Kicker

In der Liga-Zeitung berichten Trainer über Aufstieg und Niedergang ihres Vereins und verdienen sich so pro ZAT ab 80 Worten 0,3 Punkte TK-Bonus. Ab 120 Worten sogar 0,4!

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Solides Debüt für Ben

ZAT 2, Ben für Eintracht Braunschweig am 27.01.2026, 13:33

Für den Aufsteiger Eintracht Braunschweig verlief der Saisonstart in der Bundesliga positiv. Die Auftaktpartie im Waldstadion der Eintracht Frankfurt verlor die Mannschaft von Neu-Trainer Ben zwar deutlich mit 3:0, die Heimspiel-Premiere gegen den FC St. Pauli verlief jedoch genau nach Maß. Der 3:0-Erfolg gegen die von Bens Landsmann Torsuchti trainierten Kiez-Kicker erfreut den Luxemburger sehr: "Ich bin glücklich, dass wir unseren Fans eine hervorragende Leistung und ein schönes Ergebnis liefern konnten."

Am nächsten Wochenende muss Eintracht Braunschweig auswärts in Bochum ran, bevor der 1. FC Köln ins Eintracht-Stadion kommt. Abschließend steht eine Auswärtsfahrt nach Augsburg auf dem Programm. "Wir wollen weiterhin Punkte sammeln und unseren Platz im sicheren Tabellenmittelfeld verteidigen", betont Ben. Aktuell stehen die Braunschweiger mit drei Punkten auf Rang neun der Tabelle. 

134 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Spitzenreiter

ZAT 2, Christian für SV Werder Bremen am 26.01.2026, 04:58



Der erste ZAT der neuen Torrausch-Saison ist Geschichte – und aus Bremer Sicht hätte der Auftakt kaum besser laufen können. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen, ohne ein einziges Gegentor, setzt der SV Werder Bremen direkt ein klares Ausrufezeichen und meldet sich früh als ernstzunehmender Faktor im Titelrennen an.

Zum Auftakt ging es auswärts an die Castroper Straße zum VfL Bochum. In einer Partie, die auf dem Papier enger hätte werden können, präsentierte sich Werder jedoch hochkonzentriert und eiskalt. Drei Treffer, saubere Defensivarbeit und ein verdienter 3:0-Auswärtssieg sorgten für einen perfekten Start. Bochum fand über 90 Minuten kein Mittel gegen die gut organisierte Bremer Mannschaft, die ihre Chancen effizient nutzte und keinerlei Zweifel aufkommen ließ.

Am zweiten Spieltag folgte das erste Heimspiel gegen den ambitionierten 1. FC Köln. Auch hier blieb Werder seiner Linie treu: geduldig, kontrolliert und defensiv stabil. Zwar war die Partie lange umkämpft, doch mit zunehmender Spielzeit setzte sich die höhere Qualität durch. Zwei Tore entschieden das Spiel, erneut stand hinten die Null – 2:0, sechs Punkte, 5:0 Tore. Ein Start nach Maß.

Währenddessen sorgten andere Ergebnisse ligaweit für erste Überraschungen: Borussia Dortmund deklassierte am zweiten Spieltag den FC Bayern mit 4:0, Leverkusen rehabilitierte sich nach der Auftaktpleite, und Stuttgart zeigte ebenfalls Konstanz. Doch Werder bleibt unaufgeregt – genau diese Ruhe scheint aktuell die größte Stärke zu sein.

Mit diesem perfekten 1. ZAT verschafft sich Bremen nicht nur eine hervorragende Ausgangslage, sondern auch Respekt bei der Konkurrenz. Der Blick richtet sich nun auf den kommenden ZAT, an dem auswärts in Augsburg und Kiel und zuhause gegen Mönchengladbach anspruchsvolle Aufgaben warten. Wenn Werder die gezeigte Stabilität konservieren kann, darf man an der Weser von einer langen, erfolgreichen Saison träumen.

306 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Fehlstart des Meisters: FC Augsburg unter Druck

ZAT 2, Wasserlasser für FC Augsburg am 25.01.2026, 20:56

Zwei Spieltage sind gespielt, und doch wirkt die Tabelle bereits wie ein kleiner Schockmoment – zumindest aus Sicht des amtierenden Meisters. FC Augsburg findet sich nach dem Auftakt der neuen Saison auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 1:8 Tore – ein Start, der so gar nicht zu den großen Ambitionen passt, mit denen der Titelverteidiger in die Spielzeit gegangen ist.

Während Augsburg noch sucht, haben andere sofort geliefert. SV Werder Bremen steht überraschend mit zwei Siegen an der Spitze, dicht gefolgt vom ebenfalls makellos gestarteten VfB Stuttgart. Dahinter gruppiert sich ein breites Mittelfeld, in dem nahezu jeder Verein bereits Punkte gesammelt hat – was den Fehlstart des Meisters umso deutlicher erscheinen lässt.

Besonders schmerzhaft für den FCA: Beide Niederlagen waren nicht nur punktlos, sondern auch defensiv ernüchternd. Acht Gegentore nach zwei Spieltagen wecken Erinnerungen an klassische Übergangsjahre, nicht an eine Mannschaft, die vor wenigen Monaten noch den Pokal stemmte und von einer erneuten Top-Saison sprach. Intern hatte man sich vorgenommen, früh ein Zeichen zu setzen – stattdessen steht Augsburg bereits unter Zugzwang.

Trainer Wasserlasser gibt sich dennoch betont ruhig. Im Gespräch mit der Zeitung ordnet er die Situation ein:

Herr Wasserlasser, letzter Platz nach zwei Spieltagen – wie groß ist die Sorge?

„Natürlich ist das ein Start, den wir uns komplett anders vorgestellt haben. Aber Panik wäre jetzt der falsche Begleiter. Wir haben zwei Spiele verloren, nicht unsere Qualität.“

Acht Gegentore wirken dennoch alarmierend.

„Ja, das ist zu viel, darüber brauchen wir nicht reden. Wir sind aktuell nicht sauber genug in unseren Abläufen. Das ist aber nichts, was man nicht korrigieren kann – lieber jetzt als im Frühjahr.“

Hat die Meisterschaft Erwartungen geweckt, die nun belasten?

„Erwartungen gehören dazu, das wussten wir. Entscheidend ist, wie man mit Rückschlägen umgeht. Diese Mannschaft hat bewiesen, dass sie reagieren kann.“

Was erwarten Sie in den nächsten Wochen?

„Eine klare Antwort auf dem Platz. Nicht in Interviews, nicht in Schlagzeilen. Wir müssen wieder einfacher spielen, stabiler stehen und uns Selbstvertrauen erarbeiten.“

Trotz der ernüchternden Tabellenlage herrscht rund um den FCA also noch kein Alarmismus, wohl aber spürbare Anspannung. Die Liga ist eng, der Abstand ins gesicherte Mittelfeld minimal – doch der Meisterbonus zählt nicht mehr. Für Augsburg gilt bereits früh in der Saison: Jetzt liefern, sonst wächst aus einem Fehlstart schnell eine echte Krise.

405 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

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ZAT 1, SamiNo für Eintracht Frankfurt am 24.01.2026, 13:45

Saison 2025-3 ist Geschichte. Sie liegt jetzt da, fein säuberlich abgeheftet zwischen „DFB-Pokalfinale verloren“ und „Tabellenplatz fünf... ordentlich, aber keiner stellt dir dafür einen Pokal ins Wohnzimmer“. Eintracht Frankfurt startet in die Saison 2026-1 ohne internationales Reiseziel, ohne Donnerstagsflüge, ohne das Geräusch von Rollkoffern im Morgengrauen.
SamiNo nennt das „Fokus“.
Jean-Pierre nennt es „viel zu viel Freizeit“.

JP hatte diese Freizeit genutzt. Wie immer auf seine Art. Während andere Co-Trainer PowerPoint-Folien sortierten, checkte er ein in Pattaya, angeblich „zur mentalen Entlastung“ im Reich seiner "Lady's", er er sie immer nannte. Mit dabei: der Topstürmer der Eintracht, offiziell zur Teambildung, inoffiziell zur praktischen Demonstration dessen, was JP „Abschlussstärke“ nennt.

„Man muss lernen, richtig einzu­lochen“, erklärte JP am Strand, während er mit einem Cocktail hantierte und die Bikini's betrachtete, dessen Farbe (also die der Cocktails; Anm. d. Red.) nichts mit natürlichen Lebensmitteln zu tun hatte.
Der Stürmer nickte. Ob aus Überzeugung oder Verwirrung, ließ sich später nicht mehr klären. Alleine verließen JP und der Goalgetter nur selten den Strand.
Es wurde viel geübt und auch viel verstanden. Und noch mehr missverstanden.

Zurück in Frankfurt sprach man nicht darüber. Man sprach ohnehin wenig. SamiNo hatte früh klargemacht: keine Nachbetrachtung, keine Ausreden, kein Pathos. DFB-Pokal-Finalist klingt gut, Platz fünf liest sich solide, aber beides bringt dir in der neuen Saison keinen Punkt.
JP sah das anders. JP sah vieles anders.

Pünktlich zum inoffiziellen Alpen Cup war der Kader wieder vollständig. Deutschland, Schweiz, Österreich... es roch nach Höhenluft, Testspielen und diesen Pokalen, die aussehen wie Werbegeschenke von Sparkassen. Frankfurt spielte ordentlich, beweglich, wach. Halbfinale erreicht.

„Siehst du“, sagte JP, „die Berge machen uns hart.“
„Oder die Gegner sind höflich“, antwortete SamiNo.
JP notierte sich beides. Vermutlich gleichzeitig.
Während SamiNo sich weigerte, ein Saisonziel auszusprechen, hatte JP längst eine Liste.
Punkt eins: Kiez einnehmen.
Punkt zwei: Hamburg bleibt titelfrei.
Punkt drei: Der Floh frisst die Zecken.

SamiNo fragte nicht nach... Er hatte gelernt.
Der Alltag vor dem ersten ZAT verlief ruhig. Zu ruhig. Training, Analyse, Training. Kein internationales Video­studium, keine englischen Untertitel, kein osteuropäischer Schiedsrichter mit kreativer Linienführung.

„Es ist unnatürlich“, sagte JP, „eine Woche nur Bundesliga.“
„Gewöhn dich dran“, sagte SamiNo, „das ist Deutschland.“
In der Kabine hing ein neuer Plan. Nicht taktisch, sondern organisatorisch:
Montag: Regeneration.
Dienstag: Leverkusen.
Mittwoch: nochmal Leverkusen.
Donnerstag: Aufhören, über Leverkusen zu reden.
Freitag: Fahrt nach Leverkusen.
JP hatte daneben mit Filzstift ergänzt: „Samstag: überraschen.“
Niemand wusste, wen.

Der erste Spieltag führt die Eintracht zu Bayer 04 Leverkusen. Gut sortiert, ambitioniert, immer ein bisschen beleidigt, wenn man sie nicht ernst genug nimmt.
JP nahm sie sehr ernst. Er sprach drei Tage lang ausschließlich in Farben.
„Sie sind rot“, sagte er.
„Alle sind rot“, sagte SamiNo.
„Nein“, erwiderte JP, „sie sind aggressiv rot. Wie Lippenstift nach schlechtem Küssen.“
SamiNo schloss kurz die Augen.

Am zweiten Spieltag kommt Ben von Braunschweig nach Frankfurt. Neuer Trainer, neues Vokabular, frische Pressekonferenzen. JP freute sich.
„Neue Trainer sind wie ungeöffnete Pralinen“, sagte er.
„Du meinst, man weiß nicht, was drin ist?“
„Nein“, sagte JP, „man weiß nur, dass es irgendwann klebrig wird.“

Und irgendwo im Norden schrieb Kaiserchen-Klein-Suchti bereits an seinem ersten Artikel. Man hörte es förmlich. Das Tippen. Das Einatmen. Die Vorbereitung der nächsten großen Ankündigung.
JP grinste.
„Er wird wieder sagen, dass sie uns regieren.“
„Lass ihn“, sagte SamiNo.
„Aber Chef“, flüsterte JP, „Revolutionen scheitern selten an Gegnern. Meist an sich selbst.“

Die Tage vergingen. Die Saison stand vor der Tür. Keine Hymne, kein Europapokal, kein Vorwand. Nur Liga. Am Abend vor dem ersten ZAT saßen SamiNo und JP noch im Büro.
„Weißt du“, sagte JP plötzlich, ganz leise, „vielleicht ist das unsere beste Saison.“
„Warum?“
JP zuckte mit den Schultern.
„Kein Europa. Kein Lärm. Nur Fußball.“

Er stand auf, ging zur Tür, drehte sich noch einmal um und sagte:
„Und falls wir doch scheitern... ich kenne da einen Strand. Da lernt man viel über Timing.“

822 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Starke Vorbereitung in Stuttgart

ZAT 1, Florian Kraus für VfB Stuttgart am 24.01.2026, 09:52

Die Vorbereitung auf die neue Saison stand ganz bewusst unter dem Zeichen der Kontinuität. Nach einer Spielzeit, in der wir als Mannschaft gewachsen sind und uns in vielen Phasen bereits auf einem sehr stabilen Niveau präsentiert haben, war es unser erklärtes Ziel, genau dort anzuknüpfen. Statt alles neu zu denken, haben wir uns darauf konzentriert, die vorhandenen Stärken weiter auszubauen, Abläufe zu verfeinern und die Automatismen im Spiel zu festigen. In intensiven Trainingseinheiten wurde sowohl an der körperlichen Basis als auch an taktischen Details gearbeitet. Ein besonderer Fokus lag auf dem Zusammenspiel zwischen den Mannschaftsteilen, auf sauberem Positionsspiel und einer klaren Rollenverteilung auf dem Platz.

Diese Herangehensweise spiegelt sich auch in der Kaderplanung wider. Wir haben das Team bewusst weitgehend zusammengehalten. Es gab nur sehr wenige Abgänge, was für uns ein wichtiges Signal der Stabilität ist. Die Spieler kennen sich, wissen um ihre Stärken und Schwächen und haben in der vergangenen Saison ein Fundament gelegt, auf dem wir nun aufbauen können. Gerade in einer Liga, in der Nuancen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, ist diese Eingespieltheit ein echter Wettbewerbsvorteil.

Gleichzeitig wollten wir frische Impulse setzen – allerdings nicht durch hektische Transfers, sondern gezielt und nachhaltig. Mit drei Neulingen aus der eigenen Jugend haben wir genau das getan. Diese Spieler bringen nicht nur Talent und Ehrgeiz mit, sondern auch eine enge Identifikation mit dem Verein und seiner Spielphilosophie. Sie haben sich in der Vorbereitung bemerkenswert schnell integriert und gezeigt, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Ihre Entwicklung ist ein klares Bekenntnis zu unserem Weg, langfristig zu denken und eigene Talente zu fördern.

Der Vorstand hat die Ambition formuliert, am Ende der Saison im oberen Drittel der Tabelle zu stehen. Dieses Ziel ist anspruchsvoll, aber realistisch. Wir verfügen über eine gefestigte Mannschaft, eine klare Spielidee und eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Jugend. Wenn es uns gelingt, die in der Vorbereitung erarbeiteten Grundlagen konsequent auf den Platz zu bringen und als Einheit aufzutreten, dann bin ich überzeugt, dass wir eine starke Saison spielen können. Entscheidend wird sein, Woche für Woche konzentriert zu arbeiten, Rückschläge gemeinsam zu tragen und unseren Weg unbeirrt weiterzugehen.

376 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Man schaut gespannt auf die ersten Spieltage

ZAT 1, Wasserlasser für FC Augsburg am 24.01.2026, 02:01

Die neue Saison geht los und wieder ist der FC Augsburg der Gejagte. Man muss abwarten wie die Mannschaft von Wasserlasser in die neue Saison startet. Letzte Saison war der Start ja mehr als Durchwachsen bis Wasserlasser wieder das Ruder in die Hand nahm. Wenn man dieses Jahr besser startet sollte einer erfolgreichen Saison nichts mehr im Wege stehen. Favorit will man nicht sein, aber das Ziel ist ganz klar, dass man wieder oben mit mischt. Auf viele spannende Spiele dürfen sich die Fans in Augsburg freuen und auch wenn es mal nicht so läuft, dann weiss man in Augsburg dass die Fans auch weiter hinter einem stehen. Jeder Punkt zählt und mit dem ersten Spieltag will man das Punktekonto gleich mal ordentlich füllen.

128 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Die 68 lebt! (Artikel auf Dialekt)

ZAT 1, xMythos1904x für SV Waldhof Mannheim am 22.01.2026, 13:22

Uffm Waldhof is was los un zwar so einisches. Aus de Baracke uffm Waldhof steigt dischda Rauch in de Himmel weil die Barackler die Pyro zünde als gäbs kee moje. Selbsch de Ellenberger (Der Wichser!) reescht sich iwwa de gonze Lämm uff un däd sich an derre Stell winsche, dass die Zehnbauer wieder in de Baracke lebt un weje ihm bei de Bolizei orieft.

Awwa bringt jo nix. De Waldhof is widda zurick im Owwerhaus der Fußball Bundesliga und jagt somit dem eene oder onnere en riesische Schrecke ei. 

Die Barackler sin wieder außer Rand und Band un ziehe vun de Baracke aus quer durchs Land. 

"Oh SVW, wie Heroin, ich will weg von dir doch kann mich nicht entziehn. Es ist ein Kampf, es tut so weh, doch wenn der Schuss sitzt ist die Welt wieder ok"

Also ab in de Sonderzugg un sich mol lautstark bemerkbar mache.

"AHOI AHOI AHOI, VUM NECKAR IN DIE RHOI,AHOI, DO LAAFT DE SCHOLLE NOI, AHOI AHOI!" 

171 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Neue Saison

ZAT 1, Christian für SV Werder Bremen am 18.01.2026, 09:48

Mit großer Spannung blicke ich auf den Start der neuen Saison. Die Hinrunde verspricht bereits zum Auftakt hochklassige Duelle und reichlich Zündstoff, traditionsreiche Vereine, ambitionierte Aufsteiger und einige Favoriten treffen früh aufeinander. Schon am 1. ZAT wird klar werden, wer gut aus den Startlöchern kommt und wer noch Anlaufprobleme hat.

Im Mittelpunkt aus grün-weißer Sicht steht natürlich der SV Werder Bremen, der sich für die neue Spielzeit einiges vorgenommen hat. Nach einer intensiven Vorbereitung will man von Beginn an Präsenz zeigen und wichtige Punkte sammeln. Der Saisonstart hat es dabei direkt in sich: Zum Auftakt muss Werder auswärts beim VfL Bochum antreten. Die Bochumer gelten zu Hause als unangenehmer Gegner, der mit Kampfgeist und Leidenschaft überzeugt. Für Bremen wird es darauf ankommen, defensiv stabil zu stehen und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen.

Am zweiten Spieltag folgt dann das erste Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Köln. Vor heimischem Publikum will Werder ein Ausrufezeichen setzen und zeigen, dass man im eigenen Stadion nur schwer zu schlagen ist. Köln bringt traditionell viel Offensivdrang mit, doch Bremen dürfte auf die Unterstützung der Fans bauen und versuchen, das Spiel früh zu kontrollieren.

Insgesamt bietet der Saisonauftakt beste Voraussetzungen für einen spannenden Verlauf. Gelingt Werder ein guter Start, könnte früh Selbstvertrauen entstehen – ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Torrausch-Saison.

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Nach drei Jahren Frankreich: Ben wechselt in die Bundesliga

ZAT 1, Ben für Eintracht Braunschweig am 17.01.2026, 17:56

Eintracht Braunschweig ist zurück in der Bundesliga. Nach dem bitteren Abstieg in der Saison 2025-1 kehrt der Verein aus Niedersachsen exakt ein Jahr später in die Erstklassigkeit zurück. Ein neuer Trainer soll den Tabellendreizehnten der ewigen Tabelle zum Klassenerhalt führen. Mit Ben hat sich die Eintracht einen jungen Mann aus der französischen Ligue 1 geangelt, der seit 2021-1 sein Debüt bei Torrausch gefeiert hat. Demnach startet der luxemburgische Trainer in seine 16. Saison.

Seine Vereinslaufbahn ist durchaus bewegend. Deutschland ist das zehnte Land, in dem er einen Verein trainiert. Seine größten Erfolge hat Ben mit den Port Melbourne Sharks in Australien gefeiert. Sowohl national als auch international hat er mit den Haien jede Trophäe gewonnen, die er gewinnen konnte. 

Seine Erfolge können sich durchaus sehen lassen:
1x belgischer Meister,
1x Empire-Cup-Sieger,
- 1x australischer Pokalsieger,
- 1x walisischer Ligapokalsieger,
- 1x japanischer Pokalsieger,
- 1x walisischer Pokalsieger,
- 1x australischer Meister,
- 1x OFC-Champions-League-Sieger.

In der Ligue 1 blieb er jedoch drei Jahre lang ohne Titel, kann mit dem Aufsteiger S. Réunis Kaysersberg jedoch auf drei europäische Qualifikationen sowie neun Mal das souveräne Erreichen des Klassenerhalts zurückblicken. Kann Ben mit dem viermaligen DFB-Pokalsieger und einmaligen Meister Eintracht Braunschweig in Zukunft einen Titel gewinnen?

282 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)
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