem Zwischenspurt – sieben Punkte aus drei Spielen
Der 8. ZAT verlief für Werder Bremen nahezu optimal. Mit sieben Punkten aus drei Partien konnten die Grün-Weißen ihre gute Form bestätigen und sich in der Tabelle weiter nach oben arbeiten.
Den Auftakt machte ein hart umkämpfter 2:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg. In einer ausgeglichenen Begegnung bewies Werder die nötige Effizienz und nahm drei wichtige Zähler aus dem Breisgau mit. Noch knapper wurde es am folgenden Spieltag gegen Holstein Kiel. Vor heimischer Kulisse reichte ein einziger Treffer zum 1:0-Erfolg. Defensiv stand die Mannschaft über die gesamte Spielzeit sicher und ließ kaum gefährliche Aktionen des Gegners zu – ein Arbeitssieg, der am Ende genauso viel wert ist wie ein Kantersieg.
Zum Abschluss wartete mit Bayer Leverkusen eine echte Herausforderung. In einer abwechslungsreichen Partie entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften ihre Offensivqualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellten. Das 3:3 war am Ende ein gerechtes Ergebnis, auch wenn für Werder zwischenzeitlich sogar noch mehr möglich schien. Dennoch darf man mit dem Punktgewinn bei einem direkten Konkurrenten zufrieden sein.
Mit insgesamt sieben Punkten aus neun möglichen Zählern fällt das Fazit eindeutig positiv aus. Besonders erfreulich ist, dass Werder sowohl spielerisch als auch kämpferisch überzeugen konnte. Nun gilt es, den Schwung mit in den kommenden ZAT zu nehmen. Dort warten mit dem 1. FC Köln, dem FC St. Pauli und Borussia Mönchengladbach drei unangenehme Aufgaben. Gelingt es, die gezeigte Stabilität beizubehalten, ist auch dort eine erfolgreiche Ausbeute durchaus im Bereich des Möglichen.
Der VfB startet als erster Verfolger in den Saisonendspurt
Neun Spiele sind noch zu absolvieren, fünf Punkte beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze – und beim VfB Stuttgart ist längst klar: Der Blick geht weiter nach oben. Als Tabellenzweiter starten die Schwaben in die entscheidende Phase der Saison und haben ihre Ziele inzwischen angepasst. Was zu Saisonbeginn noch als ambitionierte Hoffnung galt, ist mittlerweile zu einer realistischen Chance geworden.
Schon jetzt liegt das Abschneiden deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Trainer Florian Kraus ist es gelungen, aus der Mannschaft eine geschlossene Einheit zu formen. Auf dem Platz ist deutlich zu erkennen, dass jeder für den anderen arbeitet. Zusammenhalt, Zugehörigkeit und gegenseitiges Vertrauen prägen das Auftreten der Stuttgarter. Gleichzeitig vermittelt die Mannschaft eine sichtbare Lust am Fußball und große Freude am Ball.
„Wir haben uns diese Ausgangslage hart erarbeitet und dürfen jetzt auch selbstbewusst damit umgehen“, erklärt Kraus. Dennoch warnt der Trainer davor, sich zu früh mit möglichen Szenarien zu beschäftigen. Bei noch neun ausstehenden Spielen könne sich die Situation schnell verändern. Entscheidend sei es, weiterhin von Partie zu Partie zu denken und die bisherige Stabilität beizubehalten.
Der VfB befindet sich dabei in einer komfortablen, aber zugleich herausfordernden Position. Das ursprüngliche Saisonziel ist praktisch übertroffen, doch nun möchte sich niemand mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Der Rückstand von fünf Punkten ist groß genug, um keinen Raum für Nachlässigkeit zu lassen, aber gleichzeitig klein genug, um weiterhin von der Meisterschaft träumen zu dürfen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Stuttgarter ihre starke Saison krönen können. Eines steht jedoch bereits fest: Kraus und seine Mannschaft haben in dieser Spielzeit etwas entwickelt, das weit über einzelne Ergebnisse hinausgeht. Der VfB tritt wieder als echte Einheit auf – und genau das könnte im Endspurt zum entscheidenden Faktor werden.
Paderborn rutscht auf einem Abstiegsplatz!
Der SC Paderborn, konnte am letzten ZAT nur 1 Punkt von 9 möglichen holen und das wurde dann dementsprechend hart bestraft, man rutschte auf einen Abstiegsplatz ab. Somit ist der ganze Puffer den man sich herausgearbeitet hat über Wochen dahin.
Es kommen mit Braunschweig und Bremen zwei harte Brocken nach Paderborn, die uns mehr als alles abverlangen, diese Spiele werden sehr richtungsweisend sein. Ist danach noch Hoffnung auf den Ligaverbleib oder schon abgeschlagen? diese Negativserie muss jewtzt beendet werden ist sich der Coach Daffy Duck sicher und will mit einer taktischen Marschroute versuchen 9 Punkte zu holen.
Denn Auswärts steht das Ostwestfalenderby an, jeder weiss was da möglich ist bei so einem Derby, da schaut keiner auf die Tabelle, denn man will hier in Ostwestfalen an dem Libori Wochenende als Derbysieger heimkehren um mit den Fans feiern zu können.
Hui und Pfui
Wechselhaftes Wochenende für Borussia Dortmund. Konnte man in der Liga zwei Auswärtsiege einfahren setzte es auf der Gegenseite doch eine schmerzliche Heimniederlage. In der Tabelle konnte man immerhin auf Platz 3 springen. Man kann sich während der restlichen Saison nun völlig auf die Liga konzentrieren, schied man nun auch im DFB Pokal aus. Dort zeigte sich den Schwarz Gelben auf, dass es völlig egal ist wie gut man eine Gruppenphase abschließt und es sich anscheinend nicht immer lohnt, ein paar Reserven aufzubauen. Die Stuttgarter Kickers warfen alles in die beiden Viertelfinalbegnungen, werden dadurch im Halbfinale allerdings wohl chancenlos sein. Aus Dortmunder Sicht natürlich mehr als schade, dass man hier auf den einen Viertelfinalteilnehmer getroffen ist, der so aufstellt. Aber so ist es halt im Fußball.
Mittendrin...
... statt dabei. In der Mitte der Tabelle und nicht auf den Europa-plätzen steht die Arminia nach dem 9. ZAT.
Die tadellose Heimbilanz konnte gegen St. Pauli nicht gehalten werden. In einer spannenden Partie scheiterten die Arminen ein uns andere Mal an der gut aufgestellten Abwehr der Kiezkicker. Haben die Ostwestfalen gegen den kommenden Meister verloren.
Bitter auch die Nierderlage in Mönchengladbach. Gegen Richards altes Team sprang auch kein Punkt heraus. Letztendlich gab es im zweiten Heimspiel ein mageres 1:0 gegen die Eintracht aus Frankfurt.
Der nächste ZAT hat es wieder in sich. Auswärts geht es gegen das derzeitge Schlusslicht Waldhof Mannheim. Die Aussichten für das Team von Mythos auf den Klassenerhalt sind nicht sehr rosig. Die der Stuttgarter Kickers sind umso besser. Das Team steht da, wo Bielefeld gerne wäre.
Dann gibt es noch das zweite Ostwestfalenderby. Paderborn steht derzeit auch unter dem Strich und wird alles versuchen auf der Alm zu punkten.
So kann das weitergehen!
„Seit Wochen ausverkauft ist das Spiel gegen St. Pauli. Die Kiezkicker grüßen von der Tabellenspitze und sind auswärts bärenstark. […] Es ist also vorsicht [sic] geboten!“. Das schrieb Richard, der Trainer von Arminia Bielefeld, vor ihrem Heimspiel gegen uns am 9. ZAT. Und was unternahmen die Bielefelder? Nichts! Ein Törchen war eindeutig zu wenig gegen unseren gewieften Auswärtsangriff. Da hätten wir eindeutig mehr von den „vorsichtigen“ Arminianern erwartet.
Richtig reagiert dagegen haben die Bayern. Gleiches Szenario. Heimspiel aus ihrer Sicht, wir schießen zwei Tore. Doch mit drei Toren konnten sie ihren Heimsieg erfolgreich verteidigen.
Apropos Heimsieg: Wir besiegten SV Werder Bremen in unserem Stadion am Millerntor beeindruckend 4:0. Die Bremer wussten von unserer Überlegenheit und haben deswegen gleich aufgegeben.
Drei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte. Mit 51 Punkten Platz 1 auf der Tabelle. 5 Punkte Vorstand auf den Zweitplatzierten. So kann das weitergehen.
Kickers ins Finale
Pokalhalbfinal - als krasser Außenseiter gehen die Kickers in das Duell um einen Platz in Berlin. Trainer Millmoor gibt sich dennoch kämpferisch - " auch wenn wir ersatzgeschwächt antreten müssen, wollen und können wir in das Finale kommen " , so der Langzeitmanager der Blauen. Die verbleibenden Spieler sind zwar auch sehr müde, da viele Spiele der WM in der Nacht statt gefunden haben , aber wir kriegen das hin, so der Tenor aus dem Degerloch. Auf nach Berlin - auf die Blaue !!
Hätte mehr sein können
Werder Bremen blickt auf einen wechselhaften 9. ZAT zurück. Zum
Auftakt gelang den Grün-Weißen ein souveräner 3:0-Heimsieg gegen den 1.
FC Köln. Vor heimischer Kulisse zeigte Werder eine konzentrierte
Leistung, stand defensiv sicher und nutzte seine Chancen konsequent.
Drei Tore, kein Gegentreffer – ein rundum gelungener Auftritt, der
berechtigte Hoffnungen auf eine erfolgreiche ZAT-Ausbeute machte.
Diese Euphorie erhielt allerdings schon am folgenden Spieltag einen
herben Dämpfer. Beim FC St. Pauli erwischte Bremen einen rabenschwarzen
Tag und musste sich deutlich mit 0:4 geschlagen geben. In allen
Mannschaftsteilen fehlte die nötige Konsequenz, sodass die Gastgeber die
Partie klar dominierten. Nach dem starken Auftritt gegen Köln war diese
Niederlage besonders enttäuschend.
Zum Abschluss zeigte Werder jedoch Moral. Im Heimspiel gegen Borussia
Mönchengladbach entwickelte sich ein abwechslungsreiches und torreiches
Duell. Bremen bewies große Offensivqualitäten und erzielte drei
Treffer, musste sich am Ende aber mit einem 3:3-Unentschieden begnügen.
Trotz des verpassten Sieges konnte die Mannschaft nach dem Rückschlag in
Hamburg zumindest wieder ein positives Signal setzen.
Unter dem Strich stehen vier Punkte aus drei Spielen – eine
ordentliche, wenn auch ausbaufähige Bilanz. Die große Schwankung
zwischen dem überzeugenden Erfolg gegen Köln und der deutlichen
Niederlage bei St. Pauli zeigt, dass der Mannschaft noch die Konstanz
fehlt. Positiv stimmt jedoch die Reaktion gegen Mönchengladbach, die
Hoffnung macht, dass Werder beim kommenden 10. ZAT wieder häufiger an
die starken Leistungen anknüpfen kann. Mit den anstehenden Begegnungen
in Frankfurt, gegen die Stuttgarter Kickers und in Paderborn bietet sich
die nächste Gelegenheit, wichtige Punkte im Kampf um eine bessere
Tabellenposition einzufahren.
Es bleibt die Bundesliga
Innerhalb weniger Wochen wurde für Eintracht Braunschweig aus der Dreifach-Belastung die Möglichkeit, sich im Saisonendspurt vollständig auf die Bundesliga konzentrieren zu können. Nach dem Ausscheiden in der zweiten Gruppenphase der Champions League ist die Reise für Bens Mannschaft auch im DFB Pokal vorbei. Aufgrund der Auswärtstorregel unterliegen sie Bayer Leverkusen nur knapp.
In der Bundesliga scheint Eintracht Braunschweig noch nicht geschlagen im Kampf um die europäischen Plätze. Nach einem sehr durchwachsenen Saisonverlauf im Niemandsland der Tabelle ist es Ben tatsächlich gelungen, um sechs Spieltage vor Schluss nochmal oben anklopfen zu können. Das Minimalziel Europapokal scheint plötzlich wieder greifbar und sogar die Titelverteidigung ist noch möglich. Hierfür muss Braunschweig allerdings bei noch 18 möglichen Punkten satte neun Zähler auf St. Pauli aufholen und zudem hoffen, dass niemand von der direkten Konkurrenz durchstartet.
"Ich bleibe realistisch und möchte mich darauf konzentrieren, die europäischen Plätze abzusichern. Was danach kommt ist Bonus", so Ben.
Das wird eng!
Die Meisterschale ist zum Greifen nah, doch unsere Gegner machen es uns echt nicht einfach. Vor dem 10. ZAT haben sich unsere Kontrahenten scheinbar abgesprochen und mit der „Operation 2“ begonnen. In allen drei Spielen schossen unsere Gegner genau 2 Tore. Dies resultierte in einem knappen 3:2-Sieg gegen SC Freiburg, in einem gescheiterten 2:5-Auswärtsangriff gegen Holstein Kiel und – besonders ärgerlich – in einer 1:2-Heimniederlage gegen Bayer 04 Leverkusen. Die letzte 2 war eindeutig zu viel, die „Operation 2“ somit durchaus erfolgreich, zu unserem Leidwesen. Doch noch bleiben wir auf Platz 1, wenngleich der Rückstand auf den zweitplatzierten VfB Stuttgart dramatisch auf einen einzigen Punkt geschmolzen ist. Mit sorgenvoller Miene blicken wir auf den Spielplan: Noch zwei ZATs, sechs Spiele, darunter vier Auswärtsspiele. Das wird nicht einfach. Der Hauptkonkurrent aus Stuttgart hingegen hat vier Heimspiele. Dazu kommt noch, dass die Stuttgarter 15,7 TK haben, während wir mit 10,6 TK wirtschaften müssen. Schaffen wir es doch noch, am Ende als Sieger hervorzugehen?
Wieder dran
Nach zwei Heimsiegen und einem glücklichem Auswärtspunkt bei der Partie in Kassel sorgt Dortmund wieder für spürbaren Aufwind: Überraschend hat sich die Mannschaft auf den dritten Tabellenplatz vorgekämpft und befindet sich damit wieder mitten im packenden Rennen um die Meisterschaft. Die Formkurve zeigt nach den jüngsten Erfolgen steil nach oben, und das Selbstbewusstsein im Team ist deutlich spürbar.
Für die kommenden Wochen ist damit absolute Hochspannung garantiert. Auf Dortmund warten echte Richtungsweiser, denn im weiteren Verlauf trifft man mit dem Auswärtsspiel in Stuttgart sowie dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli direkt auf die beiden Teams, die in der Tabelle aktuell noch vor einem stehen. Hier könnte es durchaus schon eine Vorentscheidung in Richtung Meisterschaft geben.
Das letzte Spiel des kommenden Wochenende ist die Auswärtspartie gegen Eintracht Braunschweig.
Werder schnuppert an Europa
Ein gelungener 10. ZAT für den SV Werder Bremen! Mit zwei Siegen aus drei Spielen sammelten die Grün-Weißen sechs wichtige Punkte und verbesserten sich von Platz 10 auf Rang 8. Damit ist der Kampf um die internationalen Plätze spannender denn je.
Den Anfang machte ein überzeugender 3:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt. Werder zeigte sich effizient und nutzte seine Chancen konsequent. Im anschließenden Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers ließ Bremen direkt den nächsten Dreier folgen. Das 2:0 gegen einen direkten Konkurrenten war besonders wertvoll und brachte Werder endgültig zurück ins Rennen um Europa.
Zum Abschluss gab es allerdings einen Dämpfer. Beim SC Paderborn erwischte Bremen einen rabenschwarzen Tag und musste sich deutlich mit 0:4 geschlagen geben. Eine Niederlage, die zwar schmerzt, den insgesamt positiven Eindruck dieses ZAT aber nicht zerstört.
Mit nun 43 Punkten liegt Werder auf Platz 8 und hat den Rückstand auf Rang 6, der aktuell nur zwei Punkte entfernt ist, deutlich verkürzt. Selbst Platz 4 ist mit fünf Zählern Differenz noch in Reichweite. Gleichzeitig beträgt das Polster auf Rang 12 bereits sechs Punkte, sodass der Blick derzeit klar nach oben gerichtet werden kann.
Am kommenden ZAT warten mit Waldhof Mannheim, dem Hamburger SV und Hessen Kassel drei Gegner, gegen die weitere Punkte möglich sind. Gelingt erneut eine starke Ausbeute, könnte Werder schon bald den Sprung auf einen internationalen Startplatz schaffen.
Derbyklatsche!
Der Sc Paderborn musste Lehrgeld bezahlen im Derby bei Arminia Bielefeld. Man ging regelrecht unter. Es ist in keinsterweise zu entschuldigen, wie wir da aufgetreten sind, so unser Coach Daffy. Unseren Fans weiss ich gar nicht was ich sagen soll, für diese Arbeitsverweigerung. Auf jedenfall haben wir den Fans schon mal die Kosten für Ticket und Anreise erstattet und werden in den kommenden Wochen besserung loben. jetzt müssen wir halt damit bis zum nächsten Spiel leben, das wir diese Niederlage um die Ohren bekommen haben und das man uns solange bis dahin stichelt, insofern wir die Klasse halten.
Zum Glück konnte man wenigstens beide Heimspiele klar gewinnen und sich somit vom Abstiegsplatz befreien und jetzt stehen sehr harte Spiele gegen direkte Konkurrenten an wo uns alles abverlangt wird.
Coach Daffy wird jetzt unter der Woche hart mit dem Team arbeiten um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
Der VfB greift nach der Schale
Die Lage im Meisterschaftsrennen spitzt sich immer weiter zu. Nach dem vergangenen ZAT hat der VfB Stuttgart den Rückstand auf Tabellenführer St. Pauli auf nur noch einen Punkt verkürzt. Gleichzeitig sitzt den Schwaben Borussia Dortmund im Nacken. Der BVB liegt ebenfalls nur einen Zähler hinter Stuttgart. Sechs Spiele vor Saisonende trennen die drei Mannschaften somit lediglich zwei Punkte.
Für das Team von Trainer Florian Kraus beginnt nun die entscheidende Phase der Saison. Die Ausgangslage könnte dabei kaum spannender sein. Stuttgart hat den Kampf um die Tabellenspitze endgültig angenommen und kann sein Schicksal weitgehend selbst bestimmen. Besonders das anstehende Heimspiel gegen Borussia Dortmund dürfte zu einem echten Schlüsselspiel werden. Gegen den direkten Verfolger geht es nicht nur um drei Punkte, sondern möglicherweise auch um die endgültige Verteilung der Rollen im Saisonendspurt.
Ein Vorteil für die Stuttgarter ist der Spielplan. Vier der verbleibenden sechs Partien finden in der heimischen Arena statt. St. Pauli muss dagegen noch viermal auswärts antreten. Auf dem Papier spricht das klar für den VfB. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie dem Druck standhalten kann und auch in engen Situationen geschlossen auftritt.
Kraus will von möglichen Rechenspielen dennoch nichts wissen. Der Trainer weiß, wie schnell sich die Situation in einer solch engen Tabellenkonstellation verändern kann. Entscheidend sei, die Konzentration hochzuhalten und von Spiel zu Spiel zu denken.
Die Euphorie rund um den Verein wächst allerdings spürbar. Was vor einigen Wochen noch wie eine außergewöhnlich gute Saison aussah, könnte nun tatsächlich in einem Titelgewinn enden. Sechs Spiele bleiben dem VfB, um aus einer starken Spielzeit eine historische zu machen.
Kommt Nagelmann?
... das fragt man sich mitlerweile auf der Alm.
Das Team von Richard bleibt in dieser Saison weit hinter den Erwartungen und den selbst gesteckten Zielen zurück. Nach zwei deutlichen Auswärtsklatschen ist die Mannschaft zwischenzeitlich in die zweite Tabellenhälfte abgerutscht. Acht Punkte fehlen jetzt schon für Europa.
Einziger Lichtblick der Heimsieg im Ostwestfalenderby. Hoffen wir, dass Daffy Duck sein Team in der Liga hält, damit es auch in der nächsten Saison zwei Duelle gibt.
Zurück zur Überschrift: Auf der Tribüne des Carl-Benz-Stadions in Mannheim sah man den Ex-Bundestrainer in einem regen Austausch mit dem Präsidenten der Armina. Warum sollte der gute Julian Nagelmann sich so ein Spiel ansehen? Und der Waldhof scheint so gut wie abgestiegen.
Schaun wir mal, wer am nächsten ZAT auf der Bank der Arminen sitzt.
Warum St. Pauli nicht Deutscher Meister wird!
Eine wissenschaftlich komplett unbrauchbare Untersuchung.
Freitagabend vor dem letzten ZAT. JP hatte SamiNo ins Büro bestellt.
Das allein war ungewöhnlich. Normalerweise bestellte SamiNo Menschen irgendwohin. JP bestellte höchstens Pizza.
Auf dem Tisch standen drei Gläser Wasser, ein Taschenrechner, eine Mandarine, ein Zollstock und ein brauner Stoffhase.
„Was soll das werden?“, fragte SamiNo.
„Meisterschaftsanalyse.“
„Und der Hase?“
„Kontrollgruppe.“
SamiNo setzte sich.
JP hatte eine Frage auf das Whiteboard geschrieben:
WARUM WIRD ST. PAULI NICHT MEISTER?
Darunter standen bereits sieben Gründe.
1. Weil Dortmund einen Punkt mehr hat.
„Das ist überraschend sachlich“, sagte SamiNo.
JP nickte. „Ich wollte schwach anfangen.“
Dortmund steht bei 58 Punkten, St. Pauli bei 57, Stuttgart lauert mit 56 dahinter. Drei Mannschaften, zwei Punkte Abstand. Ausgerechnet jetzt reicht es also nicht mehr, sich selbst regelmäßig zum historischen Großereignis zu erklären. Die Tabelle verlangt unangenehmerweise Ergebnisse.
2. Weil Stuttgart 9,7 TK hat und St. Pauli nur 5,6.
JP nahm die Mandarine.
„Das hier ist Stuttgart.“
Dann nahm er den Stoffhasen.
„Und das hier ist St. Pauli.“
„Warum?“
„Keine Ahnung. Aber der Hase hat weniger Körner.“
SamiNo überlegte, ob er nachfragen sollte. Tat es nicht.
3. Weil St. Pauli seit 31 Spielen kein einziges Unentschieden geschafft hat.
19 Siege.
0 Remis.
12 Niederlagen.
„Das ist beeindruckend“, sagte SamiNo.
„Ja“, antwortete JP. „Sie kennen nur Triumph oder Zusammenbruch. Das ist keine Spielweise. Das ist eine Persönlichkeit.“
Und tatsächlich: Während andere Mannschaften gelegentlich einen Punkt retten, entscheidet man am Kiez offenbar lieber grundsätzlich. Entweder drei Punkte oder gar nichts. Diplomatie wurde dort vermutlich schon in der Saisonvorbereitung abgeschafft.
4. Weil noch Frankfurt kommt.
JP grinste.
„Chef, wir haben nichts mit der Meisterschaft zu tun.“
„Richtig.“
„Das macht uns gefährlich.“
Frankfurt steht auf Platz elf. Eine Saison zwischen Mittelmaß und gelegentlich überzeugendem Fußball. Kein Titelkampf, kein Abstiegsdrama. Praktisch die perfekte Position, um am letzten ZAT irgendwo aufzutauchen und jemand anderem den Nachmittag zu ruinieren.
Und gleich zum Auftakt kommt St. Pauli nach Frankfurt.
„Was machen wir?“, fragte JP.
SamiNo sah ihn an.
„Fußball.“
JP schrieb sofort GEHEIM daneben.
5. Weil danach die Stuttgarter Kickers warten.
Die Kickers stehen zwar selbst nicht mehr ganz vorne, besitzen aber genug Rest-TK und vor allem genug sportlichen Anlass, niemandem freiwillig eine Meisterfeier zu organisieren.
JP stellte den Stoffhasen jetzt vor die Mandarine.
„Das ist taktisch sehr kompliziert.“
„Du hast Obst vor ein Stofftier gestellt.“
„Genau.“
6. Weil am Ende Paderborn kommt.
„Paderborn ist Zwölfter“, sagte SamiNo.
JP flüsterte: „Deswegen.“
Es gehörte zu den ältesten Gesetzen dieses Spiels, dass Mannschaften ohne eigenes großes Ziel plötzlich enorme Freude daran entwickeln können, fremde Ziele zu beschädigen. Vielleicht ist Schadenfreude die einzige wirklich konstante taktische Grundordnung.
Dann kam Grund Nummer sieben.
JP hatte ihn besonders groß geschrieben.
7. WEIL TORSUCHTI ES ZU SEHR WILL.
SamiNo lehnte sich zurück.
„Das ist kein sportlicher Grund.“
„Nein“, sagte JP. „Das ist Naturwissenschaft.“
Torsuchti hatte über viele Monate Meisterschaften angekündigt, Tabellenabbrüche beantragt, Gegner sortiert, Vereine bewertet, Weltordnungen hergestellt und vermutlich schon mehrere imaginäre Meisterschalen poliert. Wer so oft öffentlich behauptet, die Sache sei entschieden, muss irgendwann feststellen, dass die Realität ein ausgesprochen schlechter Mitarbeiter ist.
JP nahm jetzt den Zollstock.
„Außerdem habe ich die Meisterschaft gemessen.“
„Natürlich.“
Er legte ihn auf den Tisch.
„Dortmund: 58 Zentimeter. Pauli: 57. Stuttgart: 56.“
SamiNo betrachtete ihn.
„Und was beweist das?“
JP wirkte verwundert.
„Dass Pauli einen Zentimeter hinter Dortmund liegt.“
„Das wussten wir vorher.“
„Aber jetzt ist es metrisch.“
Eine kurze Stille.
Dann nahm SamiNo den braunen Stoffhasen vom Tisch.
„Und was macht der hier wirklich?“
JP sah plötzlich verlegen aus.
„Den habe ich gestern auf dem Jahrmarkt gewonnen.“
„Warum hast du behauptet, er sei eine Kontrollgruppe?“
JP zuckte mit den Schultern.
„Weil 'ich habe einen Hasen gewonnen' im Meisterschaftskampf unseriös klingt.“
SamiNo sah noch einmal auf die sieben Gründe.
Dortmund vorne. Stuttgart mit den besseren Reserven. Pauli mit drei unangenehmen Spielen und einer bemerkenswerten Abneigung gegen Unentschieden. Dazu ein Trainer, der verbal längst drei Meisterschaften weiter ist als seine Mannschaft.
„Und wenn sie trotzdem Meister werden?“, fragte SamiNo.
JP nahm den Hasen wieder an sich.
„Dann war die Studie falsch.“
„Und dann?“
JP stand auf.
„Dann veröffentlichen wir Teil zwei.“
SamiNo nickte langsam.
Das zumindest hatte er in all den Jahren gelernt:
Für jedes Scheitern gibt es eine Erklärung.
Und für Torsuchti vermutlich schon den passenden Artikel, warum der zweite Platz eigentlich der wahre erste ist.
Respekt, Borussia Dortmund.
Respekt, Borussia Dortmund. Euch hatten wir echt nicht mehr auf dem Schirm. Unsere gesamte Aufmerksamkeit galt ausschließlich VfB Stuttgart. Was für ein Spiel hattet ihr gegen eben diese Stuttgarter. Ein 5:7-Sieg gegen einen Top-Favoriten. 12 Tore. Beeindruckend.
Und im darauffolgenden Spiel habt ihr auch noch unseren eigenen Auswärtsangriff abgewehrt. Nicht schlecht.
Doch im dritten Spiel gingen euch schließlich die Kräfte aus und so wurdet ihr von Eintracht Braunschweig 5:0 geplättet.
Unsere 3:0-Niederlage gegen den 1. FC Köln? Reine Statistik. Unser 5:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach? Wir ahmten lediglich die Braunschweiger nach.
Genießt noch euren vorübergehenden ersten Platz. Wir sehen doch alle, dass ihr mit euren Kräften am Ende seid. Ihr wisst nicht mehr, wie ihr die nächsten Spiele bestreiten solltet. Genießt noch diese Aussicht. Denn am nächsten ZAT werden wir den ersten Platz wieder einnehmen und die Bundesliga gebührend abschließen.
Paderborn vor Klassenerhalt!
Eine wahnsinns Leistung am letzten ZAT von Paderborn, man konnte erstmals in dieser Saison an einem ZAT, 7 Punkte holen und steht somit vor dem direkten Klassenerhalt.
Auswärts holte man ein spektakuläres 5:5 bei einem direkten Konkurrenten um den Abstieg, der Punkt war deswegen so wichtig, weil der Abstand bei einer Niederlage dramatik in den letzten ZAT für Paderborn noch hätte reinbringen können, so bleibt das Punktepolster bestehen und man muss einfach jetzt den letzten Schritt machen und das Heft in die Hand nehmen um die nötigen Punkte am letzten ZAT zu holen für den Klassenerhalt und dann kann gefeiert werden.
Kräftezehrende Siege
Borussia Dortmund hat den Sprung an die Spitze der Bundesliga geschafft. Dank zweier enorm kräftezehrender Siege gegen die direkte Konkurrenz vom VfB Stuttgart und vom FC St. Pauli übernahmen die Schwarz-Gelben die Tabellenführung. Die hart erkämpften Erfolge haben der Mannschaft jedoch einiges abgefordert und spürbar Körner gekostet.
Nun stellt sich in Dortmund die alles entscheidende Frage: Verfügt der BVB über genug Stehvermögen, um die Spitzenposition bis zum Ende der Saison zu behaupten? Vor heimischem Publikum im Westfalenstadion stehen schwierige Aufgaben gegen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt an. Auswärts wartet zudem das Gastspiel bei Arminia Bielefeld.
Ob der BVB die nötige Frische und mentale Stärke aufbringt, um den Verfolgern im Titelrennen standzuhalten, wird sich schon am kommenden Wochenende zeigen. Die Spannung im Dortmund-Lager vor dem Finale erreicht ihren Höhepunkt.
Was nutzen 9 Punkte...
... wenn man weiterhin im Mittelfeld der Tabelle festhängt?
Die Arminia ging endlich einmal voll konzentriert in einen ZAT und holte die volle Punktzahl. Aber der erhoffte Sprung nach vorn in der Tabelle blieb aus. Zwar wurde der Abstand auf die lukrativen Plätze, die für Europa ausreichen auf 2 Punkte reduziert. Aber...
... der fünfte Platz reicht in dieser Saison nicht aus, um international spielen zu dürfen.
... zwischen Arminia und Platz 4 stehen fünf Teams, die zu überholen wären.
... alle Gegener des nächsten ZAT stehen vor Bielefeld
... Arminia muss nach Braunschwieg und die Eintracht strotz vor Kraft.
... der Tabellenführer aus Dortmund kommt auf die Alm und wird um jeden Punkt fighten
... und der Gast aus Bremen schielt auch noch nach oben.
Endspurt
Der 11. ZAT verlief für Werder Bremen äußerst erfolgreich und brachte sieben von neun möglichen Punkten. Damit klettern die Grün-Weißen auf den siebten Tabellenplatz und haben mit nun 50 Punkten den Anschluss an die internationalen Plätze hergestellt. Der Rückstand auf Rang vier beträgt lediglich einen Zähler – spannender könnte der Kampf um Europa kaum sein.
Zum Auftakt musste Werder gegen den abstiegsbedrohten SV Waldhof Mannheim antreten. In einer ausgeglichenen Begegnung reichte es am Ende nur zu einem 2:2-Unentschieden. Zwar wäre vor heimischer Kulisse sicherlich mehr möglich gewesen, doch der Punktgewinn sollte sich im weiteren Verlauf des ZAT noch als durchaus wertvoll erweisen.
Anschließend wartete mit dem Hamburger SV eine schwierige Auswärtsaufgabe. Bremen zeigte dort große Moral und setzte sich in einer torreichen Partie mit 4:3 durch. Besonders die Offensive überzeugte und bewies einmal mehr, dass sie jederzeit in der Lage ist, enge Spiele für sich zu entscheiden. Der Erfolg in Hamburg war nicht nur wegen der drei Punkte wichtig, sondern auch ein echtes Ausrufezeichen im Rennen um die oberen Tabellenplätze.
Den gelungenen Abschluss bildete das Heimspiel gegen Hessen Kassel. Gegen den abstiegsgefährdeten Gegner ließ Werder nichts anbrennen und fuhr mit einem 2:1 den nächsten Dreier ein. Auch wenn das Ergebnis knapper ausfiel, als es sich viele Fans gewünscht hätten, zählen am Ende ausschließlich die drei Punkte.
Die Tabelle zeigt nun, wie eng das Feld beieinanderliegt. Zwischen Platz vier und Platz zehn liegen lediglich drei Punkte. Werder befindet sich mittendrin und kann mit einem erfolgreichen 12. ZAT sogar den Sprung auf einen Europapokalplatz schaffen. Allerdings warten mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart, dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig und dem Gastspiel bei Arminia Bielefeld drei anspruchsvolle Aufgaben. Konstanz wird jetzt der entscheidende Faktor sein, um die hervorragende Ausgangslage weiter zu verbessern.
Drama im Saisonfinale - VfB braucht Schützenhilfe
Was für ein Rückschlag im Saisonendspurt. Ausgerechnet im wohl wichtigsten Spiel der Saison musste der VfB Stuttgart einen herben Dämpfer hinnehmen. Im heimischen Stadion entwickelte sich gegen Borussia Dortmund ein echtes Offensivspektakel. Fünf eigene Tore vor den begeisterten Fans – eigentlich müsste das in einem Spitzenspiel zum Sieg reichen. Doch die Gäste aus Dortmund schienen an diesem Tag unaufhaltsam. Mit unglaublicher Effizienz und einer gnadenlosen Chancenverwertung erzielten die Schwarz-Gelben gleich sieben Treffer und entführten die drei Punkte aus Stuttgart.
Für Trainer Florian Kraus war die Partie ein Wechselbad der Gefühle. „Für die Zuschauer war es vermutlich eines der spektakulärsten Spiele der Saison. Für mich war es eher zum Haare raufen“, sagte der Coach nach dem Schlusspfiff. Besonders bitter: Durch die Niederlage rutschte der VfB auf Rang drei ab. Dortmund übernahm die Tabellenführung, St. Pauli liegt nun auf Platz zwei.
Damit hat sich die Ausgangslage vor dem letzten ZAT komplett verändert. Der VfB hat die Meisterschaft nicht mehr in der eigenen Hand. Die Rechnung ist dennoch einfach: Alle verbleibenden Heimspiele müssen gewonnen werden. Dann stehen sechs Punkte auf dem Konto – und anschließend heißt es hoffen, dass Dortmund oder St. Pauli entscheidend patzen.
Eine überraschende Entscheidung hat Kraus bereits angekündigt. Im Auswärtsspiel beim FC Bayern München wird eine B-Elf auflaufen. Das Risiko weiterer Verletzungen oder Sperren soll vor den entscheidenden Heimspielen minimiert werden. „Die Meisterschaft entscheidet sich für uns nicht in München, sondern in unseren eigenen vier Wänden. Dort müssen wir unsere beste Mannschaft auf dem Platz haben“, erklärte der Trainer.
Die Fans werden ihre Mannschaft ein letztes Mal lautstark unterstützen. Noch ist nichts verloren. Sechs Punkte sind möglich – und im Fußball wurden schon deutlich größere Wunder geschrieben. Der VfB braucht nun nicht nur eigene Siege, sondern auch die nötige Schützenhilfe. Das Titelrennen verspricht einen letzten, dramatischen Höhepunkt.
Saisonabschluss – Werder Bremen
Die Saison ist vorbei und wir verabschieden uns mit einem 6. Platz und 56 Punkten aus dieser Spielzeit. Damit konnten wir uns im Vergleich zum zwischenzeitlichen 7. Platz noch einmal um einen Rang verbessern. Am Ende stehen 17 Siege, 5 Unentschieden und 12 Niederlagen zu Buche. Bei 64 erzielten und 76 kassierten Toren bleibt zwar ein negatives Torverhältnis von -12, doch mit nur drei Punkten Rückstand auf den Meister zeigt die Tabelle auch, wie eng es in dieser Saison zuging.
Gerade die letzten drei Spiele hatten noch einmal alles zu bieten, was diese Liga ausmacht.
Am 12. ZAT konnten wir beim VfB Stuttgart mit 4:2 gewinnen und damit wichtige drei Punkte mitnehmen. Ein richtig starker Auftritt, der uns im Rennen um die oberen Plätze gehalten hat.
Danach folgte allerdings ein bitterer Rückschlag. Zu Hause mussten wir uns Eintracht Braunschweig mit 0:7 geschlagen geben. Eine Partie, die sicherlich nicht so eingeplant war und uns noch einmal ordentlich zurückgeworfen hat. Umso wichtiger war die Reaktion am letzten Spieltag: Bei Arminia Bielefeld konnten wir mit 4:3 gewinnen und die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen.
So bleibt am Ende ein etwas wechselhaftes Bild. Wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir mit den Topteams mithalten können, mussten aber auch immer wieder unnötige Rückschläge hinnehmen. Mit 56 Punkten landen wir letztlich auf einem guten 6. Platz, nur drei Punkte hinter Borussia Dortmund an der Tabellenspitze. Besonders bitter ist dabei, dass wir trotz unserer 17 Siege am Ende zwölf Niederlagen auf dem Konto haben.
Trotzdem überwiegt für mich das Positive. Wir haben bis zum letzten Spieltag gekämpft, uns nach zwischenzeitlichem Rückstand noch einmal nach vorne gearbeitet und die Saison ordentlich beendet. Auf diese Leistung können wir aufbauen.
Ein großes Dankeschön geht natürlich an unseren Ligaleiter für die Organisation, die Arbeit und die vielen ZATs, die auch diese Saison wieder möglich gemacht haben. Ebenso möchte ich mich bei allen Mitspielern und Trainern bedanken. Es war eine spannende, teilweise verrückte und vor allem sehr unterhaltsame Saison. Genau diese engen Spiele und überraschenden Ergebnisse machen den Reiz dieser Liga aus.
Glückwunsch an Borussia Dortmund zur Meisterschaft und natürlich auch an alle anderen Teams zu ihren jeweiligen Saisonleistungen.
Jetzt heißt es erst einmal durchatmen, die Saison Revue passieren lassen und dann mit neuer Motivation in die nächste Spielzeit starten.
Grün-weiße Grüße aus Bremen und bis zur nächsten Saison!
Euer
Christian von Werder Bremen
Nur der SVW!