Kicker

In der Liga-Zeitung berichten Trainer über Aufstieg und Niedergang ihres Vereins und verdienen sich so pro ZAT ab 80 Worten 0,3 Punkte TK-Bonus. Ab 120 Worten sogar 0,4!

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Neuer Pressesprecher

ZAT 1, Richard für DSC Arminia Bielefeld am 16.05.2026, 08:55

Eigentlich sind die Ostwestfalen eher als wortkarg bekannt. Aber in dieser Saison versuchen es die Bielefelder mal mit einem Pressesprecher.

Der Rückblick auf die letzte Saison fällt recht positiv aus. Immerhin ein 7. Platz nach der vermasselten vorletzten Spielzeit. Aber der Blick geht nach vorn. 
Was bringt die vor uns liegende Saison für die Arminen?
Zum Auftakt ein Heimspiel gegen die Münchener Bayern. Da ist eine ausverkaufte Alm sicher. Zumal die Bielefelder jeden Cent brauchen, um sich den Pressesprecher über die gesamte Saison leisen zu können.
Auf der Trainerbank der Bayern sitzt mit Kiw ein Torrausch Urgestein, das nach Richard und millmoor bei den meisten Bundesligaspielen auf der Trainerbank saß.

Auswärts gegen Aufsteiger FC Freiburg und Trainer Wasserlasser. Das hätte kaum kniffliger werden können!

Also hat es Bielefeld in der ersten beiden Spielen mit Meistertrainern zu tun, die drei der letzten fünf Titel gewannen. 

Gespannt wartet man in Ostwestfalen auf den Saisonstart. 




162 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Zwischen Wunder, Wahnsinn und Wiedergutmachung

ZAT 1, Wasserlasser für SC Freiburg am 16.05.2026, 07:35

Der Name Wasserlasser polarisiert wie kaum ein anderer im deutschen Fußball. Für die einen ist er ein Visionär, für die anderen ein Trainer, der seine Mannschaften mit voller Geschwindigkeit gegen die Wand fahren lässt. Nun übernimmt ausgerechnet er den Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg – und ganz Fußball-Deutschland schaut gespannt nach Breisgau.

Denn Wasserlasser trägt eine Geschichte mit sich herum, die längst Kultstatus erreicht hat. Er schaffte mit dem FC Augsburg etwas, das eigentlich unmöglich klingt: Als amtierender deutscher Meister stieg der Verein in der darauffolgenden Saison ab.

Noch heute gilt die damalige Spielzeit als eine der verrücktesten der Bundesliga-Geschichte. Augsburg kam mit breiter Brust aus der Meistersaison, doch plötzlich lief alles aus dem Ruder. Verletzungen, interne Spannungen und ein Fußballstil, der weiterhin kompromisslos auf Offensive setzte, wurden zur tödlichen Mischung.

Wasserlassers Mannschaft spielte spektakulär – aber oft auch kopflos. Ein 4:4 hier, ein 5:3 dort, gefolgt von bitteren Niederlagen gegen direkte Konkurrenten. Augsburg schoss viele Tore, kassierte aber noch mehr. Aus dem Meister wurde innerhalb weniger Monate eine Mannschaft ohne Stabilität.

Besonders fatal war die Rückrunde. Während andere Teams im Abstiegskampf um jeden Punkt kämpften, blieb Wasserlasser seiner Linie treu. Angriff um Angriff, Risiko über Risiko. Viele bewunderten seinen Mut. Andere hielten ihn für wahnsinnig.

Am Ende stand das Unfassbare fest: Der amtierende Meister stieg ab.

Und mitten in diesem historischen Absturz stand Wasserlasser an der Seitenlinie. Laut, emotional, oft verzweifelt – aber bis zuletzt überzeugt von seiner Idee.

Nun soll er in Freiburg einen Neuanfang wagen.

Beim SC Freiburg setzt man darauf, dass Wasserlasser aus seinen Fehlern gelernt hat. Der Verein gilt als ruhig, strukturiert und geduldig – Eigenschaften, die dem impulsiven Trainer in der Vergangenheit manchmal fehlten.

In seinem ersten Interview als Freiburg-Coach zeigte sich Wasserlasser ungewöhnlich selbstkritisch.

Herr Wasserlasser, wie oft denken Sie noch an den Abstieg mit Augsburg zurück?

„Jeden Tag. So etwas vergisst du nicht. Du gehst als Meister in die Saison und denkst, du kannst die Welt erobern. Und plötzlich verlierst du die Kontrolle.“

Was war der größte Fehler?

„Vielleicht wollte ich immer noch mehr. Noch offensiver, noch mutiger. Aber Fußball bestraft dich irgendwann, wenn du das Gleichgewicht verlierst.“

Viele Fans fragen sich: Warum sollte es in Freiburg funktionieren?

„Weil ich heute ein anderer Trainer bin. Ich werde nie defensiv denken, das liegt nicht in meiner Natur. Aber ich habe verstanden, dass Kontrolle genauso wichtig ist wie Leidenschaft.“

Was ist Ihr Ziel mit Freiburg?

„Dass die Leute wieder gerne ins Stadion gehen und stolz auf ihre Mannschaft sind. Und natürlich, dass wir die Klasse halten.“

Die Freiburger Fans wissen nicht genau, was sie erwartet. Genie oder Chaos? Euphorie oder Absturz? Wahrscheinlich ein bisschen von allem.

Doch genau das macht Wasserlasser so faszinierend.

Er ist der Trainer, der als Meister abstieg. Der Mann, der scheiterte und trotzdem nie aufhörte, an seine Idee von Fußball zu glauben.

Jetzt bekommt er beim SC Freiburg die Chance auf seine vielleicht größte Wiedergutmachung.

540 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Mission Titelverteidigung

ZAT 1, Ben für Eintracht Braunschweig am 09.05.2026, 17:29

Zum ersten Mal seit 13 Jahren geht Eintracht Braunschweig als Titelverteidiger in eine Bundesliga-Saison. Unter der Leitung von Trainer Ben konnten sich die Blau-Gelben in der vergangenen Spielzeit als Aufsteiger sensationell den Meistertitel sichern. 

Für die zweite Saison unter Ben ist die Zielsetzung gezwungenermaßen klar: Der Titel muss verteidigt werden. "Wir sind uns des Drucks bewusst und wollen die Saison dennoch genießen", meint Ben, der sich vor allem auf seine Champions-League-Premiere freut: "In meinen sechs Jahren im Trainergeschäft hatte ich noch nie die Möglichkeit, in der Königsklasse zu spielen. Ich freue mich auf magische Europapokalnächte."

Auch wenn das Braunschweiger Wunder aus der abgelaufenen Saison eine riesige Sensation ist, liegt die Erwartungshaltung hoch und der Druck des berüchtigten zweiten Jahres als Aufsteiger enorm. "Auch wenn wir amtierender Meister sind, heißt das nicht, dass wir ein etablierter Bundesligist sind", erklärt Ben, der darauf hinweist, dass sich seine Eintracht über mehrere Saisons auf den vorderen Rängen festsetzen muss, um ein Top-Verein zu werden.

Der Ausblick auf den Saisonstart wirft viele Fragezeichen auf. In der Bundesliga warten mit Freiburg (H) und Kiel (A) zwei schwer einzuschätzende Gegner und im DFB Pokal geht es gegen Bielefeld (H) und erneut Kiel (A). In der Champions League ist noch nicht bekannt, gegen wen Braunschweig die Europapokal-Rückkehr feiern wird. 

224 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Auf ein neues

ZAT 1, Christian für SV Werder Bremen am 01.05.2026, 10:29

Die neue Saison startet voller Spannung und für SV Werder Bremen könnte der Auftakt kaum anspruchsvoller sein. Gleich am 1. Spieltag wartet mit Borussia Dortmund ein echter Härtetest. Vor heimischer Kulisse will Werder direkt ein Zeichen setzen und zeigen, dass man bereit ist, oben mitzuspielen. Die Mannschaft wirkt gut vorbereitet, die Fans sind voller Vorfreude, beste Voraussetzungen für einen gelungenen Start.

Am 2. Spieltag geht es dann auswärts zum Rekordmeister FC Bayern München. Eine schwierigere Aufgabe gibt es kaum, doch genau solche Spiele bieten die Chance, über sich hinauszuwachsen. Wenn Bremen hier mutig auftritt und kompakt steht, ist vielleicht eine Überraschung möglich.

Auch die restlichen Begegnungen des Spieltags versprechen Spannung: Traditionsduelle wie Hamburger SV gegen 1. FC Köln oder packende Spiele wie Eintracht Braunschweig gegen SC Freiburg sorgen für einen abwechslungsreichen Auftakt. Die Liga wirkt ausgeglichen und verspricht viele enge Partien.

Für Werder wird entscheidend sein, früh Punkte zu sammeln und Selbstvertrauen aufzubauen. Gerade gegen Topteams kann man befreit aufspielen und wichtige Erfahrungen sammeln, die im weiteren Saisonverlauf Gold wert sein können.

Abschließend möchte ich mich ausdrücklich für die tolle Ligaleitung bedanken. Die Organisation, Planung und Durchführung sind hervorragend und schaffen den perfekten Rahmen für eine spannende und faire Saison. Auf eine erfolgreiche Hinrunde!

313 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)
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