Kicker

In der Liga-Zeitung berichten Trainer über Aufstieg und Niedergang ihres Vereins und verdienen sich so pro ZAT ab 80 Worten 0,3 Punkte TK-Bonus. Ab 120 Worten sogar 0,4!

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Kleine Schritte

ZAT 6, The_Game1985 für Borussia Dortmund am 26.02.2026, 08:42

Die aktuelle Situation bei Borussia Dortmund lässt sich als mühsamer Prozess beschreiben: „Kleine Schritte aufwärts“ lautet die Devise, doch die Konstanz fehlt. Während die Mannschaft im eigenen Stadion überzeugt, zuletzt etwa durch den eindrucksvollen Heimsieg gegen den VfL Bochum, offenbart die Fremde eine besorgniserregende Schwäche.
Die jüngsten Gastspiele beim 1. FC Köln und am Millerntor gegen St. Pauli endeten in herben Enttäuschungen. Doch blickt man auf die aktuelle Formkurve und die taktische Instabilität in fremden Stadien, kamen diese Auswärtsniederlagen fast schon mit Ansage.
​In der Tabelle hat dieser Trend Spuren hinterlassen: Mit Platz 14 konnte man die Abstiegsplätze voerst verlassen, dennoch findet sich der BVB in Regionen wieder, die dem eigenen Selbstverständnis widersprechen. Umso wichtiger ist die kommende Woche. Am Wochenende stehen gleich zwei richtungsweisende Heimspiele gegen den FC Augsburg und Holstein Kiel an. Hier ist die volle Punktausbeute fast schon Pflicht. Dazwischen folgt die nächste Bewährungsprobe in der Ferne: das Spiel auswärts bei Mönchengladbach, bei dem der BVB beweisen muss, dass er auch auf fremdem Rasen bestehen kann.

185 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Oben dabei

ZAT 6, Christian für SV Werder Bremen am 22.02.2026, 10:36

SV Werder Bremen zeigt in dieser Saison eine starke Leistung und hat sich mit 28 Punkten aus 14 Spielen den zweiten Platz in der Tabelle gesichert. Mit 9 Siegen, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen steht das Team weiterhin gut da und hat sich einen Platz in der Europa League erkämpft. Besonders hervorzuheben ist die offensive Stärke, die 29 erzielte Tore umfasst, während die Defensive mit 15 Gegentoren vergleichsweise solide agiert.

Die Bremer Mannschaft konnte in den letzten Spielen eine beeindruckende Konstanz zeigen und behielt gegen Teams wie die Stuttgarter Kickers (3:0) und Bayer 04 Leverkusen (3:0) die Oberhand. Besonders bemerkenswert war dabei die klare Dominanz im Spielaufbau und das effiziente Ausnutzen von Chancen. Auch in Auswärtsspielen konnte Werder überzeugen und sich gegen stärkere Gegner behaupten. Die 4 Niederlagen in der Saison, alle gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte, zeigen jedoch, dass es auch hier noch Potenzial zur Verbesserung gibt.

Die Mannschaft spielt insgesamt gut organisiert, wobei in den kommenden Wochen der Fokus auf einer noch stabileren Defensive und einer besseren Chancenverwertung liegen sollte. Auch wenn Werder in dieser Saison bereits einiges an Erfolg verbuchen konnte, bleibt die Herausforderung, die Top-Positionen zu verteidigen und eventuell noch weiter nach oben zu klettern.

Mit einer soliden Bilanz und kontinuierlicher Weiterentwicklung wird Werder Bremen weiterhin um die internationalen Plätze kämpfen. Die Europa League ist das klare Ziel, und bei anhaltend starker Form könnten sie sogar um einen Platz in der Champions League mitspielen.

250 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Na sowas?!?

ZAT 5, Florian Kraus für VfB Stuttgart am 21.02.2026, 14:04

Beim VfB Stuttgart liegt eine kuriose und zugleich ärgerliche Phase hinter Mannschaft und Trainerteam. Ausgerechnet ein technischer Defekt im Umfeld des DFB sorgte dafür, dass der Spielplan die Schwaben nicht rechtzeitig erreichte. Die Folge: Drei Partien konnten nicht bestritten werden und wurden kampflos gewertet. Sportlich hatte der VfB somit keine Chance einzugreifen – auf dem Papier standen am Ende jedoch drei Niederlagen und damit ein Verlust von gleich neun Punkten.

Für das Team ist diese Situation natürlich schwer zu verdauen. Während die Konkurrenz fleißig Zähler sammelte, musste Stuttgart tatenlos zusehen, wie der eigene Vorsprung schmolz. Umso bemerkenswerter ist der Blick auf die Tabelle: Trotz der drei Wertungen am grünen Tisch steht der VfB weiterhin an der Spitze der Bundesliga – wenn auch mit lediglich einem Punkt Vorsprung. Das unterstreicht die starke Konstanz der bisherigen Saison und zeigt, wie stabil die Mannschaft über Wochen hinweg aufgetreten ist.


Gedanklich lässt sich kaum vermeiden, über die verpassten Möglichkeiten zu spekulieren. In der aktuellen Verfassung hätte der VfB sicherlich in mindestens einem der drei Spiele gepunktet, vielleicht sogar deutlich mehr. Ein komfortabler Vorsprung wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Doch statt sich lange mit hypothetischen Szenarien aufzuhalten, richtet sich der Fokus in Stuttgart wieder klar nach vorne.


Die unfreiwillige Pause wurde intern genutzt, um Abläufe zu verfeinern und taktische Details zu schärfen. Trainer und Spieler zeigten sich im Training engagiert und fokussiert, der Ärger wurde bewusst in Motivation umgewandelt. Die Botschaft ist eindeutig: Die Tabellenführung soll nun auf sportlichem Weg untermauert werden.


Mit neuer Euphorie, klaren Zielen und spürbarem Tatendrang geht der VfB Stuttgart in die kommenden Aufgaben. Der Rückschlag ist verarbeitet – jetzt will man wieder auf dem Platz Antworten geben und den Traum von einer erfolgreichen Saison entschlossen weiterverfolgen.


455 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Gelungener Einstand

ZAT 5, The_Game1985 für Borussia Dortmund am 19.02.2026, 07:56

​Der Trainerwechsel scheint Früchte zu tragen. Nach den ersten Spielen unter der Leitung des neuen Übungsleiters lässt sich bereits ein deutliches Fazit ziehen: Der Einstand ist mehr als geglückt. Mit einer klaren Handschrift und einer neuen taktischen Ausrichtung hat der Coach es geschafft, die Verunsicherung der letzten Monate aus den Kleidern der Spieler zu schütteln. Die Mannschaft wirkt gefestigter, spielfreudiger und deutlich stabiler. Besonders vor heimischer Kulisse konnte das Team überzeugen. Zwei wichtige Heimsiege sorgten für eine euphorische Stimmung im Stadion. In beiden Partien bewies die Truppe Moral und konnte sich auf ihre neue Effizienz verlassen. Dass es zwischendurch eine knappe Auswärtsniederlage setzte, trübt das Gesamtbild nur wenig. Im Gegenteil: Selbst in diesem Spiel waren deutliche positive Tendenzen erkennbar. Die Mannschaft agierte mutig, erspielte sich zahlreiche Chancen und agierte auf Augenhöhe mit dem Gegner – ein spätes Gegentor verhinderte lediglich den verdienten Punktgewinn. ​Nun richtet sich der Blick nach vorne. Es warten zwei schwierige Spiele in der Fremde: Zunächst geht es am kommenden Wochenende ans Millerntor zum Gastspiel gegen den FC St. Pauli, bevor zum Abschluss die Reise zum 1. FC Köln ansteht. Doch das Highlight für die Fans folgt kurz darauf im eigenen Stadion: Das Nachbarschaftsduell gegen den VfL Bochum wirft bereits seine Schatten voraus. ​Die Fans dürfen sich auf eine intensive Phase freuen. Wenn die Mannschaft den aktuellen Trend bestätigt, ist in diesen richtungsweisenden Partien alles möglich. Der neue Trainer hat den Glauben an die eigene Stärke zurückgebracht.

256 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Zwischenfazit

ZAT 5, Ben für Eintracht Braunschweig am 18.02.2026, 13:40

Nach einem Drittel der Saison ist es zum ersten Mal an der Zeit, ein Zwischenfazit zu den bisherigen Ergebnissen von Eintracht Braunschweig zu fällen. Mit Ben hat der Aufsteiger seit Saisonbeginn einen neuen Trainer an der Seitenlinie. Der Start in seine Amtszeit verlief durchaus erwartungsgemäß. In der Bundesliga gab es vier Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen, was mit einem Punktestand von 15 Zählern nach elf Spieltagen Platz zehn bedeutet. Im DFB-Pokal ist trotz zwölf Punkten aus zehn Spielen bereits in der Gruppenphase Schluss. In allen anderen Gruppen hätte diese Ausbeute für das Weiterkommen gereicht. "Das Ausscheiden im Pokal ist nur ein kleiner Dämpfer. Nun können wir uns vollständig auf die Bundesliga konzentrieren, um dort so schnell wie möglich den Klassenerhalt einzufahren", betont Ben.

133 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Alles dabei

ZAT 5, Christian für SV Werder Bremen am 17.02.2026, 04:47

Der 4. ZAT hatte für SV Werder Bremen alles zu bieten – von einem furiosen Derby-Erfolg bis hin zu zwei eher ernüchternden Auftritten.

9. Spieltag: Nordderby-Statement!


Was für ein Ausrufezeichen! Beim Hamburger SV feierte Werder einen beeindruckenden 4:0-Auswärtssieg. Bremen zeigte sich eiskalt vor dem Tor und hochkonzentriert in der Defensive. Früh wurde der Grundstein gelegt, danach spielte sich Grün-Weiß in einen wahren Rausch. Ein Derby, das nicht nur drei Punkte, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen brachte.

10. Spieltag: Heimdämpfer gegen Lautern


Die Euphorie erhielt jedoch einen kleinen Dämpfer. Im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern setzte es eine 1:2-Niederlage. Trotz engagierter Leistung fehlte es im Abschluss an Durchschlagskraft. Kaiserslautern nutzte seine Chancen effizient, während Werder gute Möglichkeiten liegen ließ. Eine Partie, in der deutlich mehr drin gewesen wäre.

11. Spieltag: Defensiv stabil in Stuttgart


Zum Abschluss des ZAT erkämpfte sich Werder ein torloses Remis beim VfB Stuttgart. In einer taktisch geprägten Begegnung standen beide Abwehrreihen sicher. Bremen präsentierte sich defensiv organisiert und ließ kaum klare Chancen zu, konnte offensiv jedoch ebenfalls nur wenige Akzente setzen.

Fazit


Vier Punkte aus drei Spielen – eine ordentliche, aber ausbaufähige Ausbeute. Der Derbysieg war das klare Highlight, die Niederlage gegen Lautern hingegen vermeidbar. Insgesamt bleibt Werder stabil, muss aber vor allem zuhause wieder konsequenter auftreten, um im oberen Tabellenbereich dran zu bleiben.

Jetzt gilt der Fokus dem 5. ZAT – mit der Chance, wieder ein echtes Statement zu setzen. ?⚽

317 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

416

ZAT 5, SamiNo für Eintracht Frankfurt am 15.02.2026, 23:20

Es ist Sonntagabend am Trainingsgelände. Der vierte ZAT liegt hinter der Eintracht. 0:4 in Bielefeld, 3:0 gegen Bayern, 2:4 gegen Dortmund. Ein ZAT wie eine Achterbahnfahrt ohne Sicherheitsbügel. Nicht katastrophal, nicht berauschend. Mäßig erfolgreich, würde man im Vereinsdeutsch sagen.

SamiNo sitzt auf der Toilette. Tür abgeschlossen. Licht gedimmt. Handy in der Hand.
Sudoku. Schwierigkeit: Experte.

Nicht weil „Meister“ zu schwer wäre. Sondern weil „Experte“ genau die richtige Mischung aus Anspruch und Beruhigung bietet. Zahlen sind ehrlich. Eine 7 ist eine 7. Sie erhebt keine Vorwürfe, sie hält keine Pressekonferenzen, sie inszeniert sich nicht als moralische Instanz.

Während SamiNo eine 4 in das mittlere Feld tippt, vibriert sein iPhone. WhatsApp von JP.
Ein Link. Kicker.

Klein Suchti hatte eine Sonderpressekonferenz einberufen. Man berichtete, er habe in eindrücklicher Manier erklärt, der letzte ZAT habe gezeigt, dass es mit der angeblichen Klasse des FC Augsburg nicht weit her sei. Das Nichterscheinen (NMR) spreche Bände. Es verdeutliche, wie wenig Wasserlasser am deutschen Fußball gelegen sei. Desinteresse, Langeweile, Disziplinlosigkeit.

Weiter habe er ausgeführt, der Titelgewinn Augsburgs in der vergangenen Saison könne nur durch Betrug zustande gekommen sein. Als Hauptverantwortlicher von Torrausch habe Wasserlasser angeblich Zugriff auf Einsätze anderer Teams gehabt und diese zu seinem Vorteil genutzt. Der Verein sei nur übernommen worden, um St. Pauli den sicheren Titel zu „rauben“.

Und nun, nachdem sein Werk vollendet sei, tue er… nichts.
Abschließend habe Klein Suchti erklärt, der wahre deutsche Meister der Saison 2025-3 sei der FC St. Pauli.

SamiNo starrt auf das Display.
Er legt das Handy auf den Waschbeckenrand.

Dieses Verhalten erinnert ihn immer und immer wieder an Suchtis besten Freund, McLover. Als seien es siamesische Zwillinge.
„Au pire, on a pensé à mal“, murmelt er. Er kennt das Sprichwort noch aus seiner Zeit in der Ligue 1. 

Aber was war mit Wasserlasser los? Vielleicht hatte Wasserlasser private Gründe. Vielleicht war er krank. Vielleicht ist Fußball nicht das Einzige im Leben.

Interessant ist vor allem: kein Wort über Frankfurt. Kein Wort über die SGE. Kein Wort über SamiNo. Kein Wort über das 7:7. Und schon gar kein Wort über die mysteriösen Vorfälle auf der Reeperbahn, zu denen sich bis heute kein Verein offiziell geäußert hat.

Klein Suchti hat einen neuen Feind.
Und wenn er keinen findet, erfindet er einen.

Noch eine Nachricht von JP.
Instagram-Link.

Ein Foto: Hunderte Ultras vor dem Trainingsgelände von St. Pauli. Ein Banner: „Befreit uns von diesem Söldner.“

Gemeint ist offenbar nicht Augsburg.
Gemeint ist nicht Frankfurt.
Gemeint ist nicht die Liga.

Gemeint ist der eigene Trainer.

Torsuchti malt sich wieder die Welt, wie sie ihm gefällt. Wenn etwas schiefläuft, liegt es an Betrug. Wenn jemand fehlt, liegt es an Absicht. Wenn man verliert, war es Manipulation. Er kann sein Scheitern nicht akzeptieren.

Ganz gleich, wie er auf diese Anschuldigungen kommt, sie sind schwerwiegend. Ohne Beweise. Ohne Substanz. Und sie erinnern in ihrer Attitüde verdächtig an jene bekannten Figuren, die überall ein System wittern, solange es nicht zu ihren Gunsten arbeitet.

Wasserlasser selbst? Schweigt.
Der FCA? Schweigt.
Vielleicht, weil man weiß, dass man nicht auf jedes Feuer Benzin kippen muss.

Die Ligaleitung wird sich fragen müssen, wie lange man diese Eskalationen noch als „emotional“ durchgehen lässt. Es ist nicht das erste Mal, dass Torsuchti öffentlich gegen Trainerkollegen schießt. Wer ständig Integrität infrage stellt, ohne Beweise zu liefern, beschädigt nicht nur andere. Er beschädigt die Liga.

Und ja, das sollte Konsequenzen haben.

Zurück auf der Toilette.

SamiNo ist inzwischen weit fortgeschritten im Sudoku. Das Raster füllt sich. Ordnung kehrt ein. Er legt das Handy beiseite.

Es ist Zeit.

Er steht auf. Dreht sich. Greift zum Klopapier.

Er wischt.

Das Papier bleibt weiß.

Er wischt noch einmal.

Immer noch weiß.

Ein Königsschiss.

Ein seltenes, fast mystisches Ereignis. Ein Moment, in dem der Körper seine Arbeit so vollständig erledigt hat, dass nichts an der Rosette zurückbleibt. Kein Nacharbeiten. Keine Spuren. Der Anus reinigt sich gewissermaßen selbst. Effizienz in Reinform.

SamiNo nickt langsam.
„Oder“, denkt er, „wie Klein Suchti sagen würde: ein Kaiserschiss.“

Er spült. Wäscht sich die Hände. Blickt in den Spiegel.

Vielleicht wäre die Bundesliga ein angenehmerer Ort, wenn sie ebenso frei von braunem Zeug wäre wie dieses Klopapier an diesem Sonntagabend.

Der Deutsche Meister der Saison 2025-3 ist NICHT der FC St. Pauli!

918 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

FC Augsburg (ent)täuscht

ZAT 5, Torsuchti für FC St. Pauli am 15.02.2026, 18:40

Der letzte ZAT hat eindrücklich gezeigt, dass es mit der angeblichen Klasse von FC Augsburg nicht weit reicht. Das NMR spricht Bände. Es verdeutlicht, wie wenig Wasserlasser am Deutschen Fußball gelegen ist. Wie desinteressiert, gelangweilt und undiszipliniert er daran teilnimmt. Und vor allem beweist es, dass er in der letzten Saison (2025-3) nur mit Betrug gewinnen konnte. Anders lässt sich der unnormale Aufstieg des damaligen Abstiegskandidaten FC Augsburg bis zum Titelraub nicht erklären. Als einer der Hauptverantwortlichen von Torrausch war es ihm ein Leichtes, die übermittelten Einsätze der anderen Mannschaften herauszufinden und entsprechend zu setzen. Den Verein FC Augsburg hatte Wasserlasser damals nur übernommen, um uns den sicheren Titel zu klauen. Und was tut er jetzt, nachdem er sein Werk vollendet hat? Nichts. Der Deutsche Fußball ist ihm völlig egal. Nur eines steht fest:

Der Deutsche Meister der Saison 2025-3 ist der FC St. Pauli!

154 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

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ZAT 4, SamiNo für Eintracht Frankfurt am 13.02.2026, 21:03

Manche Spiele enden 1:0. Manche 0:0. Und dann gibt es Abende wie diesen auf dem Kiez, an denen ein 7:7 auf der Anzeigetafel steht und niemand mehr genau weiß, ob es ein Fußballspiel war oder ein kollektiver Realitätsverlust.

Nach dem Abpfiff gegen St. Pauli verschwanden SamiNo und seine Mannschaft. Nicht offiziell. Nicht mit Pressemitteilung. Sie waren einfach… weg.
Ein Spiel mit vierzehn Toren frisst mehr als nur Kräfte. Es frisst Struktur. Es frisst Geduld. Es frisst manchmal sogar Trainer.

In Hamburg erzählte man sich später Geschichten. Von Feierlichkeiten. Von einem Club auf der Reeperbahn. Von vermummten Gestalten mit einer Vorliebe für Pfefferspray und einem besonders aggressiven Anti-Floh-Spray. Angeblich seien mehrere Frankfurter Beteiligte „außer Gefecht“ gesetzt worden. Wochenlang. Vielleicht Monate. Vielleicht symbolisch.

Beweise? Keine.
Aber Fakt ist: SamiNo stand nach dem 7:7 nicht mehr am Spielfeldrand. Und die Eintracht trat plötzlich mit einer Elf an, die aussah, als käme sie direkt aus der A-Jugend. Frische Gesichter, unschuldige Blicke, erstaunlich wenig Bartwuchs.

Während Stuttgart und Gladbach ihre Kreise zogen und sich oben festsetzten, taumelte Frankfurt durch die Wochen. 1:2 gegen Bochum. 0:3 in Köln. Ein paar Lichtblicke, ein paar Totalausfälle. Nichts Dramatisches, aber auch nichts Stabiles. Tabellenplatz zwölf nach acht Spielen. Zehn Punkte. Kein Drama. Kein Ruhm.

Und Pauli? Zwei Siege, ein Remis, fünf Niederlagen. Platz 16. Der Kiez wirkte plötzlich weniger wie ein Epizentrum und mehr wie eine Baustelle. Vielleicht war das Anti-Floh-Spray nicht nur selektiv wirksam gewesen.

Die Verantwortlichen beider Klubs schwiegen. In Frankfurt hieß es nur, man arbeite „intern an der Regeneration“. In Hamburg sprach man von „robusten Abendveranstaltungen“.

Dann kam der Freitag vor dem vierten ZAT.

Abschlusstraining.
Die Sonne stand flach über dem Platz. Die Jugendspieler sortierten Hütchen. Und plötzlich stand da wieder ein Mann mit verschränkten Armen und diesem Blick, der sagt: „Wir machen das jetzt ordentlich.“

SamiNo.

JP folgte ihm mit einer Tüte aus der Apotheke. „Chef, ich habe extra Sensitiv gekauft. Ohne Menthol. Nur für den Fall.“

„JP“, sagte SamiNo trocken, „wir trainieren Fußball. Keine Schädlingsbekämpfung.“

JP nickte. „Natürlich. Aber man weiß ja nie.“

Die Mannschaft wirkte erstaunlich normal. Keine Augenbinden. Kein Verband. Kein Drama. Nur ein Trainer, der wieder da war, als wäre er nie weg gewesen.

Beim Abschlussspiel unterbrach SamiNo plötzlich die Einheit.
„Wie viele Tore braucht man, um zu gewinnen?“ fragte er.

Ein junger Spieler rief: „Eins mehr als der Gegner!“
„Falsch“, sagte JP sofort. „Manchmal reicht keins.“

Alle sahen ihn an.
„0:0 kann auch Sieg sein“, erklärte JP ernst. „Wenn man eigentlich tot war.“

SamiNo sagte nichts. Er ließ weiterspielen.

In der Kabine später fragte ein Journalist vorsichtig: „Herr SamiNo, waren Sie verletzt?“

SamiNo lächelte knapp. „Nein. Ich war nur nicht da.“

JP nickte zustimmend, als sei das eine völlig logische Ortsangabe.

Am Samstag wird Frankfurt wieder vollständig antreten. Gegen Bielefeld. Mit Trainer. Mit Stammspielern. Mit funktionierenden Atemwegen.

Und wenn man genau hinsieht, war das vielleicht die eigentliche Pointe dieses absurden 7:7:
Während alle über Pfefferspray, Flohsprays und Reeperbahn-Gerüchte redeten, hat die Eintracht einfach das getan, was man nach einem Spiel mit vierzehn Toren tun muss.

Sie hat kurz aufgehört, laut zu sein.

Und manchmal ist genau das gefährlicher als jedes Spray.

676 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Neuer Trainer beim BVB

ZAT 4, The_Game1985 für Borussia Dortmund am 11.02.2026, 10:04

Nachdem der BVB letzte Woche die Reißleine zog und den Trainer entließ, konnte bereits kurze Zeit später mit The_Game1985 ein neuer Hoffnungsträger an der Seitenlinie präsentiert werden. The_Game1985 wechselt mit sofortiger Wirkung von Leeds United zu Borussia Dortmund, um die sportliche Talfahrt im Ruhrpott zu stoppen.
Bei seiner offiziellen Vorstellung im Presseraum gab sich der neue Coach sichtlich motiviert: „Ich freue mich sehr, hier zu sein und möchte mich als Erstes bei Leeds United bedanken, dass der Wechsel so reibungslos geklappt hat. Ich wünsche meinem ehemaligen Team für die Zukunft nur das Beste. Jetzt gilt meine volle Aufmerksamkeit jedoch Schwarz-Gelb. Es geht darum, den BVB wieder dorthin zu führen, wo er hingehört. Dieser Verein hat eindeutig Besseres verdient als den aktuellen Platz 17.“
​Die Fans hoffen sicherlich auf den berühmten Trainereffekt, wenn am kommenden Spieltag im heimischen Westfalenstadion erst Waldhof Mannheim und anschließend Eintracht Frankfurt gastieren. Dazwischen folgt die erste Auswärtsprüfung für den neuen Trainer bei der Eintracht aus Braunschweig.

176 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)
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